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(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Cora Banek, Georg Banek
Verlag: Galileo Press
Version: 2. Auflage, 2007
Umfang: 346 Seiten
Format: PDF: 63,01MB
ISBN: 3836211262
Bestell-Nr.: 83621126P
Artikeltyp: E-Book
 

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Digitale Fotopraxis: Menschen &, Porträt
Inklusive Nachbearbeitung mit Photoshop – 2. Auflage
Cora Banek, Georg Banek


Galileo Design
348 S., 2., aktualisierte Auflage 2008
ISBN 978-3-8362-1126-0

Bildgestaltung, Aufnahme- &, Studiotechnik
Alles über die vielen Facetten der Porträtfotografie
Profi-Rezepte für die Fotoveredelung
Inklusive: 1 Stunde Video-Training

Ob für hochwertige Charakterporträts, Reportage- und Modestrecken oder erotische Aufnahmen: In diesem Buch zeigen Ihnen die erfahrenen Porträtfotografen Cora Banek und Georg Banek, wie Sie Ihren Blick für das Motiv Mensch schärfen und mit digitaler Technik ausdrucksstarke Bilder fotografieren. Erfahren Sie aus erster Hand, wie Sie Ihre Shootings vorbereiten, Ihre Fotos richtig komponieren und Maske, Beleuchtung und Aufnahmetechniken gezielt einsetzen. Am Ende geht es in die Nachbearbeitung mit Photoshop. Das erste komplette Lehrbuch zur Porträtfotografie mit digitaler Technik.

Erfahren Sie zuerst, wie Sie das richtige Modell finden und am Set anleiten. Lesen Sie, was Sie vorher beachten sollten und worauf es ankommt, um aus einem Menschen ein gutes Motiv zu machen. Dann geht es an die Aufnahmen selbst. Profitieren Sie dabei von den vielen Praxistipps der Autoren zu Kameratechnik, Objektiveinsatz, Lichteinsatz und Setaufbau. Sie lernen, Ihre Porträtbilder bewusst mit Bildaufbau, Lichtführung, Perspektive, Bildausschnitt, Farben, Kontraste, Schärfe u.v.m. zu gestalten – viele Fotobeispielen und Exkurse helfen Ihnen dabei. Die Autoren arbeiten durchgängig mit digitaler Technik. Und erklären, wie Sie bei Porträtaufnahmen von den Möglichkeiten Ihrer digitalen Kamera profitieren und wie Sie Ihre RAW-Bilder in der digitalen Dunkelkammer selbst entwickeln. In 20 Workshops lernen Sie dafür die Grundtechniken für die Nachbearbeitung Ihrer Porträtaufnahmen in Photoshop. Am Ende begleiten Sie die Autoren zu sechs kompletten Shootings von Homestory bis Erotik und erleben mit, was vom ersten Modellkontakt bis zur Bildbearbeitung alles passieren kann.

Video-Training zur Bearbeitung von Porträts in Photoshop (Inhalte auf Anfrage)




Leseprobe:

Lernen durch Kritik Für ein bewusstes Fotografieren und bessere Bilder (S. 10-11)

Bewusstes und gezieltes Fotografieren bedeutet mehr als eine Kamera auszulösen. Natürlich muss ein guter Fotograf seine Kamera – wenn möglich blind – beherrschen, doch nicht nur das: Er muss ein Gefühl entwickeln für Motive, für Szenerien und für den richtigen Moment. Er muss das Bild sehen können, schon bevor es entstanden ist. Er braucht ein Auge für Bildgestaltung und damit für die richtige Umsetzung des Motivs in einem Bild. Er benötigt eine Idee und ein Ziel für seine Aufnahmen. Er behält sich den Respekt vor dem Motiv – ganz besonders dann, wenn er einen anderen Menschen fotografiert. Er bleibt selbstkritisch und sieht konstruktive Kritik von außen als Ansporn. Und er verspürt stets den Wunsch, besser zu werden.

Diese innere Einstellung, die einen guten Fotografen von anderen unterscheidet, möchten wir Ihnen im Folgenden näher bringen. Wenn Sie unsere Hinweise und Erklärungen als Anregungen verstehen, Ihre eigene Art zu fotografieren einmal von außen zu betrachten und Ihre Bilder vielleicht einmal ganz anders anzugehen, können Sie viel für Ihre Fotografie tun.

