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Der Schatten des Fotografen

Der Schatten des Fotografen

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Bilder und ihre Wirklichkeit. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2014 in der Kategorie Sachbuch

Neu: 13.1.
Gebunden
Rowohlt, Berlin, 2014, 272 Seiten, Format: 13,4x21,1x2,7 cm, ISBN-10: 3871345865, ISBN-13: 9783871345869, Bestell-Nr: 87134586M
Zustand des Artikels: Gut
Details zum Zustand: Hierbei handelt es sich um unbenutzte Bücher mit leichten bis stärkeren Beschädigungen, wie Einschnitten, tiefen Kratzern oder Stanzungen im Umschlag, die zum Teil mehrere Seiten betreffen. Die Bücher sind als Mängelexemplar mit einem Stempelaufdruck als solche im Buchschnitt markiert.


Produktbeschreibung

Kurztext:

Helmut Lethen über Bilder und ihre Wirklichkeit - eine Schule des Sehens.

Infotext:

Das Foto eines vertrauten Menschen kann uns diesen auf fast magische Weise vergegenwärtigen; die Bilder flüchtender Kinder führen die Schrecken des Krieges geradezu schmerzhaft vor Augen. Wie kommt es, dass Fotos eine so ungeheure Wirkung auf uns haben? Wie viel Wirklichkeit steckt in oder hinter den Bildern? Helmut Lethen geht diesen Fragen auf einem Streifzug durch die Kunst- und Mediengeschichte des 20. Jahrhunderts nach: Er zeigt uns am Beispiel der berühmten Fotografien Robert Capas von der Landung in der Normandie, wie aus Bildern Geschichtszeichen werden; er folgt gebannt den Performances von Marina Abramovic, in denen Kunst und Wirklichkeit verschmelzen; er vertieft sich in das ironische Zeichenspiel des Konzeptkünstlers Bruce Nauman, das jede Realität verschwinden lässt, er entdeckt in idyllisch anmutenden Bildern jene totale Verlassenheit, die ihn bereits als Kind erschreckte. Lethen erläutert mit scharfem Blick, was Bilder sind und was sie vermögen. Dabei folgt er einer Überzeugung, die seinen Lebensweg geprägt hat: Er will die Wirklichkeit hinter den Bildern nicht preisgeben. Ein persönliches, eindringliches Plädoyer und eine Schule des Sehens in einer unübersichtlichen Zeit.

Autorenbeschreibung

Lethen, Helmut\nHelmut Lethen, geboren 1939, lehrte von 1977 bis 1996 an der Universität Utrecht, anschließend übernahm er den Lehrstuhl für Neueste Deutsche Literatur in Rostock. Von 2007 bis 2016 leitete er das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien. Sein Buch «Verhaltenslehren der Kälte» (1994) über die Intellektuellen in der Weimarer Republik gilt als Standardwerk. Zuletzt erschienen «Der Schatten des Fotografen» (2014), das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, und «Die Staatsräte» (2018).