Ich habe das Theater immer sehr geliebt, und dennoch gehe ich fast nie mehr hin

Ich habe das Theater immer sehr geliebt, und dennoch gehe ich fast nie mehr hin

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Schriften zum Theater. Hrsg. v. Jean-Loup Riviere

Kartoniert/Broschiert
Alexander Verlag, 2002, 348 Seiten, Format: 5 cm, ISBN-10: 3895810630, ISBN-13: 9783895810633, Bestell-Nr: 89581063


Produktbeschreibung

Kurztext:

"Ich habe das Theater immer sehr geliebt, und dennoch gehe ich fast nie mehr hin." Ein schier unglaublicher Satz für einen Mann, der so viel über das Theater geschrieben hat wie Roland Barthes. In diesem Band ist eine Auswahl von zweiundfünfzig Texten über das Theater versammelt, die teils in der von ihm mitbegründeten Theaterzeitschrift "Theatre populaire", teils in Zeitungen und Zeitschrifen erschienen.

Infotext:

Eine Sammlung seiner Texte zum Theater wollte Barthes bereits seit Mitte der siebziger Jahre herausgeben, verschob dieses Vorhaben jedoch immer wieder auf später; nach seinem Unfalltod wurde die Veröffentlichung der Texte von verschiedenen Seiten mehrfach verhindert. Hier liegt als "Weltpremiere" eine Auswahl, die der Herausgeber mit Barthes noch zu dessen Lebzeiten zusammengestellt hat, in einem Band vor. "Wie kann man eine zugleich zugängliche und anspruchsvolle Kunst machen? Hier liegt ein Widerspruch, den man immer als unaufhebbar hingestellt hat. Brecht hat ihn aufgehoben. Entdeckt hinter der Regel den Mißbrauch: ich sah in unserem Theater, als ich es verlassen habe, zu viele mißbräuchliche Regeln, um mich weiterhin daran zu erfreuen, was auch eine Brechtsche Empfehlung ist." (Roland Barthes)

Autorenbeschreibung

Roland Barthes (1915-80), einer der bedeutendsten Kritiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ist als einer der Initiatoren und Vorkämpfer der semiologischen Revolution bekannt geworden und für ein Werk, in dem sich biographisches Material und wissenschaftlicher Ansatz miteinander verflechten. Einen heute relativ unbekannten Teil seines Werkes verfasste er in den fünfziger Jahren. Zu dieser Zeit war Roland Barthes aktiv beteiligt an der Gründung und dem Erscheinen der Zeitschrift 'Teatre populaire', eines ebenso ästhetischen wie politischen Phänomens. Anfang der sechziger Jahre gibt Barthes das Theater auf, er besucht es nicht mehr, er schreibt so gut wie keinen Artikel mehr über Aufführungen. Aber er ist langfristig von seiner Erfahrung geprägt 'Im Herzen meines Werks, das Theater'. Er starb am 26. März 1980 an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Zuletzt hatte er am Collège de France einen Lehrstuhl für Semiologie.


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