Anna und die Himmelsbriefe

Anna und die Himmelsbriefe

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Eine Weihnachtsgeschichte

Neu: 16.10., nur noch 5x vorrätig
Gebunden
ab 9 Jahren
cbj, 2008, 143 Seiten, Format: 22 cm, ISBN-10: 3570134539, ISBN-13: 9783570134535, Bestell-Nr: 57013453M
Zustand des Artikels: Sehr gut
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Produktbeschreibung

Infotext:

Anna ist ganz schön sauer auf ihren Vater. Er hat einfach ohne sie zu fragen seine neue Freundin Jette zum Mittagessen eingeladen. Dabei weiß er doch, dass Anna noch oft traurig ist, seit ihre Mutter gestorben ist. Trotzig beschließt sie, alles zu tun, um Papas neue Freundin nicht zu mögen. Doch das ist gar nicht so leicht, denn Jette ist supernett und lustig.Als am 1. Adventssonntag plötzlich ein echter Himmelsbrief mit einem kleinen Geschenk für Anna ins Haus flattert, ist sie überrascht. Wer kann der geheimnisvolle Absender sein? Jeder Adventssonntag bringt Anna einen neuen schönen Brief und langsam kommt sie dahinter, wer ihr diese lieben Zeilen geschrieben hat - Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft.

Leseprobe:

Anna kam aus der Schule und sprach mit sich selbst. Es schneit , sagte sie laut und deutlich. Dabei ist noch lange nicht Weihnachten. Wir haben erst Mitte November und es schneit wie verr ckt! Anna sprach oft mit sich selbst. Nat rlich nur, wenn sie allein war. Und nur, wenn sie einen besonderen Grund dazu hatte, einen erfreulichen oder auch einen weniger erfreulichen. Heute war der Grund erfreulich. Und dann bleibt der Schnee auch noch liegen! , erg te sie zufrieden. Wenn das so weitergeht, kann man heute Nachmittag Schlitten fahren! Die Stra war tats lich schon ziemlich wei Auch wenn der Asphalt hier und da noch f r graue Flecken sorgte, bildeten die unaufhaltsam herabschwebenden Schneeflocken eine immer dichter werdende Decke. Anna hatte eben ihre zweitbeste Freundin Lilli bis vor deren Haust r gebracht und bog nun in den Meisenweg ein, an dessen Ende sie selbst wohnte. Sie hatte mit Lilli mehr ber die heute geschriebene Mathearbeit als ber den Schnee gesprochen. Die Mathearbeit war unerwartet schwierig gewesen. Lilli hoffte trotzdem auf null Fehler und die damit verbundene Eins. Sie hatte auf dem Heimweg nicht aufgeh rt, davon zu reden. Anna rechnete h chstens mit einer Drei und hatte das offen zugegeben. Auch jetzt zuckte sie die Achseln und sagte zu sich selbst: Na und? Die Drei kriege ich fr hestens morgen. Aber der Schnee f t schon heute! Der Meisenweg sah aus wie verzaubert. Noch hatte kein Autoreifen seine dunkle Spur auf die Stra gedr ckt und die wei bepuderten G en auf beiden Seiten leuchteten in einem ganz besonderen, nur dem Winter vorbehaltenen Licht. Dabei haben wir eigentlich erst Herbst , sagte Anna. Wenn der Winter anf t, ist auch gleich Weihnachten. So steht es jedenfalls im Kalender. Kein Mensch kam ihr entgegen. Daher berlegte sie laut, was sie sich in diesem Jahr zu Weihnachten w nschen sollte. Man konnte nicht fr h genug damit anfangen. Auf alle F e w nsche ich mir Schlittschuhe , sagte Anna und schlitterte versuchsweise ber denB rgersteig. Und einen blau en Pullover. Und dieses chinesische Drachenspiel. Und ganz bestimmt das Buch mit den Engelgeschichten. Sie blieb stehen und streifte mit einer Hand den Schnee von der n sten Hecke. Aber vor allem w nsche ich mir einen Hund! Nach einer bedeutungsvollen Pause atmete sie tief durch. Es h rte sich an wie ein Seufzer. Danach wiederholte sie: Einen Hund! Einen Hund! Einen Hund! Es tat gut, das dreimal hintereinander zu sagen. Auch wenn der Wunsch wahrscheinlich nicht in Erf llung gehen w rde. Papa war in diesem Fall unerbittlich. Er wollte auf gar keinen Fall einen Hund. Er lehnte es ab, sich um einen Hund zu k mmern, w end Anna in der Schule war. Und er hatte nicht die geringste Lust, mit einem Hund spazieren zu gehen, wenn er sich gerade mit einer guten Idee an den Computer gesetzt hatte. Papa hatte noch nie einen Hund gewollt. Auch fr her nicht, als Mama noch da gewesen war. Mama hatte Hunde geliebt. Sie hatte als Kind selbst einen gehabt, eine knautschige Mischung aus Rauhaardackel und Mops. Und sie hatte immer wieder gesagt: Ein Hund geh rt in jede Familie! Aber Papa hatte jedes Mal den Kopf gesch ttelt oder sich sogar an die Stirn getippt und geantwortet: Du hast schon ohne Hund genug zu tun - mit dem gro n Haus und dem Kind und einem schreibenden Mann, der immerzu was von dir will. Ein Hund macht viel Arbeit und eine Menge Schmutz. Und au r- h dem ist er sehr lastig. Mama hatte sich gegen Papa nicht durchsetzen k nnen. Aber aufgegeben hatte sie nie. Nach jeder Niederlage hatte sie Anna heimlich zugezwinkert. Das hie Warte nur! Irgendwann kriege ich Papa herum. Doch das hatte sie nicht mehr geschafft. Anna legte den Kopf in den Nacken und f hlte, wie sich die Schneeflocken auf ihr Gesicht legten. Ein bisschen wie Tranen. -Nein, das stimmte nicht! Tranen waren anders! Sie blieben nicht liegen, sondern rollten einem schwer und hei ber die Wangen. Anna wusste,