Möglichkeiten und Grenzen der Rechtswahl in Schiedsverfahren in Deutschland

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Produktdetails  
Verlag Nomos
Auflage 2022
Seiten 288
Format 15,5 x 1,6 x 22,8 cm
Gewicht 416 g
Reihe Streitbeilegung und Streitvermeidung im Zivilrecht - Schriftenreihe des Munich Center for Dispute
ISBN-10 3848774704
ISBN-13 9783848774708
Bestell-Nr 84877470A

Produktbeschreibung  

Im Fokus der Untersuchung stehen die Vorschrift des
1051 ZPO und ihr Verhältnis zum staatlichen Kollisionsrecht. Der Autor befasst sich mit der Frage, in welchem Umfang Parteien die für die Sachentscheidung maßgeblichen Rechtsregeln bestimmen können, wenn sie eine Schiedsabrede treffen.
1051 ZPO trifft wenig differenzierte Aussagen über Grenzen der Rechtswahlmöglichkeiten in Schiedsverfahren und scheint im Vergleich zu dem staatlichen IPR sehr liberal. Aufgrund fehlender Bindung des Gesetzgebers an die Rom I-VO finden die dortigen Einschränkungen der Rechtswahl in Schiedsverfahren zwar keine unmittelbare Anwendung. Im Hinblick auf die Schutzpflicht des Staates zu Gunsten der Privatautonomie müssen einzelne Vorschriften der Rom I-VO in Schiedsverfahren jedoch analoge Anwendung finden.

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