Visual C++ 2005 für Kids
Buchausgabe: 24,95€
Download-Version: 21,20€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Hans-Georg Schumann |
| Verlag: | bhv Distribution |
| Version: | 1. Auflage, 2007 |
| Umfang: | 417 Seiten |
| Format: | PDF: 30,3MB |
| Gewicht: | 704 g |
| ISBN: | 3826686284 |
| Bestell-Nr.: | 82668628P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Wolltest du schon immer in die Liga der Programmierer und Software-Entwickler aufsteigen? Visual C++ 2005 für Kids ist deine Eintrittskarte dafür!
Hans-Georg Schumann führt dich Schritt für Schritt in die C++-Programmierung ein. Er zeigt dir, wie man Buttons und Labels anlegt und mit Operatoren und Methoden umgeht. Selbst vor der Objektorientierten Programmierung macht er nicht halt. Dank spannender Beispiele mit viel Praxisbezug kommt der Spaß beim Lernen nicht zu kurz. Zwischendurch gibt es immer wieder Fragen und Aufgaben zum Lösen, um das Gelernte zu festigen.
Alle Projektbeispiele und die Lösungen zu den Aufgaben kannst du aus dem Internet herunterladen. Und das Tollste: Auf der beiliegenden CD findest du die Software Visual C++ 2005 Express, mit der du sofort loslegen kannst.
Die Inhalte der CD-ROM können nach Kauf und Download dieses eBooks auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
Leseprobe:
Vorwort (S.15)
Was ist C++? Gesprochen wird es ZehPlusPlus. Aber was ist das? Lass mich dazu eine kleine Geschichte erzählen: Es ist lange her, da gab es einmal zwei Typen, die hießen Dennis und Brian. Weil sie gerade nichts Besseres zu tun hatten, kamen sie auf die Idee, eine ganz neue Programmiersprache zu entwickeln. Der Name dieser Sprache sollte so kurz wie möglich sein.
»Wie wär’s mit A?«, fragte Brian. »Wer A sagt, muss auch B sagen«, meinte Dennis. Nach diesem kurzen Gespräch einigten sich beide darauf, ihre neue Sprache »C« zu nennen. Die Zeit verging, und viele Leute lernten, mit der Sprache C zu programmieren. Eine ganze Menge großer Projekte wurden damit erstellt, darunter auch Windows, das Betriebssystem, mit dem die meisten Computer heute arbeiten.
Gut zehn Jahre später war da wieder so ein Typ, der hieß Bjarne. Er meinte, es sei an der Zeit, C endlich mal kräftig zu verbessern. Die neue Sprache, die daraus entstand, musste auch einen neuen Namen haben. »D« wollte er sie aber nicht nennen. Weil sie aus der Programmiersprache C entstanden war, hängte er einfach zweimal ein Plus hinten dran, woraus dann der Name »C++« wurde.
Warum nicht ein Plus gereicht hat und es ausgerechnet ein doppeltes Plus sein musste, weißt du damit immer noch nicht. Aber vielleicht bist du neugierig genug, dir die genaue Antwort hier im Buch zu suchen. An einer Sprache mit so einem komischen Namen muss doch auch etwas Besonderes dran sein.
Was heißt eigentlich Programmieren?
Wenn du aufschreibst, was ein Computer tun soll, nennt man das Programmieren. Das Tolle daran ist, dass du selbst bestimmen kannst, was getan werden soll. Lässt du dein Programm laufen, macht der Computer die Sachen, die du ausgeheckt hast. Natürlich wird er dann dein Zimmer nicht aufräumen und dir auch keine Tasse Kakao ans Bett bringen. Aber kannst du erst mal programmieren, kannst du den Computer sozusagen nach deiner Pfeife tanzen lassen.
Allerdings passiert es gerade beim Programmieren, dass der Computer nicht so will, wie du es gerne hättest. Meistens ist das ein Fehler im Programm. Das Problem kann aber auch irgendwo anders im Computer oder im Betriebssystem liegen. Das Dumme bei Fehlern ist, dass sie sich gern so gut verstecken, dass die Suche danach schon manchen Programmierer zur Verzweiflung gebracht hat. Vielleicht hast du nun trotzdem Lust bekommen, das Programmieren zu erlernen. Dann brauchst du ja nur noch eine passende Entwicklungsumgebung, und schon kann’s losgehen.
Was ist eine Entwicklungsumgebung?
Um ein Programm zu erstellen, musst du erst mal etwas eintippen. Das ist wie bei einem Brief oder einer Geschichte, die man schreibt. Das Textprogramm dafür kann sehr einfach sein, weil es ja nicht auf eine besondere Schrift oder Darstellung ankommt wie bei einem Brief oder einem Referat. So etwas wird Editor genannt. Ist das Programm eingetippt, kann es der Computer nicht einfach lesen und ausführen. Jetzt muss es so übersetzt werden, dass der PC versteht, was du von ihm willst. Weil er aber eine ganz andere Sprache spricht als du, muss ein Dolmetscher her.

