Ach los, scheiß der Hund drauf!

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Das Leben des Stern-Kriegsreporters Randy Braumann

Gebunden
Weltbuch, 2013, 380 Seiten, Format: 12,7x21,2x1,7 cm, ISBN-10: 3906212009, ISBN-13: 9783906212005, Bestell-Nr: 90621200A

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Produktbeschreibung

Die Erinnerungen des Kriegsreporters Randolph Braumann (Jahrgang 1934), aufgeschrieben von Diplom-Journalist Peter Chemnitz. Erst dadurch, dass der Jüngere von beiden, Chemnitz, zuhört und notiert, bekommt die Irrfahrt durch die sinnlosen Kriege, Leidensgeschichten und Politik-Gags des 20. und gerade begonnenen 21. Jahrhunderts einen Sinn.
Braumann war ein Haudegen. "Ach los, scheiß der Hund drauf!", hieß der Spruch, mit dem er und sein alter Freund, "stern"-Fotograf Gerd Heidemann, sich in brenzligen Situationen Mut machten. Statt auf Pressekonferenzen der Generalität trieb Braumann sich bei den kämpfenden Truppen herum. In Kambodscha rettete ihm die Angst eines Kollegen das Leben, in Jordanien erklärte die deutsche Botschaft ihn bereits für tot.
Zehn Jahre lang war er für den "stern" als Kriegsreporter in Afrika, Vietnam und im Nahen Osten mit den namhaftesten Fotografen unterwegs. Er lernte Diktatoren wie Idi Amin, Mobutu Sese Seko, Saddam Hussein, Muammar el Gaddafi, Kaiser Haile Selassie, Papa Doc sowie den Terroristenführer Georges Habash kennen - und fand sie sympathisch.
In seinem Buch finden sich Geschichten darüber, wie Journalisten selbst ein wenig am Rädchen der Weltgeschichte drehen. Braumann erzählt von lebenslangen Feindschaften und wie sie entstanden sind. Wenn es um Storys ging, gab es keine Kollegialität. Er erzählt von falschen Fotos, verlogenen Überschriften und ihren fatalen Folgen. Vor allem aber lässt er einen Journalismus lebendig werden, wie er heute fast ausgestorben ist.

Inhaltsverzeichnis:

Bombenkrieg und Mittelschule
Ohne Abitur zum "stern"
Vom Krokodil zur Grenze - Der polnische Fußball und ich: Bilanz eines Lebens
Vierzig Millionen für Dr. med. Schumann
Atombombensuche im ewigen Eis
Die Rache des Bundespräsidenten Lübke
Randy fehlt auf der Liste - Wie der BND und der MI6 um Teilzeitspione werben
Blumen für Leni
Ein Dichter öffnet die Tür zum Schah
Amerikanische Juden in Liberia
Wie ich Fremdenlegionär werden wollte und die Gründung der Söldner-Republik 1968
Wie wurde Idi Amin zum Schlächter?
Nach der Story eine Notlüge - Augenzeuge im Biafra-Krieg Schlacht am Buffet
Flucht nach London
Rücksicht auf Israel - "stern" berichtet nicht über Napalmopfer
Herr Braumann ist bereits hingerichtet worden
Angstschweiß und Feuerzauber - Victor Charlie im Visier
Die Jagd nach der goldenen Uhr
Nachts kam Victor Charly
Haschisch und Marihuana - "I don't want to be the last American killed in the Nam."
Warten auf den König von Laos
Menschenrettung unter Missbrauch der Rot-Kreuz-Fahne - Bürgerkrieg in Ostpakistan
"Randy, please stop Nannen now" - Als Koordinator der "stern"-Hilfsaktion in Äthiopien
Der Marsch auf der Rasierklinge - Zu Besuch bei Papa Doc in Haiti
Durch das wilde Kurdistan nach Ninive
Mein Freund Heidemann
Rebellenkampf im Hamburger Untergrund
39 998 Schwarze, der Chefredakteur und seine Frau -Wie ich in Südafrika eine deutschsprachige Zeitung leitete
Spenden allein retten Afrika nicht - Mit Karlheinz Böhm in Äthiopien
Rasta-Time im Cricket-Land Jamaika
Boizenburg - Zwischenstopp in meinem Leben
Warum das Sorbische zu den 60 wichtigsten Sprachen zählt
Europastadt? Apartheidstadt?
Wo die große Stille wohnt

Autorenbeschreibung

Peter Chemnitz, 1962 in Leipzig geboren, wuchs in Dresden auf. Er studierte Bauingenieurwesen und Kommunikationswissenschaften. Seine erste Kubareise hätte er beinahe schon 1988 angetreten, aber der Journalistenverband der DDR vertröstete ihn auf einen späteren Zeitpunkt. Nach der Wiedervereinigung erschienen dann andere Länder interessanter. So sollten weitere elf Jahre vergehen, bis er zum ersten Mal nach Kuba flog. Seit 2001 hat ihn die Insel dann endgültig in ihren Bann gezogen. Chemnitz, seit sieben Jahren mit einer aus dem Osten des Landes stammenden Kubanerin verheiratet, ist seit dem regelmäßiger Gast auf der Insel und hat sich daran gewöhnt, dass sich auf Kuba so gut wie nichts planen lässt: Das einzig Voraussehbare ist, dass alles ganz anders wird.


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