Masken der Semiose

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Zur Semiotik und Morphologie der Medien

Kartoniert/Broschiert
Kulturverlag Kadmos, Kaleidogramme Bd.37, 2013, 391 Seiten, Format: 23 cm, ISBN-10: 3865990665, ISBN-13: 9783865990662, Bestell-Nr: 86599066M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Infotext:

Die Medienwissenschaften sind noch immer auf der Suche nach einer konzeptuellen Basis, auf der ihre technikhistorischen, kulturanthropologischen und diskursgeschichtlichen Befunde in ihrem Bedingungsgefüge beschrieben und erklärt werden können. Alle bisher vorgeschlagenen Medienbegriffe, etwa McLuhans Prothesenbegriff, Baudrillards Simulakrenkonzept oder Luhmanns Medium/Form-Unterscheidung, waren zu konkret, zu einseitig bzw. zu weit, um eine solche Basis zu formulieren. Die vorliegende Arbeit macht den Vorschlag, Medien als historisch wandelbare Formenrepertoires aufzufassen, durch die semiotische Prozesse besonders hervorgehoben und der Reflexion zugänglich gemacht werden. Die mediale Semiose 2. Ordnung exponiert nicht nur semiotische Prozesse, sondern verdeckt sie auch: Medien vergegenwärtigen semiotische Prozesse auf eine interpretationsbedürftige Weise. In diesem Doppelsinn der Ausstellung und Verdeckung sind Medien 'Masken der Semiose'. Die Arbeit präsentiert vor dem Hintergrund grundlegender Überlegungen zum Zeichen-, Form- und Medienbegriff eine Vielzahl transmedialer und epochenübergreifender Kategorien, die dabei helfen, die Ergebnisse konkreter Medienforschungen aufeinander zu beziehen.

Autorenporträt:

Jochen Venus, geb. 1969, Studium der Medienwissenschaften, Allgemeine Literaturwissenschaft, Soziologie und Philosophie. Nach Koordinationstätigkeiten im Graduiertenkolleg 'Intermedialität' und dem Studiengang Medieninformatik an der Universität Siegen arbeitete er im dortigen DFG-Forschungskolleg 'Medienumbrüche' im Teilprojekt 'Mediennarrationen und Medienspiele'. Derzeit vertritt er an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf die Professur 'Theorie und Praxis der Mündlichkeit'.


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