PHP 5.3 & MySQL 5.4 - Programmierung, Administration, Praxisprojekte
39,80€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Michael Kofler, Bernd Öggl |
| Verlag: | Addison-Wesley Verlag |
| Version: | 1. Auflage, 2009 |
| Umfang: | 842 Seiten |
| Format: | PDF: 15,45MB |
| Gewicht: | 1572 g |
| ISBN: | 3827328764 |
| Bestell-Nr.: | 82732876P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Michael Kofler und Bernd Öggl haben ihr Standardwerk umfassend überarbeitet & aktualisiert. Diese Neuauflage wartet auf mit ausführlichen Installationsanleitungen (auch unter Windows 7), umfassenden Informationen zu MySQL 5.4 von Grundlagen bis Tuning, mit neuen Zend-Framework-Beispielen (Captchas, Google Maps-Anbindung), einer praxisorientierten Einführung in MVC sowie Anleitungen zur Web 2.0-Programmierung mit Xajax, jQuery und der Google Maps-API - und vielem anderen mehr. Die beiliegende CD enthält eine startfähige Virtual Appliance mit allen Anwendungen und Beispielen als komplette, vorinstallierte Testumgebung (lauffähig unter Virtual Box).
Leseprobe:
8. Datenbank-Design (S. 307-308)
Am Beginn jeder Datenbankanwendung steht das Design der Datenbank. Es hat großen Einfluss darauf, wie effizient die Anwendung wird, wie einfach oder kompliziert die Programmierung und Wartung und wie flexibel die Lösungen bei eventuellen Änderungswünschen werden. Fehler, die in der Designphase begangen werden, lassen sich später nur mit sehr großem Aufwand korrigieren. Dieses Kapitel geht auf die Grundlagen relationaler Datenbanken ein, fasst die unter MySQL zur Auswahl stehenden Daten- und Tabellentypen zusammen und demonstriert anhand der mylibrary- Datenbank die Anwendung der sogenannten Normalisierungsregeln.
Die mylibrary-Datenbank dient zur Verwaltung von Büchern, Autoren und Verlagen und kommt in vielen Beispielen dieses Buchs zum Einsatz. Weitere Themen sind die richtige Anwendung von Indizes sowie Integritätsregeln (Foreign-Key-Regeln). Nicht Thema dieses Kapitels ist die konkrete Erzeugung von Datenbanken und Tabellen. Dazu bestehen zwei Möglichkeiten. Am komfortabelsten ist es, eine Benutzeroberfläche wie phpMyAdmin einzusetzen. Damit können Sie die Eigenschaften neuer Tabellen einfach durch ein paar Mausklicks definieren (siehe Abschnitt 7.3).
Die andere Variante besteht darin, Datenbanken und Tabellen durch entsprechende SQL-Kommandos zu erzeugen (z. B. CREATE TABLE name ..., siehe Abschnitt 9.10). Zwar ist die Formulierung solcher Kommandos relativ mühsam, der Vorteil besteht aber darin, dass solche Kommandos auch in einem PHP-Script ausgeführt werden können. Das kann praktisch sein, wenn Sie eine temporäre Tabelle erzeugen möchten oder Initialisierungsarbeiten automatisieren möchten.
8.1 Grundlagen (Miniglossar)
Im allgemeinen Sprachgebrauch gilt jede geordnete Sammlung von Daten als Datenbank. In diesem Buch ist die Bedeutung dieses Begriffs etwas spezifischer: Bei MySQL und bei jedem anderen relationalen Datenbanksystem besteht eine Datenbank aus mehreren Tabellen. Jede Zeile einer Tabelle wird üblicherweise als Datensatz (record) bezeichnet. Der Aufbau des Datensatzes ist durch die Definition der Tabelle vorgegeben. Bei einer Adresstabelle wird beispielsweise jeder Datensatz Felder (fields) für den Familien- und Vornamen, die Straße etc. enthalten. Für jedes Feld existieren genaue Vorschriften über den Inhalt, der darin gespeichert werden kann (zumeist Zahlen in verschiedenen Formaten oder Zeichen ketten mit einer vorgegebenen maximalen Zeichenanzahl). Statt von Datensätzen mit Feldern ist oft auch von Zeilen (rows) und Spalten (columns) die Rede. Gemeint ist dasselbe.
Die A nzahl d er D atenbanken sowie die Zahl der Tabellen pro D atenbank ist in M yS QL praktisch unbeschränkt. Wenn Sie auf einen MySQL-Server bei einem Webhoster zugreifen, ist es aber oft so, dass Sie selbst keine neuen Datenbanken erzeugen dürfen. Vielmehr stellt Ihnen der Webhoster eine Datenbank zur Verfügung, in der Sie dann beliebig viele Tabellen erzeugen können. Innerhalb einer Datenbank sind Verweise von einer Tabelle auf eine andere möglich.
Diese Verknüpfungen bzw. Relationen sind der Grund, weswegen man von einer relationalen Datenbank spricht. Zur Verdeutlichung gleich ein Beispiel: Eine Datenbank könnte aus einer Kundentabelle (Name, Adresse ...), einer Artikeltabelle und schließlich einer Tabelle mit den Bestellungen bestehen. In der Tabelle mit den Bestellungen kann auf die Daten der beiden anderen Tabellen (z. B. über die Kunden- und Artikelnummer) zugegriffen werden.
Die Beschreibung einer aus mehreren Tabellen bestehenden Datenbank mit all ihren Feldern, Relationen und Indizes (siehe unten) wird als Datenbankschema bezeichnet. Dieses Schema definiert also den Aufbau der Datenstrukturen und gibt gleichzeitig das Format vor, in dem die eigentlichen Daten gespeichert werden. Tabellen enthalten die Daten üblicherweise ungeordnet (oder, um es exakter auszudrücken: die Ordnung ergibt sich aus der Reihenfolge, in der die Daten eingegeben bzw. verändert werden).
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
Früher: 12,00€
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