iLife 06
Buchausgabe: 29,95€
Download-Version: 20,97€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Matthias Eckardt |
| Verlag: | SmartBooks |
| Version: | 1. Auflage, 2006 |
| Umfang: | 480 Seiten |
| Format: | PDF: 18,93MB |
| Gewicht: | 906 g |
| ISBN: | 3908497361 |
| Bestell-Nr.: | 90849736P |
| Artikeltyp: | E-Book |
iLife '06 – iPhoto, iMovie, iDVD,GarageBand und iWeb
Dieses Buch zum neuen iLife ’06 verschafft Überblick. Die Kapitel behandeln auf verständliche Weise Installation und Datensicherung, iTunes und iPod, iPhoto, iMovie HD, iDVD, GarageBand und iWeb. Es ist alles zu finden, was man braucht, um sich im Dickicht des digitalen Lifestyle zurechtzufinden und zu behaupten. Wer hat schon Zeit und Lust, sich durch Menüs zu hangeln und sich mit unzähligen Einstellungen und Bezeichnungen zu quälen,von denen man noch nie etwas gehört hat? Dieses Buch steht mit Rat und Tat zur Seite, bevor sich Fallstricke auftun. Vielen Anwendern fehlt einfach das gedruckte Handbuch und es ist ihnen die Lust an der Online-Hilfe vergangen.
Über die Zielgruppe
Das Buch bietet für den Leser, der sich zum ersten Mal mit der Thematik beschäftigt, einen guten Einstieg in die Programme des iLife '06 Softwarepakets. Aber auch fortgeschrittene Anwender kommen auf ihre Kosten. Versteckte Funktionen werden erklärt. Das Buch enthält u.A. Hintergrundwissen zu Dateiformaten, QuickTime, Video-Codec, Backups oder DVD-Brennern. Es soll vorhandenes Filmmaterial für den iPod, Mobiltelefon oder Sonys PSP kodieren, abgespeichert und auch an die Geräte übertragen werden? Auch hierzu enthält das Buch genaue Informationen und reich bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Es fehlen auch nicht Weblinks, über die man Erweiterungen für seine Software in Form von PlugIns, Video Codec, Themen oder neuen Spezialeffekten finden kann.
Aus dem Inhalt
iPhoto war und ist die populärste Anwendung im iLife-Paket. Spätestens mit dem im Leistungsumfang stark erweiterten iPhoto ’06 gibt es keine Ausreden mehr für ein Foto-Tohuwabohu auf der Festplatte, denn es schafft Ordnung in einem Bestand von bis zu 250.000 Fotos. Fotos können mit Kategorien, die als Suchbegriffe dienen geordnet werden und Bilder thematisch in Alben abgelegt werden. Auch die auf den ersten Blick weniger gut gelungenen Fotos lassen sich mit einfach zu erlernenden Werkzeugen zur Bildbearbeitung verbessern. Nach dem Schnitt in iMovie HD kann das fertige Werk mit Aufnahmen oder Loops aus GarageBand vertont oder einer iPhoto-Diashow hinzugefügt werden. Das Projekt kann darüber hinaus auf iDVD mit der neuen Funktion Magic iDVD quasi aus dem Stand produziert und als professionell gestaltete interaktive DVD gebrannt werden. Für alles bietet das Buch verständliche und vollständige Anleitungen.
Highlights
- Erste Schritte:Programme finden / Ältere Versionen aktualisieren / iLife-Daten übertragen
- iTunes 6 &, iPod Schnelleinstieg: Musik digitalisieren / iTunes Music Store / Musik verwalten und organisieren / iTunes &, iPod / Visuelle Plug-Ins / Tipps &, Tricks
- iPhoto 6:Digitalkameras und Dateiformate / Fotos verwalten,ordnen,kategorisieren / Fotos bearbeiten / Diashows / Fotokarten,Kalender und Bücher erstellen / Fotoalben auf den iPod übertragen und wiedergeben
- iMovie 6 HD:Arbeiten mit iMovie-Projekten / Übersicht über die Menüs und Bedienelemente / Wege zu einem interessanten und sehenswerten Film / Animierte Themen / Ton bearbeiten / Fertigen Film exportieren und weitergeben / Troubleshooting,Tipps &, Tricks
- iDVD 6:Menüs und Bedienelemente in der Übersicht / Magic iDVD / One Step DVD / DVDs im 16:9-Format / Diashows / DVD brennen / Wiedergabe mit Front Row
- GarageBand 3:Wege zum ersten Lied / Podcastes erstellen / iChat-Interviews aufnehmen / Sounduntermalung für iMovie erstellen / Noten-Editor für Aufnahmen mit Software-Instrumenten / Effekte / Podcasting via iWeb / Tipps &, Troubleshooting
- iWeb:Mitgelieferte Site-Templates / Podcasts / Blogging / iPhoto-Anbindung / iLife-Medienbrowser / Inspektor-Palette / Veröffentlichung
Leseprobe:
Unterschiedliche Dateiformate (S. 65-66)
Als verlustfreie Importformate für 1:1-Kopien von Audio-CD eignen sich AIFF oder Apple Lossless. Dabei wird jedoch der meiste Platz auf der Festplatte und auf dem iPod verbraucht.Wenn Sie sich eine Platz sparende Musikbibliothek anlegen wollen, aktivieren Sie den Codierer für MP3 (MPEG Audio Layer 3) oder gleich AAC (Advanced Audio Coding). Doch letzteres Format kann nur von QuickTime dekodiert werden und ist deshalb nur zum iPod und ohne DRM mit nur wenigen MP3-Playern von Samsung oder Panasonic kompatibel.Mein neues Mobiltelefon K600i von Sony Ericsson beherrscht übrigens auch das AAC-Format (Endung: .m4a), aber die meisten Telefone von Sony Ericsson sind durch ihre iSync- Kompatibilität ohnehin prädestiniert für die Zusammenarbeit mit dem Mac. Für MP3-Player anderer Hersteller bleibt daher MP3 erste Wahl beim Dateiformat. Doch auch wenn man seine Musikstücke aufWindows-PCs abspielen möchte, ist MP3 vorzuziehen. Anderenfalls muss auf dem Windows-Computer QuickTime installiert sein, um etwas zu hören. QuickTime ist der Multimedia-Standard unter Mac OS X, der unter Windows nicht notwendig ist, um lediglich MP3-Titel abzuspielen.
