Ausgelacht

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DDR-Witze aus den Geheimakten des BND

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Gebunden
Ch. Links Verlag, 2015, 143 Seiten, Format: 19 cm, ISBN-10: 386153844X, ISBN-13: 9783861538448, Bestell-Nr: 86153844M
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Produktbeschreibung

Kurztext:

Kein Scherz! Der BND sammelte systematisch DDR-Witze.

Infotext:

BND-Geheimoperation DDR-Witz. Es klingt wie ein Scherz, ist aber keiner. Jahrelang sammelten Agenten des Bundes-nachrichtendienstes mit vollem Ernst politische Witze aus der DDR, werteten sie aus und reichten eine Auswahl davon sogar an den Bundeskanzler weiter. Alles streng geheim - versehen mit dem Stempel "Verschlußsache - Nur für den Dienstgebrauch". Die Herausgeber berichten in ihrer ausführlichen Einleitung davon, wie politische Witze als Stimmungsbarometer für die Lage im real existierenden Sozialismus behandelt wurden. Sie informieren aber zugleich auch darüber, wie hart Witzerzähler in den frühen Jahren der DDR mit Gefängnis bestraft wurden. Je näher das Ende des Arbeiter- und Bauernstaates rückte, umso schonungsloser wurden Honecker und Genossen vom eigenen Volk ausgelacht. Den Spaß ließen sich die DDR-Bürger bis zum Schluss nicht nehmen und zeigten in der Friedlichen Revolution des Herbstes 1989 ihren Witz bei Parolen und auf Plakaten.

Rezension:

Es klingt wie ein Witz: Der BND hat Witze gesammelt über die DDR. Und er hat sie dann der Bundesregierung vorgelegt, eine Witzeakte für den Bundeskanzler also [...] . Zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung sind nun einige dieser Witze in einem kleinen Buch erschienen, als Dokumente des Subversiven sozusagen - Gefängnisstrafen wegen staatsgefährdender Propaganda drohten auch Witzeerzählern. Daniela Vates, Frankfurter Rundschau ... weil das Thema ebenso absurd wie spannend ist, entschlossen sich Journalist und "Bild"-Chefreporter Hans-Wilhelm Saure und Historiker Hans-Hermann Hertle einen Teil der Witze in einem Bändchen zu veröffentlichen. Kress, Der Mediendienst Obwohl diese politischen Witze seismographisch genau die Seelenlage der DDR-Bevölkerung widespiegeln können, hat die zeitgeschichtliche Forschung dem Genre bislang kaum Aufmerksamkeit gewidmet. [...] Witze über die Versorgungslage, dumme Volkspolizisten oder mangelnde Reformwilligkeit konnten keine Regierung stürzen, aber den Blick schärfen. Und die Lächerlichmachung der Regierung war, wie die Herausgeber betonen, der Anfang vom Ende. Anna Scheer, Berliner Zeitung Es ist das Verdienst der "Ausgelacht"-Herausgeber, mehr als eine vordergründige Witze-Sammlung veröffentlicht zu haben. Der Historiker Hans-Hermann Hertle und der Journalist Hans-Wilhelm Saure beleuchten auch die Schattenseiten. Dafür haben sie neben BND-Akten auch die Stasi-Unterlagenbehörde durchwühlt oder im Kanzleramt recherchiert. Deutsche Welle Die Autoren Hans-Hermann Hertle und Hans-Wilhelm Saure haben ein Kapitelchen deutsch-deutscher Geschichte ausgegraben, von dem man nicht weiß, ob man schmunzeln oder vezweifeln soll. Wolfgang Suckert, Thüringer Allgemeine DDR-Witze als Geheimoperation des BND. Klingt witzig, ist es auch. [...] In ihrer ausführlichen Einleitung berichten die Herausgeber in ihrem Buch davon, wie politische Witze als Stimmungsbarometer für die Lage im real existierenden Sozialismus behandelt wurden. [...] Ein Projekt, das sowohl lehrreich als auch unterhaltsam ist. Focus Online Im Gegensatz zu den vielfach verfügbaren schlichten Sammlungen von DDR-Scherzen aus verschiedensten Quellen handelt es sich bei den mehreren Hundert in "Ausgelacht" abgedruckten Witzen um eine Auswahl aus den BND-Berichten der Jahre 1986 bis 1990. [...] Hertle und Saure, beide erfahrene DDR-Kenner sowie Autoren wichtiger Bücher, liefern in einem erfreulich knappen Einleitungsessay von knapp 40 Seiten die historischen Hintergründe und etwas Theorie. Wenn ein typisch deutscher Linguist das Gleiche versucht hätte, wäre er wohl auf mindestens 200 Seiten gekommen, hätte weniger gesagt - und das auch noch weitgehend unlesbar. Ist schon der Essay die Lektüre an sich wert, so macht die Auswahl von "DDR-Witzen aus den Geheimakten des BND" schmunzeln, wenngleich dem Leser manchmal das Lachen im Halse stecken bleiben will. Sven Felix Kellerhoff, Die Welt