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Workflow und ArchiveLink® mit SAP® - Handbuch für Entwickler
 

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Workflow und ArchiveLink® mit SAP® - Handbuch für Entwickler

 
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Buchausgabe: 59,00€
Download-Version: 51,30€

(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Ulrich Mende
Verlag: dpunkt.verlag
Version: 1. Auflage, 2003
Umfang: 562 Seiten
Format: PDF: 6,96MB
ISBN: 3898642321
Bestell-Nr.: 89864232P
Artikeltyp: E-Book
 

Dieses Buch behandelt das Produkt SAP Business Workflow in allen Facetten seiner Entwicklung und Anwendung.

Der Leser wird mit den technischen Details des Business Objekt Repository, der Ereignissteuerung, der Informationsübertragung per Container, der Entwicklung von Einzel- und Mehrschrittaufgaben und des Laufzeitsystems vertraut gemacht. Im Kapitel "Vertragsworkflow" wird die Entwicklung einer kompletten Workflow-Anwendung Schritt für Schritt exemplarisch dargestellt (Transaktion, Objekttyp, Workflows, Rollen). Dieses Kapitel ist nach dem Prinzip "Problemstellung - Lösung" aufgebaut und bietet eine Menge technischer Details, die auch für fortgeschrittene Entwickler interessant sind. Das Kapitel über die Administration von Workflow-Anwendungen gibt wertvolle Hinweise für den praktischen Betrieb.

Im umfangreichen Teil über optische Archivierung erfahren Sie alles über die Zusammenarbeit der ArchiveLink-Schnittstelle mit SAP Business Workflow (Konzept, Customizing, Betrieb). Unterschiedlichen Szenarien der Ablage und Workflow-gestützten Erfassung von Eingangsdokumenten werden dargestellt. Ein Ausblick auf moderne, hochproduktive Verfahren der automatischen Datenerkennung in Dokumenten wie OCR und ICR (Intelligent Character Recognition) rundet das Kapitel ab.

Viel Raum widmet das Buch den Möglichkeiten der Workflow-Abwicklung über Internet/Intranet. Ein Kapitel beschäftigt sich mit dem Internet Transaction Server (ITS), ein weiteres ist dem neueren Web Application Server gewidmet, der Bestandteil der Basisreleases 6.10 und 6.20 ist. Im Detail (Konzept, HTML-Code mit ABAP-Scripting, Eventhandling) wird eine Lösung für einen BSP-Workplace vorgestellt. Dieser erlaubt die Ausführung von SAP-Workitems direkt über einen Webbrowser ohne SAPGUI, ohne WebGUI und ohne ITS. Zusätzliche Kapitel über diverse Workflow-Fragen und Anbindung von Fremdsystemen runden das Buch ab.

Zielgruppen sind insbesondere SAP-Berater, SAP-Entwickler und Informatik-Studenten höherer Semester.

Der Autor

Dr. Ulrich Mende ist seit 9 Jahren als R/3-Berater, Entwickler und Trainer im Bereich ABAP-Workbench und SAP Business Workflow tätig. Er hat in den letzten Jahren für so namhafte Firmen wie den Hessischen und den Bayerischen Rundfunk, Siemens, Ferrero und Daimler Chrysler komplexe Workflow-Anwendungen entwickelt und bis zur Produktivsetzung begleitet.   


Leseprobe:

4 Ereignisse erzeugen und verarbeiten (S. 75-76)

4.1 Konzept

An den Objekttypen ist definiert, welche Ereignisse im Zusammenhang mit einem Objekttyp publiziert werden können. Es ist wichtig, dass die definierten Ereignisse immer nur für konkrete Objektinstanzen ausgelöst werden können. Das ist nicht gleichbedeutend damit, dass sie auch von diesen Objektinstanzen ausgelöst werden. Die Ereigniserzeugung ist vielmehr auf unterschiedliche Art möglich. Die Ereignisse können explizit in Programmen ausgelöst werden. Dazu ist einfach ein Funktionsbaustein aufzurufen. Oft werden die Ereignisse direkt oder indirekt mit Datenbankänderungen der Objekttabellen verknüpft. Typische Zuordnungen sind hier INSERT – CREATED, UPDATE – CHANGED und DELETE – DELETED. Da das System R/3 für wichtige betriebswirtschaftliche Daten Änderungsbelege verwalten kann, bietet es sich an, Ereignisse zur Anzeige von Objektänderungen (CHANGED) unmittelbar an diese Belege zu koppeln. Dieses Vorgehen ist eine sehr elegante Methode, um ohne Programmieraufwand Ereignisse auszulösen. Ähnliche Verfahren werden im Zusammenhang mit der allgemeinen Statusverwaltung und der Nachrichtensteuerung angeboten.

