Die Ultra-vires-Kontrolle als Institut des Unionsrechts - Notwendigkeit, Bedingungen und Grenzen eines gemeineuropäischen Ultra-vires-Verfahrens

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Produktdetails  
Verlag Mohr Siebeck
Auflage 1. Auflage, 25.11.2025
Seiten 652
Format 15,5 x 23,2 x 2,8 cm
fadengeheftete Broschur
Gewicht 737 g
Reihe Verfassungsentwicklung in Europa / VEEu
ISBN-10 3161647718
ISBN-13 9783161647710
Bestell-Nr 16164771A

Produktbeschreibung  

Who ultimately decides where the European Union's competences end? Benedikt Riedl's analysis of the constitutional foundations in the member states and the EU treaties shows that ultra vires review is part of EU law, revealing it to be a shared European responsibility, with national constitutional courts and the European Court of Justice each playing distinct but complementary roles within a coherent legal framework.


Inhalt:

Einleitung


A. Ultra-vires-Problematik und Grundbegriffe



B. Ziel, Methode und Aufbau der Untersuchung

Erster Teil. Ultra-vires-Kontrolle und vergleichbare Kontroll-vorbehalte in der verfassungsgerichtlichen Rechtsprechung


A. Ultra-vires-Vorbehalt



B. Funktional vergleichbare Kontrollvorbehalte und Konflikte zwischen Verfassungs- und Unionsrecht



C. Fazit: Ultra-vires-Kontrolle als Konsequenz des innerstaatlichen Rechtsanwendungsbefehls

Zweiter Teil. Hierarchisierung der Unionsrechtsordnung und Ablehnung der Ultra-vires-Kontrolle in der EuGH-Rechtsprechung


A. Versuche der Normierung des Anwendungsvorrangs



B. Materielle Hierarchisierung der Unionsrechtsordnung



C. Institutionelle Hierarchisierung: Autonomie und absolutes Rechtsprechungsmonopol



D. Fazit: Kein Raum für die Beteiligung der mitgliedstaatlichen Verfassungsgerichte am Ultra-vires-Verfahren

Dritter Teil. Ultra-vires-Kontrolle als allgemeiner Rechtsgrundsatz des Unionsrechts


A. Ausgangskonflikt und methodische Vorgehensweise



B. Völkerrechtliche Grundlagen: Abgeleitete Rechtsordnung



C. Verfassungsrechtliche Grundlagen: Unanwendbarkeitserklärung kompetenzwidriger unionaler Maßnahmen als allgemeiner Rechtsgrundsatz der mitgliedstaatlichen Verfassungen



D. Primärrechtliche Grundlagen: Verfassungsrechtliche Radizierung der europäischen Rechtsordnung



E. Kein Ausschluss durch entgegenstehendes Unionsrecht



F. Fazit: Ultra-vires-Kontrolle als allgemeiner Rechtsgrundsatz und Rechtsinstitut des Unionsrechts

Vierter Teil. Tatbestandsvoraussetzungen: Vier Stufen des gemeinsamen Ultra-vires-Verfahrens


A. Grundmaßnahme: Verstoß gegen das Prinzip der begrenzten Einzelermächtigung bzw. das Integrationsprogramm



B. Dialog: Kooperationspflichten gemäß Art. 4 Abs. 3 EUV



C. EuGH-Entscheidung: Nichterfüllung der Gerichtsfunktion gemäß Art. 19 EUV



D. Ultra-vires-Entscheidung des Verfassungsgerichts: Ausübungsvoraussetzungen und Grenzen



E. Fazit: Vier Stufen der unionsrechtskonformen Ultra-vires-Kontrolle

Schlussbefund
Ausblick
Zusammenfassung in Thesen

Autorenporträt  
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