ALLES PORTOFREI: Lagerräumung wegen Inventur bis zum 27.01.2020. Alle Infos hier.

"Legale Revolution"?

"Legale Revolution"?

Sie sparen 43%

Verlagspreis:
88,00€
bei uns nur:
49,99€
Preis inkl. Mwst. versandkostenfrei
In den Warenkorb

Zu den Grenzen verfassungsändernder Rechtssetzung und der Haltbarkeit eines umstrittenen Begriffs. Dissertationsschrift

Restposten, nur noch 1x vorrätig
Kartoniert/Broschiert
Duncker & Humblot, Schriften zur Verfassungsgeschichte 80, 2009, 380 Seiten, Format: 17,1x23,2x1,7 cm, ISBN-10: 3428130642, ISBN-13: 9783428130641, Bestell-Nr: 42813064M
Zustand des Artikels: Sehr gut
Details zum Zustand: Hierbei handelt es sich um unbenutzte Bücher mit leichten Lager- und Transportschäden (angestoßenen Ecken, Kratzer auf dem Umschlag, Beschädigungen/Dellen am Buchschnitt oder ähnlichem) die nicht mehr als neuwertig gelten, sich ansonsten aber in tadellosem Zustand befinden. Diese Bücher sind mit einem Stempelaufdruck am unteren Buchschnitt als solche markiert. Sie waren nie in Privatbesitz und werden von Buchhändlern und Verlagen gesammelt. Diese Bücher kaufen wir dann palettenweise bei Verlagen und Großhändlern ein, was uns die günstigen Preise für Sie ermöglicht.

Wir verkaufen keine Bücher mit fehlenden Seiten bzw. CDs! Alle Artikel werden von uns überprüft. Verschickt werden nur Artikel, die den Zuständen 'gut' bis 'sehr gut' entsprechen. Auch wir lieben Bücher und verkaufen nur Ware, die wir uns auch selbst ins Regal stellen würden.

Reduzierte Artikel in dieser Kategorie


Produktbeschreibung

Infotext:

Die verfassungsdogmatische und historische Haltbarkeit des umstrittenen Begriffs der "legalen Revolution" steht im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit. Florian Scriba nimmt dabei die Errichtung der NS-Herrschaftsordnung sowie die "friedliche Revolution" in der DDR in den Blick. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Autor mit der Frage politischer Grenzen verfassungsändernder Rechtsetzung zuvorderst für den Fall auseinander, daß es an einer expliziten Beschränkung der Verfassungsänderungskompetenz fehlt. Mit seiner verfassungsrechtswissenschaftlich umfassendenen Untersuchung gelangt Scriba zu dem Resultat, daß die inhaltliche Unbeschränktheit einer Verfassungsänderungskompetenz per se nicht auszuschließen ist. Dennoch hätten der "Legalität" jener "revolutionären" politischen Umbrüche Schranken der Verfassungsänderung entgegengestanden, die sich trotz des Schweigens der jeweiligen Normtexte durch die Auslegung ergeben.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung 1. Teil: Für die Thematik wesentliche verfassungstheoretische Begriffsbestimmungen; zum rechtswissenschaftlichen Begriff der Revolution Wesentliche verfassungstheoretische Begriffsbestimmungen, insbesondere der "verfassunggebenden Gewalt" - Zum Begriff der Revolution aus Sicht der Verfassungsrechtswissenschaft 2. Teil: Die Bewertung der Errichtung der Herrschaftsordnung des "Dritten Reichs" als "legale Revolution" durch die zeitgenössische Staatsrechtslehre und ihr dogmengeschichtlicher Hintergrund Die Weimarer Staatsrechtslehre zur Frage der materiellen Grenzen von Verfassungsänderungen auf Basis der Regelung des Art. 76 WRV - Das Absegnen der Errichtung der nationalsozialistischen Herrschaftsordnung als "legale Revolution" durch die zeitgenössische Staatsrechtslehre und die Frage der Schranken der Verfassungsänderung nach Art. 76 WRV 3. Teil: Grenzen und Möglichkeiten verfassungsändernder Rechtsetzung - zur Haltbarkeit des Begriffs der "legalen Revolution" Das Meinungsspektrum in der bundesrepublikanischen Verfassungsrechtslehre zu den Schranken von Verfassungsänderungen: Art. 79 Abs. 3 GG und die Diskussion um seine Rechtsnatur - Die Frage der Schranken von Verfassungsänderungen im Falle "offener" Regelungen der Verfassungsänderungskompetenz wie Art. 76 WRV und Art. 78 KRV aus "rein verfassungsdogmatischer" Sicht - Normhierarchische Beziehungen der und innerhalb der Verfassung und die Frage der Revisibilität der Verfassungsänderungsregelung selbst - Das Volk als Subjekt der verfassunggebenden Gewalt unter der Geltung der Verfassung: Art. 146 GG (a.F. und n.F.) als intrakonstitutionelle Rechtserzeugungsregelung für den "pouvoir constituant"? - Zu verfassungsdogmatischer Haltbarkeit wie verfassungsgeschichtlicher Realität des Begriffs der "legalen Revolution" Zusammenfassung und Schlußbetrachtung Literatur- und Quellenverzeichnis

Rezension:

"Das ansprechend geschriebene und umfassend belegte verdienstvolle Werk ermöglicht dem Leser, sich innerhalb von vier Verfassungssystemen [...] nicht nur mit den Gesetzen der Verfassungsänderung, sondern auch mit der zeitgenössischen (systemimmanenten) und nachfolgenden Lehrmeinung auseinanderzusetzen [...]." Dr. Carl-Christian Dressel, in: Bayerische Verwaltungsblätter, 9/2011