Arbeiten wie noch nie

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Unterwegs zur kollektiven Handlungsfähigkeit

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Kartoniert/Broschiert
Argument Verlag, Argument Sonderband Bd.308, 2010, 188 Seiten, Format: 21 cm, ISBN-10: 3867543089, ISBN-13: 9783867543088, Bestell-Nr: 86754308M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Die Organisation der Arbeit ist aus den Fugen. Wir müssen weg von der Spaltung in entfremdete Industriearbeit, nicht anerkannte unbezahlte "weibliche" Reproduktionsarbeit und erzwungene Erwerbslosigkeit. Dieser Reader soll als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage für die Richtungsfindung beim dringend notwendigen Umbau dienen.

Klappentext:

Die Arbeit umbauen: Wege aus der Misere
Die Arbeit und die Arbeitsgesellschaft sind gründlich aus den Fugen. Weil es so nicht weitergehen kann, müssen wir sie umarbeiten. Massenentlassungen, ausgelöst durch die aktuelle Wirtschaftskrise: Die Ausgrenzung von Millionen von Menschen innerhalb Europas ist das Symptom eines falschen Wirtschaftssystems. Maßnahmen wie Arbeitszeitverkürzung genügen allein nicht, auch die Diskussion ums Grundeinkommen mit all ihren Konsequenzen ist nur ein Teil-Modell, das die Grundzüge des Kapitalismus nicht hinterfragt. Die Menschen leiden unter unbefriedigenden Arbeitssituationen (der entfremdeten Industriearbeit, der nicht anerkannten unbezahlten Reproduktionsarbeit der Frauen sowie der erzwungenen Erwerbslosigkeit). Es braucht also einen grundsätzlichen Umbau. Dafür gibt es kein Patentrezept, aber ein paar schlüssige Überlegungen wie das Konzept des Versorgenden Wirtschaftens von Adelheid Biesecker, das Konzept der Tätigkeitsgesellschaft von André Gorz oder die Vier-in-einem-Perspektive von Frigga Haug. Eine Lösung muss jedenfalls auf einen Gesellschaftsumbau hinauslaufen, der bei den Ursachen ansetzt.
Die Kritik am historisch Gewachsenen bildet den Humus für wünschenswerte Utopien und nötige Wege in eine andere Art von Arbeit. Doch wie entscheiden wir uns für die richtigen Weggabelungen in unserer komplexen Welt? In einem Dialog zwischen Frigga Haug und Johanna Riegler werden konträre Herangehensweisen abgewogen. Anschließend werden die Fäden aufgenommen und zu ersten Handlungsschritten verknüpft.
Das Buch versteht sich als Ermutigung zum Erkennen, schrittweise Entscheiden und Umsetzen in Richtung einer anderen Art zu arbeiten und zu leben. Es ist ein Reader für die interessierte und engagierte Öffentlichkeit (Attac, Gewerkschaften u.v.m.), der das Phänomen Arbeit von allen relevanten Perspektiven beleuchtet und damit als Diskussions- und Entscheidungsgrundlage dient. Er soll dazu beitragen, eine einheitlich vertretbare Position innerhalb des links denkenden Gesellschaftsspektrums zu finden und zu festigen, indem er den Diskurs zusammenführt, Pro und Contra abwägt und Schlussfolgerungen nahelegt. Der Rest muss in der Praxis geschehen.

Autorenbeschreibung

Sabine Gruber, geboren 1963 in Meran, Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Innsbruck und Wien. 1988 - 1992 Tätigkeit als Universitätslektorin in Venedig. Buchveröffentlichungen sowie Publikationen von Hörspielen und Theaterstücken. Auszeichnung mit u.a. dem Förderungspreis der Stadt Wien, dem Solitude-Stipendium, dem Priessnitz-Preis und dem Förderungspreis zum österreichischen Staatspreis, dem Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg sowie 2007 dem Anton Wildgans-Preis. Die Autorin lebt in Wien.