Für die Ereigniserzeugung gilt das Publish-Subscribe-Prinzip: Ein Erzeuger publiziert ein Ereignis; ein Verbraucher wird davon informiert, wenn er sich vorher als solcher eingetragen (subscribe) hat.

Die Vermittlung zwischen Ereigniserzeuger und Ereignisverbraucher übernimmt der Ereignismanager. Dieser arbeitet nach dem Event- Condition-Action-Paradigma. Ein erzeugtes Ereignis (Event) wird zunächst auf bestimmte Bedingungen (Condition) hin überprüft, bevor es an einen Verbraucher weitergeleitet wird (Action).

Die Ereignissteuerung stellt – im Zusammenhang mit den Objekttypen – ein mächtiges Instrument zur Entwicklung komplexer Anwendungssysteme auch über Rechnergrenzen hinweg dar. Hier werden ins besondere die Möglichkeiten der Ereigniskopplung und der Ereignisverarbeitung inklusive der entsprechenden Funktionsbausteine beschrieben.

4.2 Ereignis-Verbraucher-Kopplungen

Es macht nur dann Sinn, Ereignisse zu erzeugen, wenn sich tatsächlich jemand für die damit verbundene Information interessiert. Es müssen Ereignisverbraucher in die dafür vorgesehenen Tabellen eingetragen und aktiviert werden. Wenn für Ereignisse keine Verbraucher eingetragen sind, so »verpuffen« sie ohne Reaktion. Sie werden prinzipiell nicht gespeichert, bis sich etwa ein Verbraucher meldet. (Auch ein eingeschaltetes Ereignis-Log wirkt nicht in diesem Sinne.) Verbraucher von Ereignissen sind Funktionsbausteine mit fest vorgegebenem Interface – sie werden weiter unten besprochen.

Kapitel:
0. Inhalt, Inhaltsverzeichnis und Einleitung
1. 1 SAP Business Workflow® im Überblick (12 Seiten)
2. 2 Die Workflow-Entwicklungsumgebung (12 Seiten)
3. 3 Business Object Repository – Anlegen und Verwenden von Objekttypen (40 Seiten)
4. 4 Ereignisse erzeugen und verarbeiten (24 Seiten)
5. 5 Organisationsmanagement und Rollen (24 Seiten)
6. 6 Einzelschrittaufgaben anlegen und verwenden (14 Seiten)
7. 7 Mehrschrittaufgaben ( Workflows) anlegen und verwenden (36 Seiten)
8. 8 Business Workplace als Userinterface für SAP Office und Workflow (34 Seiten)
9. 9 Das Workflow-Laufzeitsystem (12 Seiten)
10. 10 Workflowadministration (40 Seiten)
11. 11 Lösungen zu ausgewählten Workflowfragen (26 Seiten)
12. 12 Vertragsworkflow – ein komplettes Beispiel (60 Seiten)
13. 13 Workflow und ArchiveLink AE (56 Seiten)
14. 14 Webflow mit dem Internet Transaction Server (30 Seiten)
15. 15 Webflow mit dem Web Application Server (18 Seiten)
16. 16 Workflow und Fremdanwendungen (20 Seiten)
17. 17 Workflowgestützte Honorarbearbeitung beim Hessischen Rundfunk (22 Seiten)
18. 18 Workflowgestützte Rechnungsbearbeitung bei der AXA (14 Seiten)
19. 19 Rechnungsregulierung mit optischer Archivierung bei der DFDS Transport A/S (14 Seiten)
20. Abbildungs-,Tabellen-, Literatur- und Stichwortverzeichnis
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