Die mediale Darstellung des Irakkriegs und die Darstellung von Gewalt in Brian de Palmas "Redacted"

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Kartoniert/Broschiert
GRIN Verlag, Akademische Schriftenreihe Bd.V430924, 2018, 36 Seiten, Format: 14,8x21x0,2 cm, ISBN-10: 3668737983, ISBN-13: 9783668737983, Bestell-Nr: 66873798M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll herausgearbeitet werden, welche verschiedenen medialen Instanzen im Film "Redacted" (USA 2007) auftauchen und auf welche Weise sie eingesetzt werden, wie der Film dabei die Beeinflussung der Wahrheit durch die Medien thematisiert, wie sich Gewalt im Film äußert, welche Gewaltformen auftreten und wie sich der Film dazu positioniert, sowie wie "Redacted" als Film über den Irakkrieg den Irak als Handlungsort darstellt und die dortige Bevölkerung charakterisiert.

Der amerikanische Regisseur Brian de Palma thematisiertdie Ursachen gewaltsamer Zusammenstöße zwischen amerikanischen Soldaten und irakischen Zivilisten während des Zweiten Irakkriegs ebenso wie die Rolle der Medien bei der Aufdeckung wie auch der Vertuschung von Kriegsverbrechen. Die Handlung nimmt dabei Bezug auf ein reales Geschehnis, das sich am 12. März 2006 im Ort Mahmudiyya in der Nähe von Bagdad ereignete: vier US-Soldaten vergewaltigten ein vierzehnjähriges irakisches Mädchen und töteten anschließend sie, ihre Eltern und ihre fünfjährige Schwester. Um die Tat zu vertuschen, wurde behauptet, Aufständische wären dafür verantwortlich gewesen, worauf mehrere Racheakte an Soldaten der Einheit der Täter verübt wurden. Erst einige Jahre später konnte die Tat aufgeklärt werden, wodurch die Täter zu lebenslangen Haftstrafen und ein fünfter Soldat, der Wache gestanden hatte, zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt wurde.


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