Aus der Nähe betrachtet

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Bilder am Hochaltar und ihre Funktionen im Mittelalter

Kartoniert/Broschiert
Deutscher Kunstverlag, 2016, 192 Seiten, Format: 15,8x23,2x1,4 cm, ISBN-10: 3422073639, ISBN-13: 9783422073630, Bestell-Nr: 42207363A

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Produktbeschreibung

Das um 1330 entstandene Flügelretabel aus der ehemaligen Klosterkirche in Altenberg an der Lahn stellt ein herausragendes, frühes Beispiel für mittelalterliche Altarausstattungen dar. Aus Anlass der längerfristigen Zusammenführung der über mehrere Sammlungen zerstreuten Bestandteile des Retabels widmete das Städel Museum in Frankfurt am Main jüngst sein Passavant-Kolloquium dem Hochaltarbild und seinen Funktionen in Mittelalter und Früher Neuzeit. Der vorliegende Band bündelt die vielfältigen Ergebnisse dieses Kolloquiums. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Bildern und Inschriften, die auch bei näherem Herantreten oder Umschreiten des Altars betrachtet werden konnten. So werfen die Beiträge neues Licht auf Fragen zur Zugänglichkeit des Chor- und Altarbereichs und zur zeitgenössischen Rezeption, insbesondere der bemalten Retabelrückseiten. Berücksichtigung finden zahlreiche Ausstattungen: vom Genter Altar der Brüder Van Eyck über geschnitzte Bildwerke im Havelberger Dom bis hinzu gotländischen Graffiti. Damit gewährt der Band einen Überblick über die mittelalterlichen Altarensembles im europäischen Kontext und ergänzt den Katalog zur Sonderausstellung "Schaufenster des Himmels. Der Altenberger Altar und seine Bildausstattung" im Städel Museum. Mit Beiträgen von Angela Kappeler, Stephan Kemperdick, Peter Knüvener, Christian N. Opitz, Victor M. Schmidt, Johannes Tripps, Gerhard Weilandt, Matthias Weniger, Jörg Widmaier und Susanne Wittekind.

Rezension:

"Taken as a whole, the contributors add brilliantly to the literature in this area from Bernhard Decker, Donald Ehresmann, Rainer Kahsnitz, Hartmut Krohm, Justin Kroesen, and Christa Schulze-Senger, to name a few, but ultimately can only leave the doors, or wings, open for more questions."Gregory C. Bryda in: Speculum 94/2 (2019), 591-592