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Geschäftserfolge in Indien
 

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Geschäftserfolge in Indien

 
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(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Karl Waldkirch
Verlag: Gabler Verlag
Version: 1. Auflage, 2006
Umfang: 221 Seiten
Format: PDF: 13,87MB
ISBN: 3834902187
Bestell-Nr.: 83499256P
Artikeltyp: E-Book
 

Indien gilt als interessanter Wachstumsmarkt. Aus langjähriger Beratungserfahrung bietet Karl Waldkirch solide Informationen zur fundierten Vorbereitung auf ein Indien-Engagement. Best-Practice-Beispiele erfolgreicher internationaler und mittelständicher Unternehmen machen das Buch zum nutzwertigen Leitfaden für das Indiengeschäft."Ein praktischer Leitfaden für die Geschäftstätigkeit in Indien mit anschaulichen Unternehmensbeispielen und wertvollen Hintergrundinformationen."Prof. Dr. Ulrich Lehner, CEO, Henkel KGaA"Sehr gute Analyse zu den Geschäftsmöglichkeiten in Indien mit einer kritischen Würdigung des Möglichen."Dr. Dieter Seipler, CEO, Mann + Hummel"Eine wertvolle Unterstützung bei der Prüfung eines potenziellen Engagements in Indien. Insbesondere das Eingehen auf die indischen Geschäftspartner und Mitarbeiter wird in diesem Buch herausgearbeitet."Bernhard Steinrücke, Hauptgeschäftsführer,Deutsch-Indische Handelskammer, Mumbai"Ein exzellenter Leitfaden, wie auf dem indischen Subkontinent erfolgreich Geschäfte gemacht werden. Das Buch geht ein auf die einzelnen Markteintrittsphasen, ebnet die Wege für die Suche von lokalen indischen Partnern und vermittelt wertvolle Erfahrungen, die Investoren gesammelt haben."Prof. Dr. Heinrich v. Pierer, Aufsichtsratsvorsitzender der Siemens AG,Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft


Leseprobe:

2.4.2 Die indische IT-lndustrie (S. 44-45)

Kein anderer indischer Wirtschaftsbereich hat sich so rasant entwickelt und wird international so beachtet wie die IT-Industrie. Überdurchschnittliche Wachstumsraten und eine starke Dynamik der exportorientierten Software und entsprechender Dienstleistungen lassen die Hochkonjunktur nicht abflauen. Der Hardwarebereich ist durch einen exzellenten Absatz gekennzeichnet. Im indischen Fiskaljahr bis Marz 2006 verzeichnen PCs ein neues Rekordergebnis von Über 4,7 Mio. Einheiten: ein Mengenwachstum von über 30 % gegenüber dem Vorjahr. Das dazugehörige Marktpotenzial im Jahre 2010 liegt bei 22 Mio. Stück.

Der Absatz an private Haushalte nimmt starker zu, als die bislang den gesamten Markt beherrschende Geschäftssparte (Telekommunikationsunternehmen, Finanzdienstleister, die verarbeitende Industrie, IT-Dienstleister und Bildungseinrichtungen). Die durch E-Govemance bedingte Nachfrage der öffentlichen Verwaltung fordert ebenfalls den Absatz. Die Preise fur Notebooks nahem sich denen der Desktoprechner weiter an und ziehen einen hohen Absatzschub nach sich, der zu Beginn des Jahrtausends mit über 70 % begann und sich auf einem hohen Niveau fortsetzt. Notebooks und Desktoprechner liegen produktions- und absatzseitig bis zum Ende des Jahrzehnts eindeutig im Trend. Die Chancen für die deutsche Industrie, im Hardwarebereich Fuß zu fassen, sind gegeben. Dies beinhaltet beispielsweise die komplette Fertigung von Computern wie Notebook, Laptop etc. so wie die Entwicklung innovativer Einzelkomponenten für solche Computer in Indien.

Indiens Software- und IT-Serviceindustrie hat inzwischen eine beachtliche Exportstarke erreicht. Dies hat mehrere Gründe: Ein indischer Software-Entwickler verdient durchschnittlich noch weniger als ein Achtel des Monatsgehaltes seines vergleichbaren Kollegen in Silicon Valley oder in Europa. Außerdem arbeitet dieser IT-Spezialist mit einer relativ hohen Produktivität. Setzen wir als Messlatte ftir die weltweit höchste Arbeitsproduktivität Silicon Valley mit 100 an, so rangiert Indien bei bislang nur 65 % vor Malaysia, China und Pakistan. Beachtlich ist die Relation zwischen Gehalt und Arbeitseffizienz einzelner Länder: Der indische Software-Ingenieur hatte - gemessen am Gehaltsniveau seines amerikanischen Kollegen als Benchmark - ein Jahresgehalt in Hohe von 39.650 US-Dollar zu erhalten, verdient aber nur 6.800 US-Dollar.

Beim Anlegen der amerikanischen Messlatte wird der indische Software- Entwickler für seine Leistung am kostengünstigsten weltweit bezahlt. Im Gegensatz zu seinem deutschen Kollegen, der für seine Leistung, auch bezüglich seiner Arbeitseffizienz, mit einem Jahresgehalt von 56.000 US-Dollar überbezahlt ist, da er gemessen an seiner Arbeitsproduktivität in Hohe von 90 % 1.100 US-Dollar zu viel verdient.

Darüber hinaus verfügt Indien über ein riesiges Potenzial gut ausgebildeter, englischsprechender Arbeitskräfte, mit einem derzeit relativ niedrigen Lohn- und Gehaltsniveau, davon allein 23 Mio. Hochschulabsolventen jährlich. Im IT-Bereich hat Indien eine hohe Verfügbarkeit von Ingenieuren. Jährlich werden mind 250.000 IT-Spezialisten von den Universitäten graduiert. Diese tragen mit dazu bei, dass das Land zu einem beliebten Outsourcing-Standort geworden ist und seine Position in den nächsten Jahren noch verbessern kann.

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