UML@Work - Objektorientierte Modellierung mit UML2
Buchausgabe: 44,00€
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(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Martin Hitz, Gerti Kappel, Elisabeth Kapsammer, Werner Retschitzegger |
| Verlag: | dpunkt.verlag |
| Version: | 3. Auflage, 2005 |
| Umfang: | 437 Seiten |
| Format: | PDF: 3,81MB |
| Gewicht: | 730 g |
| ISBN: | 3898642615 |
| Bestell-Nr.: | 89864261P |
| Artikeltyp: | E-Book |
- Um die Syntax und Semantik von UML 2.0 zu vermitteln.
- Um anhand eines einfachen Vorgehensmodells und Beispielprojekts zu demonstrieren, wie UML in der Praxis angewandt werden kann.
- Um Richtlinien in die Hand zu geben, welche der 13 (!) Diagramme von UML 2.0 wann wie eingesetzt werden sollen.
- Um das Zusammenspiel von UML-Konzepten, MDA und modernen Web-Technologien wie XML, Web Services und Java aufzuzeigen.
Leseprobe:
2 Was bringt UML2? (S. 21-22)
Das vorliegende Kapitel gibt einen Einblick in die Neuerungen von UML2. Um die Motivation dafür besser zu verstehen, werden zunächst die Ziele erläutert, die der Weiterentwicklung von UML zugrunde gelegt wurden, wobei insbesondere auch einige Quellen von Anforderungen angeführt werden, die auf die Ausgestaltung der Ziele maßgeblichen Einfluss hatten. Aufbauend darauf werden zunächst diagrammspezifische Neuerungen von UML2, kategorisiert in Strukturmodellierung und Verhaltensmodellierung, beschrieben, gefolgt von generellen, diagrammübergreifenden Neuerungen. Die Beschreibung versteht sich dabei als Überblick der nach Meinung der Autoren essenziellen Neuerungen, ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.
Ziel ist es, nicht nur dem »UML1-Kenner« an zentraler Stelle (und damit nicht verteilt auf einzelne Kapitel) einen schnellen Einstieg in die wesentlichen Neuerungen von UML2 zu ermöglichen, sondern auch dem »UML-Neuling« die Grundphilosophie und ein »Big Picture « von UML2 zu vermitteln. Diesem wird die Lektüre jedoch erst nach Aneignung des Basiswissens über die verschiedenen UML-Diagrammarten empfohlen. Details sind in jedem Fall in den nachfolgenden Kapiteln der Beschreibung der einzelnen Diagrammarten nachzulesen, in denen auch an geeigneter Stelle auf manches Neuerungsdetail hingewiesen wird. Auf grundlegende Neuerungen im UML-Metamodell wird – soweit der UML-Anwender davon nicht direkt betroffen ist – erst in Unterkapitel 5.1 näher eingegangen. Den Abschluss des Kapitels bildet eine kritische Betrachtung von UML2.
2.1 Ziele von UML2
UML hat sich als Standard-Modellierungssprache in der Praxis durchgesetzt. Gründe dafür liegen zum einen darin, dass durch die Standardisierung von UML eine stabile Grundlage für die Entwicklung von Modellierungswerkzeugen, aber auch von Modellierungswissen geschaffen wurde.
Zum anderen bietet UML natürlich auch inhaltliche Qualitäten, wie eine »formale« Basis durch Verwendung eines Metamodells, eine Ausdrucksstärke, die über übliche Programmiersprachen hinausgeht, sowie Erweiterungsmechanismen, die den Einsatz von UML auch in speziellen Anwendungsgebieten ermöglichen.
Trotz dieser offensichtlichen Vorteile von UML entschloss sich die OMG zur Initiierung einer grundlegenden Weiterentwicklung des Standards. Was waren die Gründe dafür? Zunächst die Erfahrungen, die mit UML1 bis zu diesem Zeitpunkt bereits gesammelt werden konnten, und die dabei erkannten Nachteile beim Einsatz von UML, sowohl in der Forschung als auch in der industriellen Praxis. Ein weiterer Motivationsgrund liegt im permanenten Technologiewandel und dem damit verbundenen Aufkommen neuer Programmiersprachen wie C#, Phyton oder PHP und neuer Anwendungsbereiche, wie z.B. komponenten- und serviceorientierte Architekturen (SOAs), Geschäftsprozessmanagement, eingebettete Systeme oder aber Echtzeitsysteme, die entsprechende Modellierungsunterstützung benötigen.
In diesem Zusammenhang ist das Aufkommen der Model Driven Architecture (MDA) der OMG sicherlich als eine der treibenden Kräfte hinter der Weiterentwicklung von UML zu sehen [OMG03c]. Die Grundidee der MDA besteht darin, Code als primäres Artefakt der Softwareentwicklung durch Modelle abzulösen. Modellgetriebene Entwicklung auf Basis der MDA hat nicht nur eine automatische Modelltransformation zum Ziel, z.B. zum Zweck der Codegenerierung, sondern schafft darüber hinaus auch die Basis für eine automatische Validierung, Verifikation und Ausführung von Modellen. Notwendige Voraussetzung für den Einsatz von UML im Rahmen der MDA ist eine Präzisionssteigerung der Definition von Sprachkonzepten, eine Forderung, die in UML1 bisher nicht konsequent umgesetzt wurde.
Kapitel:
0. Geleitwort, Vorwort zur 3. Auflage und Inhaltsverzeichnis
1. 1 Einleitung (20 Seiten)
2. 2 Was bringt UML2? (30 Seiten)
3. 3 Strukturmodellierung (122 Seiten)
4. 4 Verhaltensmodellierung (126 Seiten)
5. 5 Die Spracharchitektur von UML (44 Seiten)
6. 6 Modellgetriebene Softwareentwicklung in der Praxis (26 Seiten)
7. Notationsübersicht, Schlüsselwörter, Stereotype und Classifier-Hierarchie (18 Seiten)
8. Glossar, Literatur und Stichwortverzeichnis
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
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