Schutzlücke intersektionale Diskriminierung? - Art. 21 Abs. 1 GRCh als Blaupause für das nationale Arbeitsrecht

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Produktdetails  
Verlag Mohr Siebeck
Auflage 1. Auflage, 07.05.2025
Seiten 340
Format 15,5 x 23,2 x 2,3 cm
Gewicht 607 g
Reihe Beiträge zum Arbeitsrecht BArbR
ISBN-10 3161644077
ISBN-13 9783161644078
Bestell-Nr 16164407A

Produktbeschreibung  


Current anti-discrimination legislation does not fully reflect actual cases of discrimination and where different grounds intersect inseparably, a gap in protection appears. Anna Kristin Biedermann reveals the social power structures underlying the law and illustrates the need to close this gap. Looking to EU law, she comes up with a legally feasible way to anchor such cases of intersectional discrimination in the private employment relationship.



The thesis was awarded the dissertation prize of the Hamburg Association for Labor Law 2025 and the second prize of the German Study Prize.


Inhalt:


Einführung



Teil 1: Intersektionale Diskriminierung de lege lata: Probleme in der Kontextualisierung



§ 1 Bedeutung der Intersektionalität für das Antidiskriminierungsrecht



§ 2 Intersektionalität im Antidiskriminierungsrecht de lege lata



§ 3 Kategoriales System als Ursache der unsichtbaren Intersektionalität im Antidiskriminierungsrecht



§ 4 Zusammenfassung: konzeptionelle Unsichtbarkeit der intersektionalen Diskriminierung im geltenden Recht

Teil 2: Privatrechtsgestaltendes Potential von Art. 21 Abs. 1 GRCh für die intersektionale Diskriminierung


§ 5 Schnittstelle als eigene Kategorie in Art. 21 Abs. 1 GRCh



§ 6 Allgemeine dogmatische Wirkungen der Unionsgrundrechte im nationalen privaten Arbeitsrecht



§ 7 Anwendungsbereich der Charta nach Art. 51 Abs. 1 S. 1 Var. 2 GRCh



§ 8 Zusammenfassung: privatrechtsgestaltendes Potential von Art. 21 Abs. 1 GRCh

Teil 3: Dogmatische Herleitung der intersektionalen Diskriminierung aus Art. 21 Abs. 1 GRCh


§ 9 Anwendbarkeit von Art. 21 Abs. 1 GRCh auf nationale Arbeitsverhältnisse in der Judikatur des EuGH



§ 10 Verpflichtung der mitgliedstaatlichen Judikative aus Art. 21 Abs. 1 GRCh



§ 11 Verpflichtung privater Arbeitgeberinnen aus Art. 21 Abs. 1 GRCh



§ 12 Zusammenfassung: dogmatische Herleitung der intersektionalen Diskriminierung aus Art. 21 Abs. 1 GRCh

Zusammenfassung und Schlussbetrachtung

Autorenporträt  
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