Selbsteinschätzung
Nehmen Sie sich ruhig etwas Zeit, um einmal über Ihre Fotografie nachzudenken. Unter Fotografie verstehen wir hier nicht nur die Bildergebnisse, sondern die gesamte fotografische Herangehensweise und Einstellung. Beantworten Sie sich selbst einmal die folgenden Fragen:

- ,Warum fotografiere ich? Wie wichtig ist mir meine Fotografie?
- Fotografiere ich ausschließlich für mich selbst oder möchte ich anderen mit meinen Bildern etwas zeigen? Wenn ja, was?
- ,Verstehe und beherrsche ich meine technische Ausrüstung wirklich? Schöpfe ich die Möglichkeiten aus?
- ,Wenn ich ein Motiv sehe, stelle ich es dann noch einmal in Frage? ,
- ,Überlege ich noch vor dem Auslösen, ob es wirklich das Zeug zu einem spannenden und interessanten Bild hat?
- ,Gestalte ich mein Bild ganz bewusst? Wähle ich also gezielt einen Ausschnitt, einen Bildaufbau, eine Schärfeverteilung etc.?
- ,Wenn ich meine fertigen Bilder ansehe, bin ich zufrieden? Setze ich mich selbst und setzen sich andere kritisch mit meinen Ergebnissen auseinander?
- ,Was ist es, was mich an meinen Bildern stört? In welchem fotografischen Bereich bin ich nicht so gut? Wo brauche ich mehr Übung oder ein paar gute Tipps? ,
- Was unternehme ich, um genau diese Schwächen anzugehen? Und was möchte ich zusätzlich tun?

Manche der Fragen wurden Ihnen vielleicht noch nie gestellt und die Antworten kommen nicht sofort. Doch es lohnt sich, diese Antworten zu finden. Denn Sie verstehen dann vielleicht Ihre Bildergebnisse besser und erkennen, wie Sie die Qualität Ihrer Bilder verändern können. Konzeptionelles Arbeiten Ein wichtiger erster Schritt hin zum bewussten Fotografieren ist das konzeptionelle Arbeiten. Darunter verstehen wir nicht nur eine gute Shooting-Vorbereitung, sondern auch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema: Machen Sie sich Gedanken über Ihr Modell, über den Aufnahmeort, über Make-up, Kleidung und Accessoires. Entwickeln Sie Bildideen, bevor das Shooting begonnen hat, und versuchen Sie, diese Ideen auch tatsächlich umzusetzen. Sprechen Sie mit dem Modell und interessieren Sie sich für die Person dahinter.

Natürlich soll das nicht bedeuten, dass Sie alle Ihre Bildergebnisse genau planen, und dass Sie nur noch fertig inszenierte Bilder machen sollen. Für emotionale und spontane Bilder bleibt immer noch genügend Raum. Denn der Zufall ist immer mit am Set dabei und beschert einem manchmal sogar das beste Bild. Doch der Zufall allein ist einem ganzen Shooting nicht gewachsen. Es braucht also neue Bildideen und Konzepte, die Sie parat haben, um nicht immer gleiche und irgendwann langweilige Bilder zu machen. Setzen Sie sich neue Ziele und überraschen Sie sich selbst und andere mit den Ergebnissen. So können Sie im Nachhinein sehen, ob Sie Ihren Ideen auch treu geblieben sind.

Selbstkritik
Nach dem Shooting und wenn Sie sich die Bildergebnisse ansehen, sollten Sie sich noch einmal kurz ins Gedächtnis rufen, welche Ideen Sie eigentlich umsetzen wollten. Das geht besonders gut, wenn Sie sich vor dem Shooting Notizen gemacht haben. Betrachten Sie dann die Bilder auf dieser Grundlage und finden Sie heraus, bei welcher Idee es Ihnen gelungen ist, bei welcher nicht und welche Sie vielleicht gar nicht mehr umgesetzt haben. Seien Sie dabei kritisch und ehrlich. Es ist keine Schande, wenn in einem Shooting zwar gute Bilder, aber nichts von dem entstanden ist, was Sie eigentlich wollten. Die Bilder bleiben ja gut, nur machen Sie eben nicht den Fehler, Ihre Ideen im Nachhinein den Ergebnissen anzupassen. Erkennen Sie den Nachholbedarf und machen Sie es bei Ihrem nächsten Shooting besser.



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