Mobile Games - Spieleprogrammierung für Handys mit Java ME
34,90€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Thomas Lucka |
| Verlag: | Carl Hanser Fachbuchverlag |
| Version: | 1. Auflage, 2008 |
| Umfang: | 352 Seiten |
| Format: | PDF: 6,52MB |
| ISBN: | 3446411976 |
| Bestell-Nr.: | 44641600P |
| Artikeltyp: | E-Book |
HANDYSPIELE ENTWICKELN MIT JAVA ME
- Basiert auf der marktführenden Technologie Java ME
- Zeigt wesentliche Grundlagen, Konzepte und Techniken
- Nennt die wichtigsten Werkzeuge und Entwicklungstools
- Stellt typische Algorithmen der Spieleprogrammierung vor
- Mit Tipps zur erfolgreichen Vermarktung eigener Spiele
Mobiltelefone sind mehr denn je "Multimedia-Maschinen", ihre Fähigkeiten sind meist auf den Einsatz der Java Micro Edition (vormals J2ME) zurückzuführen, der mit Abstand führenden Entwicklungsplattform. Java-fähige Handys sind daher weit verbreitet, und doch ist kaum bekannt, dass sich eigene Spiele mit relativ geringem Aufwand selbst entwickeln lassen.
Dieses Buch liefert das Wissen, das für die Programmierung von Spielen mit Hilfe der Java ME nötig ist. Neben den Grundlagen werden auch fortgeschrittene Techniken vermittelt und die wichtigsten Werkzeuge vorgestellt. Vom Einsatz des Wireless Toolkits von Sun bis hin zu Entwicklungsumgebungen wie Eclipse mit Ant/Antenna, von Grafikoperationen und Animationen über KI-Programmierung, Tiles und Parallax-Scrolling bis hin zu Lokalisierung, Multiplayer-Anwendungen und den Grundzügen von 3D-Spielen werden alle wesentlichen Aspekte behandelt.
Das Buch dient als Leitfaden, mit dem der Leser eigene Spielideen zügig umsetzen kann. Typische Fragen werden anhand von kurzen, in sich abgeschlossenen Programmierbeispielen beantwortet. Neben der Einführung in die Welt der Mobile Games liefert das Buch viele Insidertipps und -tricks aus der Spielebranche. Der Autor greift dabei auf seine langjährige Praxiserfahrung zurück und weist den Leser auf die häufigsten Anfängerfehler hin.
AUS DEM INHALT: Getting Started - Einführung in die Spieleprogrammierung - Ein erstes Spiel - Advanced Programming I - Handyspiele mit Top-down-Perspektive - Algorithmen für Jump'n'Run-Spiele - Advanced Programming II - 3D-Spiele mit Java ME - Multiplayer-Spiele auf dem Handy? - Ausblick
Der Autor
Thomas Lucka beschäftigt sich seit Erscheinen der ersten Java-fähigen Mobiltelefone mit der Entwicklung von Handyspielen und realisierte seither zahlreiche Java ME-Projekte für verschiedene IT-Unternehmen.
Leseprobe:
2 Die Welt der Handyspiele - eine kleine Übersicht (S. 7-8)
Games are evolving to entertain, educate, and engage us individually. They will allow us to express ourselves, meet others, and create things that we can only dimly imagine.- ,Will Wright
Fast über Nacht kamen 2002 die ersten herunterladbaren Java-Spiele für Mobiltelefone auf den Markt, zuerst nur in Schwarz-Weiß, bald schon in Farbe und mit Sound. Dabei konnte man bereits auf dem fünf Jahre zuvor erschienenen Nokia 6110 erstmals mit dem Handy nicht nur telefonieren, sondern sich auch spielerisch die Zeit vertreiben: Snake gilt als das erste Embedded Handyspiel. "Embedded" (engl.: eingebettet) deshalb, weil das Spiel vorinstalliert mit dem Mobiltelefon ausgeliefert wurde. Erst durch die Verbreitung der Java- Plattform konnten Handys ihren Funktionsumfang durch kleine downloadbare Programme, sogenannte MIDlets, erweitern. Dadurch entstand in kurzer Zeit ein neuer Industriezweig: Neben anderen mobilen Entertainmentdiensten wie SMS, Klingeltönen und Wallpapern nahmen Handyspiele einen immer größeren Raum ein. Hervorgegangen aus der Verschmelzung von Telekommunikation und Unterhaltungsindustrie führen Handyspiele nicht nur zu einer neuartigen Spieleplattform, sondern auch zur Herausbildung neuer Geschäftsmodelle und neuer Nutzergruppen.
Moderne Mobiletelefone vereinen nicht nur gängige Office-Funktionen, sondern können auch vielfältige andere Medienformate verarbeiten. Die eigentlichen Telefonfunktionen werden scheinbar immer nebensächlicher, und die oft als "Computer 2.0" angepriesenen Handys machen mittlerweile sogar aktuellen mobilen Spielekonsolen wie dem Gameboy Advance, Nintendo DS oder der Sony PSP Konkurrenz. Gemeinsam ist allen Mobile Games das Kriterium der Mobilität, das sich auf das Endgerät bezieht und damit auch auf die Ortsunabhängigkeit der Benutzer. Handyspiele werden zwar auf Geräten gespielt, die vernetzt sind, aber die Spiele selbst müssen von den Netzwerkfähigkeiten des Gerätes keinen Gebrauch machen. Dennoch verfügen selbst die traditionellen tragbaren Spielekonsolen zunehmend über die Fähigkeit der Vernetzung der Spieler untereinander. Handyspiele wer den jedoch, im Gegensatz zu den dedizierten Spiele-Handhelds, auf Geräten gespielt, die nicht für den Zweck des Spielens hergestellt wurden und deren Hauptzweck somit ein anderer als der des Spielens ist. Viele Handys verfügen daher nur über wackelige, numerische Tastaturen, die einem perfekten Spieleerlebnis nicht immer zuträglich sind.
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
Früher: 12,00€
bei uns nur: 4,99€

