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E-Learning. Einsatzkonzepte und Geschäftsmodelle
 

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E-Learning. Einsatzkonzepte und Geschäftsmodelle

 

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(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Michael H. Breitner, Gabriela Hoppe (Hrsg.)
Verlag: Physica-Verlag
Version: 1. Auflage, 2005
Umfang: 517 Seiten
Format: PDF: 7,04MB
ISBN: 3790815888
Bestell-Nr.: 79081655P
Artikeltyp: E-Book
 

Der vorliegende Band ist dem Lernen und Lehren auf der Basis moderner Informations- und Kommunikationstechnologien gewidmet. Das Buch fasst die wichtigsten Ansätze zur Einführung, Umsetzung und Evaluation von E-Learning zusammen. Es geht zum einen um die Frage nach sinnvollen Konzepten für den Einsatz von Electronic- und Mobile-Learning.

Die Beiträge behandeln Fragen der Auswahl, Einführung und Ausgestaltung von E-Learning-Systemen. Dabei werden pädagogische, technische und wirtschaftliche Aspekte im Zusammenhang gesehen. Zum anderen sind erfolgreiche Geschäftsmodelle in der öffentlichen und privaten Fort- und Weiterbildung immer wichtiger. Dabei geht genauso um die Frage des geeigneten Business-Plans wie um das Qualitätsmanagement und die Sicherstellung der langfristigen Nachhaltigkeit und Effizienz von E-Learning-Anwendungen. Neben wissenschaftlichen Beiträgen zeigen zahlreiche Beiträge von Praktikern beispielhaft mögliche Umsetzungsstrategien.

Aus dem Inhalt:

- E-Learning Referenzmodelle.
- elearning managen.- E-Learning der Verbände.
- Einsatzkonzepte.
- Lernen mit dLectures.- Corporate Management Education.
- E-Learning im Unternehmen.
- Finanzwissenschaftliche Bewertung.
- Nachhaltige Finanzierung.
- "Cultural Studies" als Blended Learning.
- Föderative E-Learning Umgebungen.
- IWF-Online-Mediathek.
- Qualitätsansätze und Partizipative Qualtitätsentwicklung im E-Learning.
- E-Learning Geschäftsmodelle.
- "Lernende Regionen - Förderung von Netzwerken" (BMBF).
- E-Learning für Hochschulen.
- e-Bildungsdienstleistungen aus Hochschulen.- Finanzierung von CommSy.
- Qualifiziertes eTeaching.- The Case of Learn@WU.- Finanzierungsmodelle für Seminaranbieter.
- Computergestützte Lernarrangements.
- Monitoring von E-Learning.- E-Learning in der Arbeitsprozessorientierten Weiterbildung (APO).- Einsatzkonzepte E-Learning.
- IT-Kompaktkurs.
- UbiLearni02.
- Marktfähige technologiegestützte Bildungsservices.
- Gestaltung von e-Learning-Angeboten.
- Lernende Region Zollernalb.  


Leseprobe:

E-Learning Geschäftsmodelle für Corporate Management Education (S. 73-74)

Frank Habermann, Tilman Küchler, Karen Schmidt imc information multimedia communication AG Altenkesseler Str. 17/D3, 66115 Saarbrücken

Zusammenfassung. „Management" gehört zu den Schlüsselkompetenzen in einem Unternehmen. Durch Management können aus Ideen marktfähige Produkte werden und durch Management werden Arbeitsprozesse effektiv und effizient. Doch wie kommen Manager zu ihrem Wissen, welche Werkzeuge nutzen sie hierzu und welche Implikationen hat dies auf Geschäftsmodelle für Management Education? Eine empirische Untersuchung der IMC AG gemeinsam mit der European Foundation for Management Development soll helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Diese Untersuchung zum Lernverhalten von Managern umfasst eine breit angelegte Online- Befragung sowie qualitative Interviews mit Führungskräften aus DAX 30 Unternehmen. Die viermonatige Untersuchung wurde im Juli 2004 begonnen und dauert noch bis Oktober an. In diesem Beitrag werden Teilergebnisse veröffentlicht.

