Ungleichbehandlungen vorfindlich Gleicher - Zu "Kollisionen" zwischen Art. 3 Abs. 1 GG und freiheitsgrundrechtlichen Schutzpflichten sowie dem Zufall als Auswahlkriterium

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Produktdetails  
Verlag Mohr Siebeck
Auflage 1. Auflage, 10.11.2025
Seiten 345
Format 15,5 x 23,2 x 2,0 cm
Gewicht 564 g
Reihe Studien und Beiträge zum öffentlichen Recht
ISBN-10 3161647475
ISBN-13 9783161647475
Bestell-Nr 16164747A

Produktbeschreibung  

If the principle of equality before the law actually meant that equals were to be treated equally without exception, then - to give just one example - everyone in need of help in certain triage situations would have to die because there were not enough resources to save everyone. Lucas Erxleben's study reveals the conditions under which the German state may treat equals unequally.


Inhalt:

A. Forschungsfrage und Grundlagen


I. Eine Frage von unterschätzter Bedeutung - II. Beispiele für den Untersuchungsgegenstand - III. Rechtstheoretisches Vorverständnis und methodologische Folgerungen - IV. Materiellrechtliche Vorannahme: Bestehen einer freiheitsgrundrechtlichen Schutzdimension - V. Begriffsbestimmungen: "Konflikte" und "Kollisionen" im rechtstheoretischen und grundrechtsdogmatischen Zusammenhang - VI. (Vermeintliche) Spannungen zwischen Freiheit und Gleichheit - VII. Verortung der Forschungsfrage in der Normstruktur von Art. 3 Abs. 1 GG - VIII. Gang der weiteren Untersuchung

B. Entstehungsgeschichtliche Hinweise auf den Inhalt des allgemeinen Gleichheitssatzes


I. Wer wird als Verfassungsgeber angesehen? - II. Entwurfsfassungen des heutigen Art. 3 Abs. 1 GG - III. Hinweise aus den Beratungen des Parlamentarischen Rats - IV. Entstehungsgeschichtliche Hinweise neben den Beratungen des Parlamentarischen Rats

C. Zusammenführung von entstehungsgeschichtlichem Befund und gegenwärtigem Stand der Wissenschaft: Wertungsmaßstab der Ungleichbehandlungsrechtfertigung


I. Wertungsquellen - II. "Gegengewichte" zur schweren Handhabbarkeit des Maßstabs - III. Vorschlag für den Rechtfertigungsmaßstab

D. Die Rechtfertigung von Ungleichbehandlungen vorfindlich Gleicher


I. Keine Rechtfertigung aufgrund vorfindlicher Unterschiede - II. Legitimer Zweck der Ungleichbehandlung - III. Rechtfertigungskraft des Ungleichbehandlungszwecks für die Ungleichbehandlung - IV. Auswahl anhand eines erlaubten Unterscheidungskriteriums

E. Einfluss "außergrundgesetzlicher" Normen auf die Forschungsfrage


I. Unionsrecht - II. Völkerrecht - III. Einfaches nationales Recht - IV. "Fremdes ,Recht'" - V. Zwischenergebnis

F. Zusammenfassung der wichtigsten Forschungsergebnisse

Autorenporträt  
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