"Sachkunde" als Beweisquelle im Strafprozess - Defizite der Verteidigungsrechte bei der Gewinnung und Verwertung von außerjuristischem Erfahrungswissen

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Produktdetails  
Verlag Duncker & Humblot
Auflage 1. Auflage, 29.04.2026
Seiten 420
Format 15,8 x 2,1 x 23,5 cm
Gewicht 630 g
Reihe Strafrechtliche Abhandlungen. Neue Folge
ISBN-10 3428198212
ISBN-13 9783428198214
Bestell-Nr 42819821A

Produktbeschreibung  

'Expert Knowledge as a Source of Evidence in Criminal Proceedings. Deficiencies in Defence Rights in the Acquisition and Use of Non-Legal Experiential Knowledge': This thesis examines the role of non-legal empirical rules in criminal proceedings and their validity as a source of evidence. It highlights shortcomings in the process of obtaining and utilizing those empirical rules by both the court and expert witnesses. It analyzes participation rights under the Code of Criminal Procedure, human rights requirements, and reform proposals for better control of 'expertise' and for strengthening fair trials.


Inhalt:

1. Einleitung
Problemstellung - Eingrenzung der Forschungsfrage und Forschungsbedarf - Gang der Bearbeitung

2. Gesetzliche Verankerung von 'Sachkunde' im Strafprozess
Grundlagen: Dualismus sachkundiger Entitäten - Begriff der 'Sachkunde' - eine definitorische Annäherung - Erfahrungswissen auf der Metaebene

3. Einführung von Erfahrungswissen in den Strafprozess durch das Tatgericht und Sachverständige
Sachkunde des Tatgerichts für Beweisfragen - Einholung von Fremdsachkunde durch Sachverständige (§§ 72 ff. StPO)

4. Die rechtlichen Ausgangspunkte für die Verteidigungsrechte des Angeklagten im Bereich des außerjuristischen Erfahrungswissens
Grundsatz des rechtsstaatlichen Strafverfahrens als Leitprinzip - Recht auf rechtliches Gehör (Art. 103 Abs. 1 GG) - Gebot der Waffengleichheit (Art. 6 Abs. 1 EMRK) - Konfrontations- und Ladungsrecht (Art. 6 Abs. 3 lit. d EMRK)

5. Herausforderungen der geltenden Rechtslage
Parameter des Fehlverurteilungsrisikos

6. Die Verteidigungsmöglichkeiten des Angeklagten im Bereich von außerjuristischem Erfahrungswissen
Ziele und Grenzen des Verteidigungsverhaltens - Im Ermittlungsverfahren - Im Zwischen- und Hauptverfahren - Vereinbarkeit der Änderungsvorschläge mit strafprozessualen Prinzipien

Fazit der Bearbeitung

Autorenporträt  
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