STADT/BILD / Image of a City

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Ein Lesebuch. Wendebuch. Deutsch-Englisch. Hrsg.: Berlinische Galerie - Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur. Hrsg.: Deutsche Bank KunstHalle. Hrsg.: KW Institute for Contemporary A

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Kartoniert/Broschiert
Verbrecher Verlag, 2015, 304 Seiten, Format: 15,3x20,1x2,4 cm, ISBN-10: 3957321328, ISBN-13: 9783957321329, Bestell-Nr: 95732132M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Infotext:

Wie (und warum) entwerfen wir heute ein Stadtbild? Das Stadtmarketing braucht beständig Bilder, die die historische Schönheit, die aktuelle Dynamik und die Innovation einer Stadt bewerben. Zugleich wurde in Deutschland der Begriff Stadtbild genutzt, um die Rekonstruktion längst vergangener Wahrzeichen zu rechtfertigen und einen Konservatismus in der Architektur zu begünstigen. Priorität wird dabei der Stadt als Ganzes und nicht einzelnen Gebäuden gegeben, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl in sowohl funktionaler als auch ästhetischer Hinsicht zu erzeugen. Das Lesebuch STADT/BILD nähert sich dem Themenkomplex "Stadt" aus verschiedenen Blickwinkeln. In Bildstrecken, Geschichten, Essays und Gedichten werden Strukturen und Prozesse der Institution Museum, bauliche Entwicklungen sowie soziale, ästhetische und kulturelle Aspekte untersucht. Die Grenzen zwischen Öffentlichem und Privatem sowie Stadtraum werden ausgelotet und Fragen der Partizipation und Gemeinschaft erörtert. Das Lesebuch STADT/BILD ist die Begleitpublikation zu vier gemeinsam und unter einem thematischen Dach eröffneten Ausstellungen im Herbst 2015 in der Berlinischen Galerie, der Deutsche Bank KunstHalle, der KW Institute for Contemporary Art und der Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin. Das vom Senat initiierte und geförderte Projekt bildete dabei mit seinen Eröffnungen zugleich den Auftakt der Berlin Art Week 2015. Im Lesebuch finden sich Beiträge von Ellen Blumenstein, Daniel Cremer, Sarah Diehl, Jörg Fauser, Marie Gamillscheg, Annett Gröschner, Tamami Iinuma, Manuel Karasek, Thomas Köhler, Karsten Krampitz, Léa Lescure, Olga Martynova, Michael Müller, Simon Njami, Luc Oggier, Manja Präkels, Filipa Ramos, Jovana Reisinger, Kathrin Röggla, Thibaut de Ruyter & Jörg Sundermeier, Lisa Marei Schmidt, Yuliya Sorokina, Anke Stelling und Stephan Wackwitz.

Inhaltsverzeichnis:

Interview mit Michael Müller (Regierender Bürgermeister von Berlin) - Apropos Berlin Thibaut de Ruyter & Jörg Sundermeier - Apropos STADT/BILD Stephan Wackwitz - Stuttgart in Tbilissi. Untergänge der neolitischen Stadt Manuel Karasek - Wikinger und Karavellen Léa Lescure - Gleitende Bilder, identitätsprägende Städte und n c m m Thomas Köhler - Apropos Arno Brandlhuber: Die Ruine Anti-Form Kathrin Röggla - Zum Städtezwillingsprogramm der TERCCON AG (Dementi) Luc Oggier - Stille Örtchen Marie Gamillscheg - Teppichkomplexe oder VIER Annett Gröschner - In Spreeathen Jovana Reisinger - Die geilen Säue im Sitzungssaal. Ein 70er Jahre Sexfilm (leider für heute) Simon Njami - Apropos Xenopolis: Eine Avantgarde-Lektüre Jörg Fauser - Berlin, Paris, New York Olga Martynova - Ungeheuer von Helsinki Filipa Ramos - Monkey Business Ellen Blumenstein - Apropos Dschungel Karsten Krampitz - Kleine Geschichte des Organisierten Gebrechens. Über Schnorrer in der Polis, in Klagenfurt und Berlin TamamiIinuma - Japan in der DDR: Das Interhotel Merkur in Leipzig Daniel Cremer - 07:57 - Lassen Sie uns über Berlin reden ich hab emeine enge zu Sarah Diehl - Always Talk to Strangers Lisa Marei Schmidt - Apropos Allan Kaprow: Fluids, 1967-2015 (mit Interview - Apropos Anhang) Yuliya Sorokina - Almaty. Versteckspiel mit der Geschichte Manja Präkels - Zwei Städte Anke Stelling - Aus dem Gröbsten raus

Autorenbeschreibung

Sarah Diehl, geboren 1978, lebt als Publizistin und Filmemacherin in Berlin und hat dort Museologie, Afrikawissenschaften und Gender Studies studiert. Sie arbeitet zum Thema sexuelle Selbstbestimmung im internationalen Kontext, hat hierzu bereits zwei Anthologien herausgebracht und einen preisgekrönten Dokumentarfilm gedreht. Ellen Blumenstein, geboren 1976 in Witzenhausen, arbeitete von 1998 bis 2005 als Kuratorin für das KW Institute for Contemporary Art, das sie seit 2013 leitet. Sie war Mitglied des Kollektivs "The Office" und Gründerin des Projektraums Salon Populaire. Sie kuratierte u. a. das Ausstellungsprojekt "Zur Vorstellung des Terrors. Die RAF-Ausstellung" (mit Klaus Biesenbach, Felix Ensslin, 2005) und den isländischen Pavillon der 54. Biennale di Venezia.