PC-Welt Sonderheft 04/2007: Profi-Linux für Alle
4,99€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | PC-Welt Redaktion |
| Verlag: | IDG Magazine Verlag GmbH (PC Welt) |
| Version: | 1. Auflage, 2007 |
| Umfang: | 116 Seiten |
| Format: | PDF: 8,73MB |
| EAN: | 9669160799704 |
| Bestell-Nr.: | 16079970DP |
| Artikeltyp: | E-Book |
Bereits seit über elf Jahren steht Debian GNU/Linux als Betriebssystempaket zur Verfügung. Der Download der inzwischen mehr als 18.000 Software-Pakete gilt für User ohne Breitbandanschluss immer noch als Herausforderung. Debian gilt bei Profis als äußerst stabil, denn sämtliche Software wird zuvor von einer großen Entwicklergemeinde akribisch getestet. Mit dem neuen grafischen Installer bannen auch Einsteiger das System problemlos auf ihre Festplatte. In diesem Sonderheft stellen wir das Profi-Linux und seine Abkömmlinge Ubuntu & Knoppix ausführlich vor und liefern viele praktische Tipps.
Leseprobe:
Zugriff auf Windows (S. 16)
Mit dem neuen NTFS-Treiber unter Linux können Sie nun endlich auch schreibend auf die unter Windows XP und Vista üblichen NTFS-Partitionen zugreifen.
W er Linux parallel zu Windows betreibt, hat vermutlich Partitionen auf seiner Platte, die mit dem unter XP und Vista gebräuchlichen NTFS-Dateisystem formatiert sind. Der Zugriff darauf konnte unter Linux bisher nur lesend erfolgen. Nach jahrelanger Entwicklung bietet die neue Version des Treibers mit dem Namen NTFS-3G nun auch Schreibzugriff auf NTFS-Partitionen. Hier erfahren Sie, wie Sie den Treiber unter Open Suse 10.2 sowie Debian/Ubuntu/Knoppix installieren und die Partitionen einbinden. Die Entwicklung nahm laut Programmierer zwölf Jahre in Anspruch, bis Mitte 2006 eine funktionierende Version 2006.07.14 veröffentlicht wurde. Seit Februar 2007 (Version 1.0) gilt der Treiber als stabil. Die letzte Version 1.516 hat es noch nicht in die Repositories der Distributionen geschafft. Wenn Sie diese Version einsetzen möchten, müssen Sie den Quellcode selbst kompilieren. Allerdings greift der Treiber auf einen weiteren Treiber mit dem Namen Fuse zurück, um mit dem Kernel zu kommunizieren. Wenn Sie selbst kompilieren, müssen Sie gegebenenfalls auch diesen distributionsabhängig erneuern. Die in den Online-Repositories verwendete Version 1.328-2 funktioniert aber meist problemlos, sodass Sie auf dieses Abenteuer getrost verzichten können.
1. Überblick &, Einschränkungen
Der neue NTFS-Treiber wird unabhängig vom Kernel bereitgestellt. Als Schnittstelle dient der Treiber Fuse, der mit diversen virtuellen Dateisystemen und dem Kernel kommuniziert. Ein automatisches Einbinden von NTFS-Partitionen ist daher mit NTFS-3G bislang nicht immer möglich, Sie müssen das per „mount"-Befehl oder mit einem Eintrag in die Konfigurationsdatei /etc/fstab erledigen (2 Punkt 4). Das gilt auch für dynamische Datenträger, etwa USB-Sticks, deren Gerätenamen Sie nach dem Anschließen als root mit „fdisk -l" ermitteln. Wenn Sie von Linux aus auf NTFS-Partitionen zugreifen, sollten Sie regelmäßig „chkdsk" aufrufen, um für ein konsistentes Dateisystem zu sorgen. Dazu wählen Sie unter Windows im Kontextmenü einer Partition „Eigenschaften, Extras" und unter „Fehlerprüfung" die Schaltfläche „Jetzt prüfen".
Zugriff auf mit Windows-Bordmitteln komprimierte oder verschlüsselte Dateien bietet der Treiber bislang noch nicht, Sie können diese unter Linux also weder modifizieren noch löschen. Vor allem der uneingeschränkte Zugriff auf Windows-Verzeichnisse kann fatale Folgen für das Windows- System haben, passen Sie gut auf, dass Sie keine wichtigen Systemdateien löschen. Wichtig: Hängen Sie eine NTFS-Partition, auf der Sie Dateien unter Linux verändert haben, vor einem Neustart unbedingt manuell mit „umount /dev/
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
Früher: 12,00€
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