Kleist, Das große Lesebuch

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Kartoniert/Broschiert
Fischer Taschenbuch, Fischer Taschenbücher Bd.90331, 2011, 368 Seiten, ISBN-10: 3-596-90331-9, ISBN-13: 9783596903313, Bestell-Nr: 59690331M
Zustand des Artikels: Gut
Details zum Zustand: Hierbei handelt es sich um unbenutzte Bücher mit leichten bis stärkeren Beschädigungen, wie Einschnitten, tiefen Kratzern oder Stanzungen im Umschlag, die zum Teil mehrere Seiten betreffen. Die Bücher sind als Mängelexemplar mit einem Stempelaufdruck als solche im Buchschnitt markiert.

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Produktbeschreibung

Infotext:

Heinrich von Kleist ist der Dichter der abgebrochenen Projekte, der Krisen und Katastrophen. "Ohne Lebensplan leben, heißt vom Zufall erwarten, ob er uns so glücklich machen werde, wie wir es selbst nicht begreifen", schreibt Kleist 1799 in einem seiner belehrenden Briefe; auf die Frage aber, wie so ein Lebensplan aussehen soll, hat er selbst keine Antwort und bricht den Definitionsversuch ab: "Ein Lebensplan ist - -" Ob im eigenen Leben oder in seinen Texten - immer wieder geht es bei Kleist um solche Abbrüche und Leerstellen, um durchkreuzte Pläne und um Zufälle, die dem Leben unerwartete Wendungen geben. Mit seiner Auswahl und einem literarischen Nachwort wirft Clemens Meyer einen ganz eigenen, persönlichen Blick auf diesen großen Autor. Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Autorenporträt:

Heinrich von Kleist, dessen Werk bereits auf die Moderne vorausweist, wurde am 18. Oktober 1777 in Frankfurt/Oder geboren. Die Beschäftigung mit Kants Philosophie löste 1801 eine Krise aus, die zur Infragestellung der Lebenspläne Kleists führte. Es folgten Reisen durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. 1807 wurde Kleist von französischen Behörden unter Spionageverdacht verhaftet. 1809 publizierte er patriotische Lieder und Aufsätze gegen die französische Besatzung. Von 1810-11 war er Herausgeber der Berliner Abendblätter , zunehmende Schwierigkeiten mit der Zensur führten zu deren Verbot. Gemeinsam mit der krebskranken Henriette Vogel beging Kleist am 21. November 1811 am Ufer des Wannsees in Berlin Selbstmord. Von den Dichtern der Goethezeit ist Heinrich von Kleist einer der lebendigsten und zerrissensten. Sowohl sein Leben als auch sein Werk standen im Zeichen einer aus den Fugen geratenen Zeit, und die extremen Gefühlslagen und radikalen Zweifel, die sich in den Werken dieses zu Lebzeiten erfolglosen Dichters Bahn brachen, sind auch heute noch höchst aktuell.Clemens Meyer, geb. 1977 in Halle/Saale, lebt in Leipzig. Nach dem Abitur arbeitete er als Bauhelfer, Möbelträger und Wachmann. Von 1998 bis 2003 studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2002 erhielt er ein Literatur-Stipendium des Sächsischen Ministeriums f. Wissenschaft und Kunst, 2001 belegte er den 1. Platz des MDR-Literaturwettbewerbs, 2003 den 2. Preis und 2006 erhielt er den Rheingau Literatur Preis. 2016 wurde er Stadtschreiber von Mainz.


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