XML in a Nutshell
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(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Elliotte R. Harold, W. Scott Means |
| Verlag: | O'Reilly Verlag |
| Version: | 3. Auflage, 2005 |
| Umfang: | 718 Seiten |
| Format: | PDF: 32,58MB |
| Gewicht: | 1166 g |
| ISBN: | 3897213397 |
| Bestell-Nr.: | 89721339P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Aus dem Inhalt:
- Einführungen in die XML-Kernstandards: Wohlgeformtes XML (inklusive XML 1.1), DTDs, Namensräume, Uniode, RDDL und W3C XML Schema.
- Techniken zur Präsentation und zum Verknüpfen: XSLT, XPath, XLink, XPointer, XML Base, XInclude, CSS und XSL-FO
- Tools und APIs, um Programme zur XML-Verarbeitung zu entwickeln: Die ereignisbasierte Simpe API for XML (SAX2) und das baumorientierte Document Object Model (DOM Level 2 und 3)
Auführliche Referenzkapitel zu XML, DTDs, XPath, XSLT, SAX und DOM sowie den verwendbaren Zeichensätzen runden dieses nützliche Buch ab.
Die Autoren
Elliotte Rusty Harold stammt ursprünglich aus New Orleans, wohin er auf der Suche nach einer anständigen Schüssel Gumbo (einem typischen Südstaatengericht) auch regelmäßig zurückkehrt. Momentan lebt er jedoch zusammen mit seiner Frau Beth und den Katzen Charm (nach dem Quark) und Marjorie (nach seiner Schwiegermutter) im Viertel Prospect Heights in Brooklyn. Er ist Dozent für Informatik an der Polytechnic University, wo er Java und Objektorientierte Programmierung lehrt. Seine Website Café au Lait ist eine der beliebtesten unabhängigen Java-Sites im Internet, und der Ableger Cafe con Leche hat schnell einen ähnlichen Stellenwert für XML bekommen. Elliotte schrieb für O’Reilly zuvor bereits die Bücher Java I/O und Java Network Programming.
Bei Microsoft begann W. Scott Means 1988, gerade 17jährig, seine Karriere zum hochkarätigen Programmierer. Er war einer der ursprünglichen Entwickler von OS/2 1.1 und Windows NT, seit 1998 ist er IT-Consultant im Bereich XML und Internet. Er hat drei Bücher zu XML-Themen (mit-)verfasst und ist heute Geschäftsführer von Enterprise Web Machines, einer Firma in Columbia, South Carolina, die Internet-Software und -Dienste anbietet.
Die Übersetzer
Katharina Udemadu ist Technische Redakteurin. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Konzeption und Erstellung von Dokumentation für verschiedene Software-Produkte. Am liebsten verwendet sie DocBook zur Erstellung der Dokumente. Vor ihrer Tätigkeit als Technische Redakteurin hat Katharina Philosophie studiert. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich auch jetzt noch gerne mit Philosophie und Linguistik. Außerdem liest sie gerne afrikanische Literatur.
Kathrin Lichtenberg studierte nach der Ausbildung zur Elektronikfacharbeiterin Informatik an der Technischen Universität Ilmenau. Dort war sie anschließend drei Semester lang als Wissenschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt, bevor sie sich als Übersetzerin und Lektorin technischer Publikationen selbständig machte. Für O’Reilly hat sie bereits eine ganze Reihe von Büchern übersetzt.
Lars Schulten lebt in Köln und arbeitet als freier Übersetzer und Lektor. Von Haus aus ist er Geisteswissenschaftler, doch hat er schon während des Studiums sein Interesse an der Java- Programmierung entdeckt. Heute beschäftigt er sich mit verschiedenen Programmiersprachen (Java, Perl, PHP), hat eine Vorliebe für freie Unixe (FreeBSD, Linux), fühlt sich aber auch unter Windows und in Microsofts .NET Framework heimisch. Für den O'Reilly Verlag hat er bereits mehrere Bücher übersetzt und lokalisiert, so zum Beispiel auch die 2. Auflage von Einführung in XML.
Leseprobe:
6 XML als Dokumentformat (S. 91-92)
XML ist vor allen Dingen ein Dokumentformat. Es war immer für Webseiten, Bücher, wissenschaftliche Artikel, Gedichte, Kurzgeschichten, Referenzhandbücher, Anleitungen, Lehrbücher, Plädoyers, Verträge, Gebrauchsanweisungen und andere Dokumente gedacht, die von Menschen gelesen werden. Sein Einsatz als Syntax für Computerdaten in Anwendungen wie Bestellabwicklung, Objektserialisierung, Datenbanken sowie elektronischen Datenaustauschsystemen ist eigentlich nur ein glücklicher Zufall.
