Grundgesetz und aleatorische Demokratie. - Zur Vereinbarkeit von Losverfahren mit dem Demokratieprinzip des Grundgesetzes.

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Produktdetails  
Verlag Duncker & Humblot
Auflage 1. Auflage, 17.04.2024
Seiten 443
Format 15,8 x 2,3 x 23,5 cm
Gewicht 700 g
Reihe Schriften zum Öffentlichen Recht
ISBN-10 3428191072
ISBN-13 9783428191079
Bestell-Nr 42819107A

Produktbeschreibung  

'Sortition and the German Constitution. A Study on the Compatibility of Random Selection and Lottery Based Democratic Institutions with the Democratic Principle of the German Basic Law': The author analyses sortition based concepts of democracy (e.g. Citizens' Assemblies) from a constitutional perspective. Drawing from the Basic Law's 'eternity clause' (Art. 79(3)) and Democratic Principle (Art. 20(1)), he advocates for a flexible and evolving concept of democracy. Shifting focus from predefined organizational properties to the ideals of freedom and equality, this allows for a wide array of possibilities to implement sortition while determining clear cut limits at the same time.


Inhalt:

1. Einleitung
Repräsentative und aleatorische Demokratie - Rechtlicher Hintergrund und Forschungsstand - Erkenntnisinteresse und inhaltliche Zielsetzung - Methodisches Vorgehen - Inhaltliche Beschränkungen

2. Der moderne Demokratiebegriff - vorläufiges Ergebnis einer wechselvollen Geschichte
Legitimation und Repräsentation - Allgemeine Wahlen und die Mehrheitsregel - Der Grundsatz der Herrschaft auf Zeit - Zusammenfassung: Elektoral-repräsentative Systeme als vorläufiger status quo der Demokratie

3. Aleatorische Demokratietheorie - Renaissance einer politischen Idee
Die 'vergessene' Bedeutung von Losverfahren in der Staatsorganisation - Moderne aleatorische Demokratietheorie - Argumentation für einen demokratischen Gegenentwurf - Moderne Nutzung von Losverfahren - ein Nischenphänomen im Aufwind - Theoretische Konzepte aleatorischer Demokratie

4. Die Demokratie als normative Vorgabe des Grundgesetzes
Demokratie im deutschen Verfassungsstaat - Grundgesetzliche 'Ewigkeitsgarantie' und der verfassungsrechtliche Möglichkeitsraum - Deutschland als Demokratie im Sinne des Art. 20 Abs. 1 GG - Art. 20 Abs. 2 GG: Der Grundsatz der Volkssouveränität als ausgestaltende Konkretisierung des Demokratieprinzips - Fazit: Die ewigkeitsfesten Vorgaben der grundgesetzlichen Demokratie - zwischen Entwicklungsoffenheit und Begrenzungsfunktion

5. Verfassungsrechtliche Zulässigkeit aleatorischer Demokratiekonzepte
Zur Irrelevanz der Ergänzung der Ausübungsmodi um Losverfahren - Vereinbarkeit zweckbezogener Loskammern mit den grundgesetzlichen Anforderungen an die demokratische Staatsorganisation - Vereinbarkeit elektoral-aleatorischer Mehrkammersysteme mit dem Grundgesetz - Zulässigkeit elektoral-aleatorischer Mischkammern

6. Synthese
Grundgesetzliche Voraussetzungen und Grenzen aleatorischer Demokratie

7. Epilog

8. Zusammenfassung der Ergebnisse

Literatur- und Sachverzeichnis

Autorenporträt  
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