Öffentlichkeit und Neue Medien im gerichtlichen Verfahren

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Reichweite und Grenzen der Gerichtsberichterstattung im Zeitalter der Massenmedien. Dissertationsschrift

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Kartoniert/Broschiert
Duncker & Humblot, Schriften zum Öffentlichen Recht 1379, 2018, 384 Seiten, Format: 16x23,2x2 cm, ISBN-10: 3428154312, ISBN-13: 9783428154319, Bestell-Nr: 42815431M
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Produktbeschreibung

Kurztext:

Christian Hirzebruch geht in seiner verfassungsrechtlichen Studie der Frage nach, wie die Judikative einer sich wandelnden und beschleunigenden Medienlandschaft begegnen soll. Er zeigt auf, wie Öffentlichkeitsgrundsatz, Persönlichkeitsrechte und der Schutz eines geordneten Gerichtsverfahrens gleichermaßen gewahrt bleiben können, und plädiert für eine adäquate Repräsentation der Vertreter möglichst verschiedener Medien während der Verhandlung - über die klassischen Medien Print und Rundfunk hinaus.

Infotext:

Twittern aus dem Gerichtssaal? Liveübertragungen einer Gerichtsverhandlung? Verteilung von Zuschauerplätzen im Gerichtssaal? Diese Fragen sind in der deutschen Gerichtsbarkeit höchst umstritten - und gelangten beispielsweise zu Beginn des NSU-Prozesses erneut verstärkt in die öffentliche Debatte. Christian Hirzebruch geht in seiner verfassungsrechtlichen Studie der Frage nach, wie die Judikative einer sich wandelnden und beschleunigenden Medienlandschaft begegnen soll: Wie können Öffentlichkeitsgrundsatz, Persönlichkeitsrechte und der Schutz eines geordneten Gerichtsverfahrens gleichermaßen gewahrt bleiben? Welche (Medien-)Öffentlichkeiten sollen im Gerichtssaal abgebildet sein? Der Autor verfolgt die These, dass Gerichtsöffentlichkeit nicht nur die Anwesenden im Gerichtssaal, sondern auch die Medienöffentlichkeit umfasst, und plädiert daher für eine adäquate Repräsentation der Vertreter möglichst verschiedener Medien während der Verhandlung - über die klassischen Medien Print und Rundfunk hinaus. Weiterhin gelangt Hirzebruch zu dem Schluss, dass eine Echtzeit-Textberichterstattung in Form von sog. Live-Tickern ebenso zulässig sein sollte wie eine audiovisuelle Übertragung bestimmter Verfahren, z.B. an Verfassungs- oder obersten Bundesgerichten.

Inhaltsverzeichnis:

Einführung und Problemstellung Zeitalter der Neuen Medien - Gewachsenes Interesse der Bevölkerung an rechtlichen Themen - Funktionswandel von Gerichtsöffentlichkeit? - Neue Gefahren durch gerichtliche Öffentlichkeit - Gang und Ziel der Untersuchung 1. Dogmatische Grundlagen Die Neuen Medien - Zur Öffentlichkeit des gerichtlichen Verfahrens 2. Gerichtsberichterstattung und Neue Medien Generelle Grenzen der Gerichtsberichterstattung - Die verhandlungsbegleitende Textberichterstattung und die Nutzung Neuer Medien im Gerichtssaal - Der Schutz vor Bildnisveröffentlichungen und Bildnisaufnahmen im Rahmen der Gerichtsberichterstattung - Die Zulässigkeit der Anfertigung und Verbreitung von Bildaufnahmen im Umfeld der gerichtlichen Verhandlung - Die Zulässigkeit der Aufnahme und des Verbreitens von Foto- und Filmaufnahmen innerhalb der gerichtlichen Verhandlung - Neuer Ansatz zur Anfertigung von audiovisuellen Aufnahmen innerhalb der gerichtlichen Verhandlung 3. Gerichtsöffentlichkeit heute Gerichtsöffentlichkeit als Medienöffentlichkeit - Gerichtsöffentlichkeit und Neue Medien - Wesentliches Ergebnis der Untersuchung - Zusammenfassende Thesen Literaturverzeichnis Personen- und Sachverzeichnis