Die meisten Computerprogrammierer besitzen mehr Übung darin, mit den strengen Strukturen in datensatzähnlichen Anwendungen zurechtzukommen als mit der eher freien Umgebung eines Artikels oder einer Geschichte; die meisten Autoren dagegen sind mit dem lockeren und freieren Format eines Buchs, einer Geschichte oder eines Artikels vertrauter. XML ist vermutlich einmalig, weil es den Bedürfnissen beider Gruppen gleich weit entgegenkommt. Dieses Kapitel beschreibt mit Erklärungen und Beispielen die Strukturen, die in narrativen Dokumenten auftreten, die von Menschen und nicht von Computern gelesen werden sollen. Nachfolgende Kapitel werfen einen Blick auf Webseiten im Besonderen und befassen sich dann mit Technologien wie XSLT, XLinks und Stylesheets, die vor allem für den Einsatz in Dokumenten vorgesehen sind, die von Menschen gelesen werden. Nachdem wir uns mit diesen Technologien beschäftigt haben, werden wir XML als Format für mehr oder weniger kurzlebige Daten betrachten, die von Computern gelesen werden sollen, im Gegensatz zu den langlebigeren Dokumenten für den menschlichen Gebrauch.
Das Vermächtnis von SGML
XML ist eine vereinfachte Form der Standard Generalized Markup Language (SGML). Die Sprache, die heute unter der Bezeichnung SGML bekannt ist, wurde in den 1970er Jahren von Charles F. Goldfarb, Ed Mosher und Ray Lorie bei IBM erfunden und von vielen Leuten in der ganzen Welt weiterentwickelt, bis man sie im Jahr 1989 als ISO-Standard 8879 annahm. SGML sollte viele der Probleme in ähnlicher Weise lösen, wie XML dies tut. Es war und ist eine semantische und strukturelle Markup-Sprache für Textdokumente. SGML ist außerordentlich leistungsfähig und hat beim US-Militär, in der US-Regierung, im Raumfahrtsektor und in anderen Bereichen, die Methoden benötigen, um effektiv technische Dokumente zu verwalten, die Zehntausende von Seiten lang sind, bereits beträchtliche Erfolge erzielt.
Der größte Erfolg von SGML war HTML, das einfach eine SGML-Anwendung war und ist. Es erreicht bei weitem nicht die Leistungsfähigkeit von SGML selbst. Mit SGML wurden noch viele weitere Dokumentformate definiert, einschließlich DocBook und TEI, mit denen wir uns in Kürze befassen.
Allerdings ist SGML kompliziert – sehr, sehr kompliziert. Die offizielle SGML-Spezifikation umfasst mehr als 150 sehr technisch gehaltene Seiten. Sie behandelt viele Spezialfälle und unwahrscheinliche Szenarien. SGML ist so komplex, dass fast kein Software-Programm es jemals vollständig implementiert hat. Programme, die verschiedene Teilmengen von SGML implementieren oder darauf zurückgreifen, sind oft inkompatibel. Besondere Funktionen, die von einem Programm als unverzichtbar angesehen werden, gelten im nächsten Programm nur zu oft als überflüssig und werden daher weggelassen. Trotzdem hat die Erfahrung mit SGML Entwickler eine Menge über Entwurf, Implementierung und Einsatz von Markup-Sprachen für viele unterschiedliche Dokumente gelehrt. Ein Großteil dieses allgemeinen Wissens lässt sich ebenfalls auf XML anwenden.
Es sollte nun klar sein, dass XML-Dokumente nicht nur im Web benutzt werden. XML kann die Publishing-Anforderungen einer Vielzahl von Medien befriedigen. Dies schließt Bücher, Magazine, Zeitschriften, Zeitungen und Flugblätter ein. XML bietet sich vor allem dann an, wenn Sie dieselbe Information in verschiedenen dieser Formate veröffentlichen müssen. Indem Sie verschiedene Stylesheets auf das gleiche Quelldokument anwenden, können Sie Webseiten, Handzettel, druckfertige Kopien und vieles mehr erstellen.
Kapitel:
0. Inhalt und Vorwort
1. Teil I: XML-Grundlagen (88 Seiten)
2. Teil II: Narrative (erzählende) Dokumente (174 Seiten)
3. Teil III: Datensatzartige Dokumente (110 Seiten)
4. Teil IV: Referenz (294 Seiten)
5. Index
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
Früher: 12,00€
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