Einführung in die bash-Shell
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(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Cameron Newham, Bill Rosenblatt |
| Verlag: | O'Reilly Verlag |
| Version: | 1. Auflage, 2005 |
| Umfang: | 369 Seiten |
| Format: | PDF: 9,68MB |
| Gewicht: | 614 g |
| ISBN: | 3897214245 |
| Bestell-Nr.: | 89721424P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Aus dem Inhalt:
* Das Bearbeiten von Kommandozeilen
* Mit bash die Umgebung anpassen
* Einführung in die Shell-Programmierung
* Kontrollfluss-Konstrukte
* Kommandozeilen-Optionen und typisierte Variablen
* Prozess-Behandlung
* Fehlersuche in Shell-Programmen
* bash administrieren
* Shell-Skripte schreiben
* Troubleshooting
Über die Autoren
Cameron Newham ist ein IT-Developer, der in UK lebt. Er wurde in Australien geboren und studierte Informatik und Geografie an der University of Western Australia. In seiner wenigen Freizeit beschäftigt er sich mit seinem Lieblingsprojekt, der Digitalisierung von architektonischen Gebäuden in England. Er hat darüber hinaus auch viele weitere Interessen wie Weltraumforschung, digitale Bildbearbeitung, Ekklesiologie und Architekturgeschichte.
Bill Rosenblatt ist der Autor des O’Reilly Buches Learning the Korn Shell. Gemeinsam mit Deb Cameron und Eric Raymond hat er Learning GNU Emacs geschrieben; außerdem ist er Co-Autor von UNIX Power Tools. Er ist in Philadelphia geboren. Bill ist Marketing Manager bei Sun Microsystems in New York. Er hat akademische Abschlüsse in Informatik an der Princeton University und an der University of Massachusetts erworben. Im IT-Bereich interessiert sich Bill für digitale Bibliotheken, digitales geistiges Eigentum und Internet-/Intranet-Softwareentwicklungs-Tools. Daneben interessiert er sich für französisches Kochen, klassische Musik, Jazz und Sherlock Holmes-Geschichten. Bill lebt mit seiner Frau Jessica in einer Gegend in Manhattan, die strategisch günstig zu einigen der besten Restaurants und Buchläden liegt.
Über den Übersetzer
Dinu C. Gherman arbeitet als freier Software-Entwickler und IT-Consultant. Zu seinen Spezialgebieten gehören Internet- und dokumentzentrierte Anwendungssysteme, insbesondere auf Basis von PDF-, XML- und SVG-Technologien. Er arbeitet u.a. für ReportLab (http://www.reportlab.com) an automatisch generierten, personalisierten Dokumenten aus dynamischen Daten.
Leseprobe:
KAPITEL 2
Kommandozeilen bearbeiten (S. 30)
Wenn Sie am Computer etwas mit Hilfe der Tastatur eingeben, können Sie dabei immer einen Fehler machen, vielleicht sogar mehr, wenn Sie eine UNIX-Shell verwenden. Die Syntax einer UNIX-Shell ist sehr leistungsfähig, aber sehr kompakt, voll mit sonderbaren Zeichen und nicht besonders leicht zu merken. All trägt dazu bei, Kommandozeilen zu schreiben, die mindestens so kryptisch wie komplex sind. Die Bourne- und C-Shells verschlimmern diese Situation noch dadurch, dass sie Ihnen nur sehr eng begrenzte Möglichkeiten zur Bearbeitung von Kommandozeilen geben.
Vor allem gibt es keine Möglichkeit, vorherige Kommandozeilen aufzurufen, um einen Fehler darin zu korrigieren. Sollten Sie viel Erfahrung mit der Bourne-Shell haben, kennen Sie sicher den Frust beim wiederholten Eingeben langer Kommandozeilen. Zwar können Sie mit der Rückschritttaste etwas korrigieren, aber haben Sie die Eingabetaste einmal gedrückt, ist Ihre Eingabe für immer weg! Die C-Shell bot hier mit dem Mechanismus eines Befehlsspeichers (der so genannten History) eine kleine Verbesserung, wenn auch nur mit wenigen, sehr plumpen Methoden, vorherige Befehle zu bearbeiten. Und so haben sich viele leidgeprüfte Anwender gefragt: »Warum nur kann ich meine UNIX-Kommandozeilen nicht genau so bearbeiten wie normalen Text mit meinem Textverarbeitungsprogramm?«
Genau das können Sie mit bash tun, denn sie verfügt über Bearbeitungsmodi, in denen Sie Kommandozeilen mit ähnlichen Befehlen bearbeiten können, wie sie auch in den zwei beliebtesten UNIX-Editoren, vi und emacs, enthalten sind. Außerdem bietet sie ein wesentlich erweitertes Analogon zum Befehlsspeicher der C-Shell namens fc (für »fix command«). Damit können Sie unter anderem direkt Ihren Lieblingseditor zum Bearbeiten Ihrer Kommandozeilen verwenden. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass bash auch über den ursprünglichen Befehlsspeicher der C-Shell verfügt. In diesem Kapitel werden jene Merkmale vorgestellt, über die alle Kommandozeilen-Hilfsmittel von bash verfügen. Danach wird jedes Hilfsmittel einzeln detailliert vorgestellt. Wenn Sie entweder vi oder emacs benutzen, werden Sie evtl. den Abschnitt über den Emuch lationsmodus zu dem Editor lesen wollen, den Sie benutzen.
Sollten Sie weder vi noch emacs benutzen, aber trotzdem Interesse haben, einen der beiden Bearbeitungsmodi zu erlernen, empfehlen wir den emacs-Modus, weil dieser eine natürlichere Fortsetzung der minimalen Bearbeitungsmöglichkeiten darstellt, die Sie in der bloßen Shell haben. Wir sollten gleich vorweg erwähnen, dass sowohl der emacs- als auch der vi-Modus das Risiko für Konflikte bei Steuerungstasten erhöhen, die von der UNIX-Terminalschnittstelle eingestellt werden. Blättern Sie zurück zu den Steuerungstasten in Tabelle 1-7 von Kapitel 1 und zu der Beispielausgabe des stty-Befehls. Die Funktionen der Steuerungstasten, die Sie dort sehen können, werden von den Bearbeitungsmodi überschrieben. Im restlichen Kapitel werden wir Sie jeweils warnen, wenn ein Bearbeitungsbefehl mit der Voreinstellung einer Steuerungstaste der Terminalschnittstelle kollidiert.
Kapitel:
0. Inhalt und Vorwort
1. bash-Grundlagen (28 Seiten)
2. Kommandozeilen bearbeiten (29 Seiten)
3. Anpassen der Umgebung (27 Seiten)
4. Einfache Shell-Programmierung (28 Seiten)
5. Kontrollfluss (31 Seiten)
6. Kommandozeilen-Optionen und typisierte Variablen (26 Seiten)
7. Ein-/Ausgabe und Kommandozeilen-Verarbeitung (36 Seiten)
8. Prozess-Behandlung (26 Seiten)
9. Fehlersuche in Shell-Programmen (30 Seiten)
10. bash-Administration (11 Seiten)
11. Shell-Skripte schreiben (6 Seiten)
12. bash auf Ihrem System (9 Seiten)
13. Anhang: Vergleichbare Shells (11 Seiten)
14. Anhang: Referenzlisten (19 Seiten)
15. Anhang: Ladbare eingebaute Befehle sowie Programmierbare Vervollständigung (11 Seiten)
16. Index
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