Reden ohne Angst
Buchausgabe: 19,90€
Download-Version: 16,90€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Christian Püttjer, Uwe Schnierda |
| Verlag: | Campus Verlag |
| Version: | 1. Auflage, 2002 |
| Umfang: | 207 Seiten |
| Format: | PDF: 1,13MB |
| Gewicht: | 360 g |
| ISBN: | 3593370735 |
| Bestell-Nr.: | 59337073P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Redelust statt Redefrust
Eine Rede vor Publikum halten – für viele Menschen ein Albtraum. Doch das muss nicht sein. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich Redefrust in Redelust verwandeln.
Souverän vor einem größeren Auditorium zu sprechen, das ist für die meisten Menschen ein Wunschtraum. Die Karriere- und Kommunikations-Profis Püttjer & Schnierda helfen, diese Ängste zu überwinden und den Schritt ans Rednerpult beschwingt zu wagen.
• Individualität und Authentizität am Rednerpult • Sieben typische Redeängste und was man dagegen tun kann • Die Sympathie des Publikums gewinnen • Argumente überzeugend formulieren • Glaubwürdigkeit durch souveräne Körpersprache • Umgang mit Störungen und Unterbrechungen
Viele Übungen, zahlreiche Fotos zur überzeugenden Körpersprache, Beispiele und Tipps aus dem Insiderwissen der Autoren, Erfahrungen und Hintergründe helfen beim gelungenen Auftritt.
Die Autoren
Christian Püttjer und Uwe Schnierda arbeiten seit 1992 als Trainer und Berater in den Bereichen Karriere, Bewerbung und Rhetorik. Ihre Erfahrungen aus Seminaren und Einzelberatungen haben sie, angereichert durch viele Tipps und Übungen, in zahlreichen Ratgebern veröffentlicht.
Leseprobe:
7 Die hohe Schule der Dialektik: souverän auf Störfeuer reagieren
Zeit für ein wenig Sport: In diesem Kapitel stellen wir Ihnen Rhetorik à la Kung-Fu vor. Sie werden lernen, Gegner ins Leere laufen zu lassen. Damit Sie Ihre Energie nicht unnötig verschwenden, werden wir Ihr Gespür dafür entwickeln, in welchen Fällen tatsächlich ein Angriff erfolgt, oder ob es sich nur um scheinbare Angriffe handelt. Akzeptieren Sie, dass es zu bestimmten Themen mehrere Meinungen geben kann, aber geben Sie Ihre Sicht der Dinge nicht auf.
Vielen Rednerinnen und Rednern prangt schon der Angstschweiß an der Stirn, wenn sie sich nur vorstellen, dass sie in ihrem Vortrag mit Fragen aus dem Publikum konfrontiert werden. Schlimm genug, dass man alleine vor der Gruppe stehen muss und dem Publikum ausgeliefert ist. Wenn dann aber noch einzelne Zuhörer den Redner in die Zange nehmen, befürchten Vortragende, dass sie vorgeführt werden sollen. Das Vertrauen in die eigenen Abwehrkräfte ist meistens nur schwach ausgeprägt. Daher beginnen viele Redner bei Zwischenbemerkungen und Nachfragen schnell damit, um sich zu schlagen. Die Absicht, sich der eigenen Haut zu erwehren, verkehrt sich allerdings oft ins Gegenteil: Durch harsche Reaktionen vom Rednerpodium wird das Publikum oft erst aufgewiegelt. Nicht hinter jedem Zwischenruf verbirgt sich nämlich eine Anfeindung.
Erwartungshaltung und Wirklichkeit
Für viele unserer Seminarteilnehmer ist die zentrale Frage bei ihrer Auseinandersetzung mit Redeauftritten: "Was mache ich, wenn das Publikum über mich herfällt?" Die Einschätzung, dass Redner in ihren Vorträgen einen Kampf mit dem Publikum aufnehmen müssen, scheint sich nicht aus den Köpfen vertreiben zu lassen. Den Albtraum, dass das Publikum erst das Thema und dann den Vortragenden auseinander nimmt, schleppen viele mit sich herum. Dabei sind Angriffe auf Redner aus den Reihen der Zuhörer eher selten. Vorstellungswelt und Realität klaffen auseinander. Bevor ein Publikum sich einen Redner "richtig vornimmt", muss sich dieser schon einiges an Provokationen geleistet haben.
Vermutete AngriffeEin großes Problem liegt darin, dass der Stress, der in der Redesituation unvermeidlich auftaucht, zu Fehldeutungen von Publikumsreaktionen verleitet. Auch simple Nachfragen werden von gestressten Rednerinnen und Rednern schnell als Angriff auf die eigene Person oder Kompetenz missverstanden. Oft genügt es schon, wenn ein einzelner Zuhörer den Gang zur Toilette antritt und deshalb schweigend den Raum verlässt. Schon fühlt sich mancher Redner als Mensch abgelehnt. Je nach Persönlichkeitsstruktur denken diese Vortragenden dann entweder "Wie kann der Mensch es wagen, meine Ausführungen mit Missachtung zu strafen?" oder "Mein Gott, langweile ich die Zuhörer so sehr, dass sie schon anfangen, den Raum zu verlassen?".
Kapitel:
0. Inhalt und Einleitung
1. 1 Ihre Individualität ist gefragt (10 Seiten)
2. 2 Sieben Redeängste und was Sie dagegen tun können (41 Seiten)
3. 3 Persönlichkeitsentwicklung: Wege aus der Angst (10 Seiten)
4. 4 Sympathie: der Flirt mit dem Publikum (20 Seiten)
5. 5 Argumente: Belegen Sie Ihre Überzeugungen (18 Seiten)
6. 6 Körpersprache: Stärken Sie Ihre Glaubwürdigkeit (14 Seiten)
7. 7 Die hohe Schule der Dialektik: souverän auf Störfeuer reagieren (27 Seiten)
8. 8 Erfolgsmeldungen: Diese Signale zeigen Ihnen, dass Ihr Vortrag gelungen ist (10 Seiten)
9. 9 Überzeugen im Beruf: spezielle Tipps für den Business-Alltag (36 Seiten)
10. Ihr Weg in die Zukunft, Register und Wir sind für Sie da (11 Seiten)
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
Früher: 12,00€
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