Rabenvater Staat

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Warum unsere Familienpolitik einen Neustart braucht

Gebunden
DTV, 2019, 208 Seiten, Format: 14,5x22,6x2 cm, ISBN-10: 3423281596, ISBN-13: 9783423281591, Bestell-Nr: 42328159A

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Produktbeschreibung

Deutschland lässt sich seine Familienpolitik einiges kosten. Sie steht für über 200 Steuermilliarden und an die 150 Einzelmaßnahmen. Doch wenn man genau hinsieht, ist sie kompliziert und widersprüchlich, sie bildet nicht die aktuelle Vielfalt der familiären Lebensformen ab und lässt kein klares Ziel erkennen. Ob Steuer- oder Unterhaltsrecht: Die Maßnahmen sind nicht abgestimmt, einige Familienformen werden völlig übersehen. Jenna Behrends betrachtet die Sachlage, liefert Statistiken und hat Familien im ganzen Land dazu befragt, was sie wirklich brauchen. Sie fordert eine radikale Erneuerung der Familienpolitik und appelliert an Frauen und Männer, selbstbewusst für ihre Bedürfnisse eintreten.

Klappentext:

Schluss mit dem Chaos der familienpolitischen Leistungen

Jahrzehntelang bestand das familienpolitische Konzept darin, Geld und immer nur mehr Geld auszugeben, insbesondere vor Wahlen, denn Familien sind eine große Wählergruppe. Das Ergebnis ist eine Wohltat hier, ein Steuergeschenk da und immer noch eine zusätzliche Leistung von noch einem zusätzlichen Absender. Denn diverse Institutionen und Behörden sind an diesen Segnungen beteiligt. Das System ist kaum zu durchblicken, das Ergebnis ist rückwärtsgewandt. Die familienpolitische Unterstützung ist dann am größten, wenn die Eltern zusammenleben und nur ein Elternteil arbeitet. Das entspricht nicht mehr der Realität. Ein Plädoyer für eine Familienpolitik, die Eltern etwas zutraut, die so einfach ist wie ein Kinderpuzzle, die gerecht ist und zum echten Leben passt.

Autorenbeschreibung

Behrends, Jenna
Jenna Behrends, geboren 1990, absolvierte eine journalistische Ausbildung und studierte Jura. Mit 23 Jahren bekam sie ein Kind. Als getrennt erziehende Mutter war sie nun persönlich mit den Schwächen der Familienpolitik konfrontiert. Sie beschloss, politisch aktiv zu werden, trat der CDU bei und wurde in die Bezirksverordnetenversammlung Berlin Mitte gewählt. Bekannt wurde sie durch einen offenen Brief an ihre Partei, der eine bundesweite Diskussion über Sexismus in der Politik auslöste.