Einstieg in TYPO3 4.3
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(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Frank Bongers, Andreas Stöckl |
| Verlag: | Galileo Press |
| Version: | 4. Auflage, 2010 |
| Umfang: | 555 Seiten |
| Format: | PDF: 40,91MB |
| ISBN: | 3836214652 |
| Bestell-Nr.: | 83621465P |
| Artikeltyp: | E-Book |
TYPO3-Einsteiger finden in diesem Werk einen einfachen Zugang - von der Installation zum ersten eigenen Projekt und darüber hinaus. Schritt für Schritt wird eine interaktive Webseite im CSS-Design mit Newsletter-System realisiert. Parallel werden an praxisorientierten Beispielen Designvorlagen und Templates, Menüerstellung, Benutzerverwaltung und wichtige Erweiterungen wie TemplaVoilá erläutert. Mit TypoScript-Einführung. Aktuell zu TYPO3 4.3 Aus dem Inhalt: - Installation - Seiten anlegen - Einstieg in TypoScript - Seitenlayout mit TypoScript - Seiteninhalte anlegen - Backup von Seiten und Inhalten - Designvorlage - Menüs erstellen mit TypoScript - Templates automatisieren - Mehrsprachige Websites - Passwortgeschützte Bereiche - Integration von Erweiterungen - Rechtevergabe im Backend - Workspaces und Versionierung - Layout mit TemplaVoilá
Leseprobe:
Der Markt für Content-Management-Lösungen hält eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme vor. Primär zu beantworten und daher Thema dieses Kapitels ist die Frage, ob man sich für ein kommerzielles Produkt entscheiden soll oder ob eine Open-Source-Anwendung wie TYPO3 eine annehmbare Alternative darstellt.
1 TYPO3 – ein Open-Source-CMS (S. 23-24)
In der heutigen Zeit werden von allen Seiten stets wachsende Ansprüche an Internetpräsenzen gestellt. Ihr Umfang, ihre Komplexität sowie die Anforderungen an die Aktualität der Inhalte kann eine Pflege auf herkömmlichem Wege sehr schnell erschweren bis unmöglich machen. Die zeitgemäße Lösung besteht im Einsatz eines Content Management Systems (CMS).1
1.1 Aufgaben eines Content Management Systems
Die Erwartungen an ein solches CMS sind hoch – zum einen soll die Verwaltung der Inhalte vereinfacht und möglichst auf mehreren Schultern (Redakteure) verteilt werden. Da dies nicht zu Chaos und Wildwuchs führen soll, müssen auch Workflow und Zugriffsrechte im System geregelt werden. Diese Verwaltungsarbeit, und auch die technische Betreuung des Systems, besorgt ein mit allen erforderlichen Rechten ausgestatteter Administrator. Zum anderen sollen auch Layout und Corporate Identity einer Site konsistent gehalten werden, dabei aber, beispielsweise im Rahmen eines erforderlichen Redesigns, möglichst einfach anpassbar bleiben. Notwendig hierfür ist eine vollständige Trennung von Inhalten und Darstellung, wobei die Inhalte üblicherweise in einer Datenbank abgelegt werden.
Die Steuerung der Darstellung erfolgt durch leicht zu modifizierende Layoutvorlagen (»Templates«), die zentralisiert zur Verfügung stehen. Das gesamte System befindet sich stets auf einem Webserver, der Zugriff auf die Inhalte – auch die Erstellung und Bearbeitung – erfolgt über einen herkömmlichen Webbrowser: Redakteure müssen lediglich im Besitz eines entsprechenden Passwortes sein und können somit ortsungebunden und ohne die Notwendigkeit der Installation spezieller Software agieren. Darüber hinaus kann ein CMS im Internet weitere Aufgaben übernehmen, beispielsweise den Versand von Newslettern, die Durchführung von Online-Umfragen und -Polls, die Verwaltung geschützter Bereiche von Nutzergruppen (wichtig beispielsweise auch für Intranets) sowie die zeitgesteuerte Freischaltung von Inhalten oder deren parallele Vorhaltung in mehreren Sprachen.
1.2 Kommerzielles Produkt vs. Open Source
Die oben genannten Kernanforderungen werden von eigentlich allen derzeit verfügbaren CMS erfüllt. Das Spektrum in Bezug auf Leistungsumfang, Performanz, Bedienbarkeit und – last not least – Preis ist jedoch ausgesprochen breit: Kommerzielle Systeme sind schon für wenige Hundert Euro erhältlich, genauso gut aber kann die reine Software (und das auch nicht ohne Berechtigung!) mit sechsstelligen Beträgen zu Buche schlagen.
Systeme dieser »Enterprise«-Klasse sind für sicherheitskritische Unternehmensanwendungen gedacht, bei denen zugleich Wert auf Funktionsreichtum wie auf höchste Leistungsfähigkeit gelegt wird. Daneben gibt es einige sogenannte Open-Source-Systeme, darunter auch TYPO3, die den kommerziellen Systemen in nichts nachstehen, aber im Gegensatz zu diesen – was die Kosten der Software angeht – gratis verfügbar sind. Bevor man jetzt aber begeistert zugreift, sind ein paar weitere Faktoren abzuwägen – da sich dieses Buch mit TYPO3 auseinandersetzt, wird zu diesen jeweils speziell Stellung bezogen. Vor der Entscheidung für ein CMS sind folgende fünf Punkte zu bedenken:
1. Hosting des CMS
2. Installation, Wartung und Erweiterbarkeit des Systems
3. Dokumentation des Systems
4. Unterstützung durch Dienstleister
5. Möglichkeit des lokalen Probebetriebs des CMS