QuickTime wird jedoch automatisch mitinstalliert, wenn man auf Windows-PCs iTunes installiert. Auf dem Mac stellt QuickTime die Ebene zwischen Benutzerschnittstelle und Betriebssystem dar, ohne die Video, Audio und Bilder nicht ausgegeben werden können. Verschiedene Hersteller bieten zum größten Teil kostenlose so genannte Codecs (Kunstwort entstanden aus code und decode) als QuickTime-Erweiterung an, um damit ihrem Audio- oder Videoformat schnelle Verbreitung zu ermöglichen. Alle Formate, die der Computer in Form der Codecs beherrscht, werden somit automatisch von den installierten QuickTime-tauglichen Programmen wiedergegeben.
Damit es unter Windows-Anwendern nicht zu Verwirrung bei den Dateiformaten kommt, ist deshalb bei der Installation von iTunes für Windows QuickTime gleich enthalten. Dadurch erklärt sich auch der erheblich größere Download für Windows-Anwender. Während QuickTime auf dem Mac ein Systembestandteil darstellt, muss es in der Windows-Welt zunächst einmal installiert sein. Trotz iTunes ist die Verbreitung von QuickTime unter Windows vielleicht bei 40 % angelangt. Dies ist zu beachten,wenn man eine Datei an Windows- Anwender sendet. Theoretisch können 60 % dieses Anwenderkreises die Datei nicht öffnen, wenn Sie mit einem speziellen QuickTime-Format kodiert wurde. Umgekehrt verhält es sich genauso. Ein Mac kann von Haus aus mit der Dateiendung .wma für Windows Media Audio nichts anfangen. Auch der iPod kann keine WMA-Dateien abspielen. Apple hält es auch nicht für notwendig, dies zu ändern. Gleiches gilt für das Suffix .wmv (Windows Media Video). Es gab zwar einen Windows Media Player 9 für Mac OS X (von Office 2004 für Mac mitinstalliert), doch dieser wird von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt und beherrscht nicht die Formate der Windows-Version mit DRM. Sie besitzen Lieder von Musicload &, Co., doch der Mac erkennt das Format nicht Windows-Umsteiger sind zunächst verwirrt darüber, wenn alte Lieder vom Mac nicht mehr erkannt werden.
Bestehende WMA-Dateien mit DRM-Management funktionieren nicht Wer sich früher bereits vor dem Wechsel zum Mac unter Windows eine Musiksammlung digitalisiert hat,muss aber nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Die Windows-Version von iTunes ist zumindest dazu befähigt, selbst digitalisiertes WMA zu lesen und in ein für den iPod kompatibles Format zu wandeln. Einzige Vorbedingung: Das Lied darf nicht mit DRM versehen sein. DRM steht für Digital Rights Management, eine Art von Kopierschutz/Wiedergabesperre, der bei Einkäufen in allen Windows-Pendants zum iTunes Music Store üblich ist. Zum Abspielen geschützter Inhalte eignet sich auf Windows nur der Windows Media Player 10.
Umkonvertieren: CDs brennen und neu digitalisieren
Falls Sie zuvor bereits auf einem Windows-PC Lieder in andere Online-Stores (Musicload oder Napster) erworben haben, bleibt nur die Möglichkeit, diese Songs auf dem PC als Audio-CD zu brennen und dann beim Re-Import auf dem Mac mit iTunes in eines der mitgelieferten Dateiformate zu konvertieren. Das klingt dann zwar nicht so berauschend wie ein direkter Import von Audio-CD, aber immerhin können Sie Ihre Musikbestände so auf dem Mac weiterbenutzen. Ein Qualitätsverlust ist jedoch bei manchen Titeln durchaus herauszuhören. So viel zu unserem ersten kurzen Ausflug in die Windows-Welt.
Ein ähnliches DRM-Schutzverfahren (FairPlay) ist auch in allen Songs implementiert, die im iTunes Music Store gekauft werden. So darf ein solches Lied nicht beliebig kopiert werden und auch nur auf einer bestimmten Anzahl an Endgeräten abgespielt werden. Diese Bedingungen hat die Plattenindustrie in harten Verhandlungen diktiert und sind nicht die Erfindung von Apple allein.

