Wissenschaftliches Arbeiten - Wissenschaft, Quellen, Artefakte, Organisation, Präsentation
Buchausgabe: 19,90€
Download-Version: 16,99€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Helmut Balzert, Uwe Kern, Christian Schäfer, Marion Schröder |
| Verlag: | W3L. GmbH |
| Version: | 1. Auflage, 2008 |
| Umfang: | 369 Seiten |
| Format: | PDF: 8,27MB |
| ISBN: | 3937137599 |
| Bestell-Nr.: | 93713759P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens gehören zum wichtigsten formalen Repertoire akademischer Ausbildung. Von der Dissertation bis zur Hausarbeit sind Regeln zu beachten, die der wissenschaftlichen Kultur und Sorgfalt Rechnung tragen. Dieses Handwerkszeug sollten Studierende und Promovierende heute ab dem ersten Semester beherrschen, weil die Anteile selbst zu erstellender Texte und Präsentationen gerade in den modernen Bachelor- und Masterstudiengängen im Prüfungsbereich deutlich ansteigen.
Dabei müssen nicht nur wissenschaftliche Texte formal korrekt angefertigt und als eigenständiges Projekt beherrscht werden, zunehmend sind Erkenntnisse wissenschaftlichen Arbeitens auch zu präsentieren. Das Handwerkszeug des wissenschaftlichen Präsentierens ist also ebenso wichtig geworden. Dieses Buch richtet sich an Studierende von Universitäten und Fachhochschulen und möchte verständlich und umfassend das Erlernen dieser Techniken unterstützen
Charakteristika dieses Buches:
• Wissenschaftsübergreifende Darstellung einschl. Ingenieurwissenschaften und Informatik
• Der Forschungsprozess und wichtige Forschungsmethoden
• Qualitätskriterien für wissenschaftliches Arbeiten
• Internetrecherchen, Internetquellen und DOI
• Praktikumsbericht, Seminarausarbeitung, Hausarbeit, Projekt-, Bachelor-, Diplom- und Masterarbeit, Dissertation
• Checkliste Schlussredaktion
• Fallstudie Seminarvortrag vorbereiten, ausarbeiten, vortragen
• Fertige Dokumentvorlagen für MS Word und OpenOffice
• Fertige Projektschablonen für OpenProj (Open-Source)
• Forum LivingBooks: Sie fragen, Experten antworten
• 118 Abbildungen, 23 Tabellen, 35 Glossarbegriffe
Leseprobe:
17 Die Kommunikation mit dem Betreuer (S. 227-228)
Eine effektive Kommunikation zwischen Betreuer und Studierendem erfordert Absprachen über die Funktion des Betreuers, persönliche Treffen sowie Telefon- und E-Mail-Konventionen.
Sofern es sich bei der wissenschaftlichen Arbeit um eine prüfungsrelevante Leistung handelt, wird die Erstellung von einem Hochschullehrer der Hochschule betreut. Im Regelfall handelt es sich dabei um den Hochschullehrer, der auch das Thema der Arbeit vergeben hat. An wissenschaftlichen Hochschulen werden Themen von Abschlussarbeiten oft von wissenschaftlichen Mitarbeitern im Rahmen ihrer Dissertation – in Absprache mit dem Hochschullehrer – formuliert. Diese Mitarbeiter betreuen in der Regel auch die Arbeit. Inhaltliche und formelle Fragen zur Arbeit beantwortet der Betreuer der Arbeit. Wichtig ist eine gute Kommunikation zwischen Betreuer und dem Bearbeiter der Arbeit.
Die Funktion des Betreuers Der Betreuer hat unterschiedliche Funktionen zu erfüllen. Seine Aufgabe ist zunächst die eines Lehrenden, der den Studierenden an die Bearbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit heranführt, ihn bei Problemen unterstützt und konstruktive Rückmeldungen gibt. Im Laufe der Zeit wandelt sich die Funktion des Lehrendenmehr und mehr in die Funktion eines Korrektors, der nach Abschluss der Erstellungsphase die fertige Arbeit in ihrer Gesamtheit betrachtet und bewertet.
Damit stellt sich dem Betreuer regelmäßig die Frage, wie in- tensiv die Betreuung eines Studierenden aussehen darf. Dieser muss mit der Erstellung einer entsprechenden Arbeit ja die Befähigung des selbständigen wissenschaftlichen Arbeitens ohne unerlaubte Hilfe nachweisen. Zur Beantwortung dieser Frage muss zunächst klar sein, dass es nicht Aufgabe des Betreuers sein kann und darf, eine Arbeit so lange zu korrigieren und zu optimieren, bis das beste Ergebnis erreicht ist, auch wenn dies von manchen Studierenden erwar tet wird. Eine Betreuung kann aus den folgenden Aufgaben bestehen:
- Anleitung des Studierenden im wissenschaftlichen Arbeiten beispielsweise durch Bachelor- und Masterseminare, durch Skripte und Leselisten.
- Förderung eines Lehr-Lern-Effekts beispielsweise durch Beurteilung von Zwischen- und Teilergebnissen der wissenschaftlichen Arbeit.
- Hilfestellung bei Problemen, die der Studierende nicht selbstständig lösen kann.
Fragen an den Betreuer
Der Betreuer ist für den Studierenden ein Ansprechpartner für Fragen, die dieser nicht ohne weiteres selbstständig lösen kann. Gerade aus diesem Grund sollte der Betreuer nicht angesprochen werden, nur weil es die einfachste und bequemste Möglichkeit ist und man sich nur das Lesen entsprechender Fachliteratur ersparen möchte. So ist die Frage z. B. nach formalen Anforderungen an die Arbeit nicht zu stellen, wenn diese im Leitfaden oder den Vorschriften der Hochschule erläutert sind.
Gleiches gilt für die Zitierweise. Geben die Vorschriften der Hochschule aber eine Wahlmöglichkeit oder werden entsprechende Fragen im Leitfaden nicht beantwortet, dann ist eine kurze Anfrage an den Betreuer gerechtfertigt. Gleiches gilt für inhaltliche Fragen. Die Frage nach der Ver- wendbarkeit einer Quelle eines bestimmten Autors für eine wissenschaftliche Arbeit ist in den meisten Fällen gerechtfertigt. Die Frage, welche Kapitel aus der Quelle gelesen werden sollten und was davon verwendbar ist, muss der Studierende schon selbst entscheiden. Bevor der Betreuer zur Hilfestellung herangezogen wird, sollten Sie sich zunächst die folgenden Fragen stellen: Kann ich mir die Frage nicht auch selbst beantworten? Habe ich alle verfügbaren Informationsquellen nach einer Antwort durchsucht? Benötige ich für die Beantwortung der Frage tatsächlich Hilfe oder möchte ich mir nur Arbeit ersparen?
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
Früher: 12,00€
bei uns nur: 4,99€

