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Geldmagie - Reichtum anziehen, mehren, schützen
 

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Geldmagie - Reichtum anziehen, mehren, schützen

 
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Buchausgabe: 17,95€
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(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): V. D. Frater
Verlag: PeP eBooks
Version: 1. Auflage, 2009
Umfang: 238 Seiten
Format: PDF: 0,47MB
ISBN: 377877333X
Bestell-Nr.: 64101870P
Artikeltyp: E-Book
 

Einer der berühmtesten Magier unserer Zeit vermittelt praktisch und konkret altes und neues magisches Wissen, um das Geld anzuziehen und zu mehren. Ein unkonventioneller und machtvoller Zugang zur Königsdisziplin der Magie.


Leseprobe:

Kapitel 5 (S. 152-152)

Auch die Seele will verdienen – die psychologischen Grundlagen der Geldmagie Die Glückssymbol-Übungen im vorigen Kapitel endeten damit, dass Sie im letzten Schritt die geldmagisch behandelten Symbole in Umlauf bringen sollten, ohne damit irgendwelche konkreten Ziele, Absichten oder Wünsche zu verknüpfen. Doch wozu dieser indirekte Angang, der doch für die westliche Magie eher untypisch ist? Schließlich wird traditionell ja immer größter Wert darauf gelegt, den Willen des Magiers einspitzig zu machen, die Ziele magischer Operationen klar zu umreißen und keine Abweichungen davon zuzulassen.

Der Grund dafür findet sich in der »psychologischen Großwetterlage«, die unseren Umgang mit dem Geld kulturell wie gesellschaftlich bestimmt. Damit wir diese in ihren zahlreichen Verästelungen und Auswirkungen bis in den heutigen Alltag genauer erfassen können, ist ein kleiner Ausflug in die Kultur- und vor allem Ideengeschichte erforderlich. Allen Weltreligionen eignet gleichermaßen ein stark distanziertes Verhältnis zum irdischen Diesseits. Mal wird die Welt als reines, möglichst bald zu überwindendes Jammertal gesehen, mal als Ort der Prüfung verstanden, an dem sich der Mensch zu beweisen hat, worauf seine Seele nach dem physischen Tod die entsprechenden Belohnungen oder Bestrafungen erhält.

Dies gilt in unterschiedlicher Ausprägung für das Judentum, den Islam und das Christentum, findet sich aber ganz ähnlich auch im Hinduismus und in den verschiedenen Spielarten des Buddhismus, auch wenn Letzterer ja eigentlich gar nicht von der Existenz einer Seele ausgeht. Das »wirkliche« Leben, jenes, auf das es eigentlich ankommt, findet jedenfalls nicht auf Erden statt. Folglich gilt es für den Menschen auch als frag- oder sogar strafwürdig, wenn er sich allzu sehr an die diesseitige Welt bindet und darüber seine eigentliche Bestimmung (Himmelreich, Befreiung vom Rad der Wiedergeburt, Erleuchtung, Nirwana usw.) aus den Augen verliert oder gefährdet.

So bleibt das irdische Leben, seiner »minderwertigen« Natur entsprechend, stets dem diesseitigen untergeordnet und gilt allenfalls als eher belanglose Episode im Strom der Ewigkeit. Allgemein gesprochen nimmt diese Diesseitsfeindlichkeit im Christentum eine besondere Schärfe an. Während die beiden anderen monotheistischen Religionen Judentum und Islam von wenigen extremen Sekten abgesehen keine ausgesprochene Verachtung des Fleischlichen kennen, hat sich diese in der christlichen Religion dagegen schon sehr früh durchgesetzt, was sich – allen Reformen und Weiterentwicklungen zum Trotz – bis in die heutige Zeit beobachten lässt. Gewiss, zwischen der »reinen Lehre« einer Religion und ihrer gelebten Alltagswirklichkeit klaffen meist gewaltige Diskrepanzen. Was immer Hohepriester, religiöse Autoritäten, Gurus, Heilige und Religionslehrer auch predigen mögen, gegen die Zwänge und Nöte der Biologie und des Stoffwechsels können sie unter dem Strich doch meist nur wenig ausrichten.

Da die wenigsten Menschen in allen Kulturen ein ausschließlich ihren religiösen Dogmen verpflichtetes Leben zu führen imstande oder bereit sind, werden leibes- und weltfeindliche Religionsvorgaben auch immer wieder ignoriert, umgedeutet oder schlichtweg in Heuchelei oder Gleichgültigkeit umgangen. Das bedeutet freilich nicht, dass diese Auflagen und Regelgerüste letztlich ohne tiefere Wirkung blieben. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Denn gerade die Umgehungs- und Vermeidungsstrategien, die den diesseitigen Alltag kennzeichnen, sind schließlich nur Ausdruck der Dominanz und des Leitbildcharakters dessen, dem sie sich zu entwinden suchen.

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