High Performance MySQL
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(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Baron Schwartz, Peter Zaitsev, Vadim Tkachenko, Jeremy D. Zawodny |
| Verlag: | O'Reilly Verlag |
| Version: | 2. Auflage, 2009 |
| Umfang: | 768 Seiten |
| Format: | PDF: 6,52MB |
| Gewicht: | 1404 g |
| ISBN: | 3897218895 |
| Bestell-Nr.: | 89721889P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Einführungen in MySQL gibt es viele. Wer aber größere MySQL-Server betreut, die verlässlich laufen müssen, egal was Programmierer oder Benutzer auf sie loslassen, der braucht weiter reichende Informationen. In High Performance MySQL beschreiben sechs anerkannte Experten mit langjähriger Erfahrung auf großen Systemen alle Stellschrauben, an denen MySQL-Admins drehen können, um Sicherheit, Performance, Datenintegrität und Robustheit zu erhöhen. Von Profis für Profis Hier geht es nicht um kleine Webauftritte mit Datenbankanbindung!
Lernen Sie stattdessen fortgeschrittene Techniken kennen, mit denen Sie MySQLs Potenzial voll ausreizen können -- um große, skalierbare Systeme zu entwerfen, zu optimieren und zu sichern. Behandelt werden Benchmarking, Indizes, Storage-Engines, Replikationen, Lastverteilung und Hochverfügbarkeit, Backups, Sicherheit... und zu jedem Aspekt die richtigen Werkzeuge, mit denen sich Ihre Ziele am besten realisieren lassen. Praxiserprobt muss es sein
Der eine ist MySQL-Guru bei Yahoo!, der andere Angestellter Nr. 25 bei MySQL AB und dort nacheinander für das MySQL-Manual, die Trainingskurse und die Entwicklung des Supports zuständig, wieder ein anderer war bei MySQL AB im High-Performance-Team - die Autoren dieses Buchs wissen, wovon sie sprechen. Graue Theorie finden Sie woanders, hier geht es um bewährte Techniken aus der Praxis.
Ein Klassiker wird runderneuert Die erste Auflage von "High Performance MySQL" wurde hoch gelobt und hat schon unzähligen Lesern wertvolle Dienste geleistet. Nun war es an der Zeit, dieses anerkannte Handbuch einmal komplett zu aktualisieren, um nützliches Referenzmaterial zu erweitern, neue Features der Versionen MySQL 5.0 und 5.1 zu ergänzen und zahlreiche Themen wie die Optimierung der Storage-Engine InnoDB zu vertiefen.
Leseprobe:
KAPITEL 1 Die MySQL-Architektur (S. 1)
Die MySQL-Architektur unterscheidet sich stark von der anderer Datenbankserver und ist sehr vielseitig einsetzbar. MySQL ist zwar nicht perfekt, aber dennoch so flexibel, dass es in anspruchsvollen Umgebungen, wie etwa Webanwendungen, gut funktioniert. Gleichzeitig kann MySQL eingebettete Anwendungen, Data-Warehouses, Content-Indexing- und -Delivery-Software, hochverfügbare redundante Systeme, Online Transaction Processing (OLTP) und vieles mehr versorgen.
Um das meiste aus MySQL herauszuholen, müssen Sie seinen Aufbau verstehen, damit Sie mit ihm und nicht gegen es arbeiten. MySQL ist ausgesprochen flexibel. So können Sie es für den Gebrauch auf vielerlei Hardware konfigurieren, außerdem unterstützt es eine Vielzahl von Datentypen. Die ungewöhnlichste und wichtigste Eigenart von MySQL ist jedoch seine Storage-Engine-Architektur, deren Design die Verarbeitung von Abfragen sowie andere Serveraufgaben von der Datenspeicherung und -bereitstellung trennt.
In MySQL 5.1 können Sie Storage-Engines sogar als Laufzeit-Plugins laden. Diese Trennung erlaubt es Ihnen, tabellenweise zu entscheiden, wie Ihre Daten gespeichert werden und welche Leistungen, Funktionen und andere Eigenschaften Sie haben wollen.
Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die MySQL-Serverarchitektur, zeigt die wesentlichen Unterschiede zwischen den Storage-Engines und erläutert, weshalb diese Unterschiede wichtig sind. Wir versuchen, MySQL zu erklären, indem wir Details vereinfachen und Beispiele zeigen. Diese Diskussion ist vor allem für Neulinge auf dem Gebiet der Datenbankserver sinnvoll sowie für Leser, die sich eher mit anderen Datenbankservern auskennen.
Die logische Architektur von MySQL
Es wird Ihnen helfen, den Server zu verstehen, wenn Sie sich eine Vorstellung davon machen, wie die Komponenten von MySQL zusammenarbeiten. Abbildung 1-1 zeigt den Aufbau von MySQL aus logischer Sicht. Die oberste Schicht enthält die Dienste, die nicht allein von MySQL verwendet werden. Diese Dienste werden von den meisten netzwerkbasierten Client/Server-Programmen oder -Servern benötigt: Behandlung von Verbindungen, Authentifizierung, Sicherheit usw.
In der zweiten Schicht werden die Dinge interessant. Ein Großteil des in MySQL investierten Gehirnschmalzes liegt hier, einschließlich des Codes für Parsing, Analyse, Optimierung, Caching von Abfragen sowie alle fest eingebauten Funktionen (z.B. Datum, Zeit, Mathematik und Verschlüsselung). Jegliche Funktionalität, die über Storage- Engines hinweg zur Verfügung gestellt wird, ist hier zusammengefasst: z.B. gespeicherte Prozeduren (Stored Procedures), Trigger und Sichten.
Die dritte Schicht enthält die Storage-Engines (auch: Speicher-Engines). Sie sind für die Speicherung und den Abruf aller Daten verantwortlich, die »in« MySQL gespeichert werden. Wie die verschiedenen unter GNU/Linux zur Verfügung stehenden Dateisysteme besitzt jede Storage-Engine ihre Vor- und Nachteile. Der Server kommuniziert mit ihnen über die Storage-Engine-API.
Diese Schnittstelle verbirgt die Unterschiede zwischen den Storage-Engines, so dass sie auf der Abfrageebene im Großen und Ganzen transparent sind. Die API enthält einige Dutzend Low-Level-Funktionen für solche Operationen wie »beginne eine Transaktion« oder »lies die Zeile mit dem Primärschlüssel«. Die Storage- Engines verarbeiten weder SQL1 noch kommunizieren sie miteinander, sie reagieren einfach auf Anforderungen vom Server.
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Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
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