Programmieren mit Flex 2
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Download-Version: 15,00€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Chafic Kazoun, Joey Lott |
| Verlag: | O'Reilly Verlag |
| Version: | 1. Auflage, 2008 |
| Umfang: | 554 Seiten |
| Format: | PDF: 5,36MB |
| Gewicht: | 1076 g |
| ISBN: | 3897217260 |
| Bestell-Nr.: | 89721726P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Adobe Flex ist ein Framework für die Entwicklung plattformübergreifender Rich Internet Applications, die im Flash-Player laufen. Die Anwendungen sind zwar webbasiert, dabei jedoch so schlank, dass man den Eindruck hat, auf dem eigenen Desktop zu arbeiten.
Programmieren mit Flex 2 richtet sich an Programmierer, die die Gelegenheit nutzen wollen, in die Entwicklung von RIAs einzusteigen, ohne Flash zu lernen. Das Buch bietet einen kompakten Einstieg in ActionScript 3 und den XML-Dialekt MXML sowie in jede Menge Features, die das Framework von Hause aus mitbringt. Konzepte werden anschaulich vermittelt, und durch die vielen Beispiele wird sofort plastisch, was Flex 2 leisten kann.
Die Autoren
Chafic Kazoun arbeitet seit 1998 mit Technologien aus dem Flash-Umfeld. Er hatte seit dem Prä-Alpha-Stadium mit dem Flex Server 1.0 zu tun und hat ein tiefes Verständnis für die Interna des Flex-Frameworks sowie weit reichende Erfahrungen mit ActionScript 3.0.
Joey Lott ist der Autor von Flash 8 Cookbook, Programming Flash Communication Server und ActionScript 3 Cookbook (alle von O’Reilly). Er ist auch der Autor von Complete Flash Remoting MX sowie der Koautor der Flash 8 ActionScript Bible (beide von Wiley). Joey arbeitet seit 1996 in der Internetindustrie; unter anderem ist er Mitbegründer von RightSpring, Inc. und Berater für YourMobile/Premium Wireless Services und Ads.com. Er unterrichtet seit 1992 Flash und ActionScript.
Leseprobe:
Kapitel 5 Grundlagen des Frameworks (S. 97-98)
Ein Großteil dessen, was Flex tut, ist die Vereinfachung der Entwicklung von Anwendungen. Um dieses zu erreichen, erledigt Flex sehr viel hinter den Kulissen. In vielen Fällen müssen Sie über diese Dinge nichts wissen, um Anwendungen mit Flex entwickeln zu können. Wenn Sie mit Flex aber komplexere und anspruchsvollere Ziele verfolgen, werden Sie feststellen, dass es wichtig ist zu verstehen, wie Flex auf grundlegender Ebene funktioniert. Dieses Kapitel behandelt diese hinter den Kulissen ablaufenden Low-Level-Funktionalitäten und -Verhaltensweisen. Sie erfahren etwas über den Lebenszyklus von Flex-Anwendungen, den Unterschied zwischen Flash Player- und Flex-Klassenbibliotheken, das Bootstrapping von Flex-Anwendungen, die Unterteilung geladener Anwendungen in Anwendungsdomains und vieles mehr.
Den Lebenszyklus einer Flex-Anwendung verstehen
Zwar ist es möglich, bestimmte Flex-Anwendungen zu entwickeln, ohne den Lebenszyklus einer Anwendung zu verstehen, aber es steht Ihnen gut zu Gesicht, wenn Sie die grundlegende Mechanik kennen: die Reihenfolge, in der die Dinge passieren. Das hilft Ihnen dabei, Features wie eigene Preloader zu konfigurieren, bestimmte Dinge zu tun, wie etwa das Laden anderer Flex-Anwendungen zur Laufzeit, oder das Laden und Freigeben von Klassenbibliotheken und Assets während der Laufzeit. Das Verstehen des Lebenszyklus einer Flex-Anwendung ermöglicht es Ihnen außerdem, bessere Anwendungen zu entwickeln, weil Sie wissen, wie man Code optimal ausführt. Wenn Sie beispielsweise sicherstellen müssen, dass ein Code einen Preloader ausführt, dann wissen Sie, wo der Code hingehört.
Das Verständnis des Lebenszyklus einer Flex-Anwendung hilft Ihnen dabei, für den Benutzer optimale Anwendungen zu entwickeln. Wie in Kapitel 1 gezeigt, sind Flex-Anwendungen im Grunde Flash-Anwendungen, die das (in ActionScript geschriebene) Flex-Framework nutzen. Das bedeutet, dass alles, was in einer Flex-Anwendung vorhanden ist, in irgendeiner Form auch für Flash-Anwendungen verfügbar ist. Die Wurzel einer Flex-Anwendung bildet typischerweise der SystemManager, eine Subklasse von flash.display.MovieClip (einem Flash Player Display-Objekttyp). Ein Movieclip ist ein Display-Objekttyp, der Frames unterstützt (Einheiten auf einer Zeitleiste). Der SystemManager besitzt zwei Frames. Das .swf-Format ist ein progessives Downloadformat, d.h. der Flash Player kann auf Inhalte in Frames zugreifen, während diese heruntergeladen werden, ohne darauf warten zu müssen, dass die gesamte Datei heruntergeladen wurde.
Der erste Frame wird verwendet, um eine Fortschrittsanzeige auszugeben, während die Anwendung geladen wird. Dieser Frame ist, bezogen auf die Dateigröße, sehr klein und kann mehr oder weniger ohne Zeitverlust heruntergeladen und ausgeführt werden, und enthält keinen großen Teil des Flex-Frameworks. Der zweite Frame enthält die eigentliche Anwendung, zusammen mit einem Großteil des von der Anwendung verwendeten Flex-Frameworks. Mehr darüber, wie eine Anwendung gestartet und verwaltet wird, erfahren Sie später in diesem Kapitel im Abschnitt »Bootstrapping von Flex-Anwendungen«. Die Funktionsweise des SystemManager zu verstehen ist Grundvoraussetzung dafür, Preloader anpassen zu können und Flex-Anwendungen zur Laufzeit effizient zu laden.
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
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