PostgreSQL-Administration - Die fortschrittlichste Open-Source-Datenbank
Buchausgabe: 34,90€
Download-Version: 28,00€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Peter Eisentraut, Bernd Helmle |
| Verlag: | O'Reilly Verlag |
| Version: | 2. Auflage, 2010 |
| Umfang: | 384 Seiten |
| Format: | PDF: 3,29MB |
| Gewicht: | 790 g |
| ISBN: | 3897216612 |
| Bestell-Nr.: | 89721661P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Komplett auf PostgreSQL 9 aktualisiert
Die Autoren, die langjährige Mitglieder des PostgreSQL-Entwicklerteams sind, haben das Buch in der zweiten Auflage komplett auf die Version PostgreSQL 9 aktualisiert. Wo notwendig, wird auf Besonderheiten in der Version 8.4 und älter hingewiesen.
Praxisnahe Datenbank-Administration
PostgreSQL-Administration richtet sich primär an Administratoren von PostgreSQL-Datenbanksystemen. Es unterstützt dabei, PostgreSQL-Datenbanksysteme erfolgreich stabil und performant zu betreiben. Es wird davon ausgegangen, dass der Leser entweder schon Umgang mit PostgreSQL hatte oder Erfahrungen mit der Administration von anderen Datenbanksystemen hat. Vertrautheit mit SQL und Unix-Shells wird von Vorteil sein. Dieses Buch soll die PostgreSQL-Dokumentation um praktische Erfahrungswerte ergänzen. Es kann für den PostgreSQL-Administrator im Alltag, aber auch als Dokumentation und Referenz nützlich sein.
Der Datenbanksystem-Lebenszyklus im Überblick
Das Buch ist wie der Lebenszyklus eines Datenbanksystems aufgebaut: Nach Installation, Konfiguration und Wartung folgen Datensicherung, Überwachung und Wiederherstellung. Sicherheit, Performance, Replikation und Hardware vollenden den Zyklus. PostgreSQL-Administration gibt dem Datenbankadministrator die Freiheit, das Buch entweder wie ein umfassendes PostgreSQL-Lehrbuch komplett zu lesen oder sich – je nach individuellem Kenntnis- und Erfahrungsstand – in einzelnen Themenbereichen weiterzubilden. Und für den Administrationsalltag dient PostgreSQL-Administration als unverzichtbare tägliche Referenz.
Leseprobe:
KAPITEL 5 Überwachung (S. 127-128)
Um den ordnungsgemäßen Betrieb eines Datenbanksystems sicherzustellen, ist es nötig, die Überwachung – auch bezeichnet als Monitoring – des Betriebs zu organisieren. Zunächst bedeutet das, dass der Datenbankadministrator sich mit den Möglichkeiten der Software vertraut macht, die gewünschten und interessanten Kennwerte überhaupt auszugeben. Anschließend wird man einen großen Teil der Überwachung automatisieren wollen. Dieses Kapitel behandelt beide Aspekte für PostgreSQL.
Was überwachen?
Die erste Frage, die man sich bei der Erarbeitung eines Überwachungskonzepts stellen sollte, ist, welche Informationen, Daten und Werte sinnvollerweise überwacht werden sollen. Dieser Abschnitt enthält dazu einige Vorschläge. Datenbankaktivität Zunächst einmal sollte natürlich die Aktivität des Datenbanksystems selbst überwacht werden. Unter anderem sind hier folgende Punkte relevant:
• Läuft das Datenbanksystem überhaupt?
• aktuelle Sitzungen/Verbindungen
• aktuell ausgeführte Befehle
• bisher ausgeführte Befehle, Statistiken
• Größe von Tabellen, Indexen, Tablespaces
PostgreSQL bietet derartige Informationen über Sichten und Funktionen an; einige können auch über diese Analyse der Logdateien und über Betriebssystemfunktionalität ermittelt werden. Sperren Durch Multiversion Concurrency Control (MVCC) spielen Sperren (Locks) generell in PostgreSQL eine geringere Rolle als in manch anderen Datenbanksystemen mit einer eher traditionellen Architektur. Eine großflächige Überwachung der Sperraktivitäten ist daher nicht üblich.
Trotzdem gibt es Möglichkeiten, die aktuelle Liste der Sperren anzusehen, was zur Analyse von bestimmten Situationen hilfreich sein kann, die meist von ungünstig bis fehlerhaft programmierten Anwendungen herrühren. Logdateien PostgreSQL schreibt – wie jeder Serverprozess – diverse Verlaufsinformationen in Logdateien, zum Beispiel Fehlermeldungen und Zeitmessungen, aber auch Verbesserungsvorschläge für die Konfiguration.
Diese Informationen enthalten wichtige Hinweise darüber, ob der PostgreSQL-Server und die Clientanwendungen richtig laufen. Das hilft aber nur, wenn diese Loginformationen auch zur Kenntnis genommen und verarbeitet werden. Nun ist es kaum möglich, die Logdateien ständig alle selbst durchzulesen; deswegen gibt es dafür Werkzeuge, die die Logdateien automatisch auswerten und die interessantesten Informationen übersichtlich darstellen können. Eine weitere Voraussetzung ist, dass das Logging sinnvoll eingestellt ist und die wichtigsten Informationen – und auch nur genau die! – erfasst werden (siehe Kapitel 2).
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
Früher: 12,00€
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