1 Manager lernen anders!

Das Lernverhalten von Führungskräften ist durch reiche Lernerfahrungen im Rahmen ihrer oftmals akademischen Ausbildung geprägt. Die Arbeitswelt von Führungskräften bedingt jedoch spezielle Lernsituationen, die sich wesentlich von der in einer Aus- oder Weiterbildung unterscheiden. So wird Lernen weit weniger fremd bestimmt, sondern hauptsächlich durch die Frage nach dem Nutzen bestimmter Lerninhalte für aktuelle oder absehbare Herausforderungen in der Arbeitswelt. Lernen findet begleitend zur täglichen Arbeit, wenn nicht sogar vollständig integriert in den Arbeitsprozess statt (Habermann 2001).

Da der Arbeitsalltag von Führungskräften sich nicht primär auf Lernen bezieht, entsteht häufig das Gefühl, dass keine Zeit zu lernen wäre. Dieser Eindruck wird dadurch verstärkt, dass der Vergleich zu einer Auffassung von Lernen angestellt wird, wie es in der Ausbildung stattgefunden hat. Zwar besuchen Führungskräfte häufig Seminare und Fortbildungsprogramme, die durch das Unternehmen angeboten werden. Der größte Teil des Lernens findet jedoch individuell organisiert am Arbeitsplatz oder während der Freizeit statt (Metzger 1997).

In der betrieblichen Praxis wurden Institutionen mit spezialisierten Bildungs- Geschäftsmdodellen wie Unternehmensakademien und Corporate Universities ge gründet, um diesen besonderen Lernanforderungen von Führungskräften gerecht zu werden (Kraemer u. Müller 2001).

In Deutschland bieten Corporate Universities Lerninhalte hauptsächlich in Form von Dialogveranstaltungen, Seminaren und oder Seminar-Programmen an. Nur jede zweite Corporate University in Deutschland bietet Online-Lernprogramme („e- Learning") an, welche Führungskräfte für ihr Studium verwenden können. Ebenfalls nur 47% der Corporate Universities bieten Möglichkeiten des „virtuellen" Austausches zwischen Führungskräften, die über Veranstaltungen (beispielsweise Seminare, Dialogforen) hinausgehen (BMBF 2002). Es stellt sich nun beinahe automatisch die Frage, ob die derzeit geringe Berücksichtigung von „e-Learning" in den Geschäftsmodellen von Corporate Universities angemessen und zielführend ist.

Zur Beantwortung dieser Frage wird im Folgenden eine Untersuchung zum Lernverhalten von Führungskräften vorgestellt. Das Ziel der Untersuchung besteht darin, Lernbedürfnisse, -situationen, -gewohnheiten und -instrumente von Führungskräften zu identifizieren, um auf dieser Basis weitere Erkenntnisse für Gestaltung und Einsatz geeigneter Softwaretools zu gewinnen, die das Lernen von Führungskräften unterstützen.

2 Untersuchungsdesign

Die aktuelle Untersuchungsphase, welche gemeinsam von der IMC AG und der European Foundation for Management Development (EFMD) durchgeführt wird, adressiert eine Zielgruppe von 500 Führungskräften verteilt über die folgenden Ebenen: Executives: Vorstände und Geschäftsführer Senior Managers: Bereichs- und Abteilungsleiter mit Umsatz- und Personalverantwortung Emerging Leaders: Projekt-, Stabs- und Gruppenleiter mit mindestens dreijähriger Berufserfahrung (Führungsnachwuchskräfte) Als Methoden der aktuellen Untersuchungsphase dienen eine breit angelegte Online- Befragung sowie qualitative Interviews mit Führungskräften aus DAX30- Unternehmen. Diese aktuelle Befragung ist die zweite Phase einer langfristigen Gesamtuntersuchung zum Lernverhalten von Führungskräften. Gegenstand der ersten Phase, welche bereits im Mai dieses Jahres abgeschlossen wurde, waren Feldtests und Usability-Beobachtungen in großen Corporate Universities wie etwa der E.ON Academy. Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden Thesen formuliert, die nun, in der aktuellen Befragungsphase anhand einer breiteren empirischen Basis fundiert werden sollen. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse sollen dann wiederum, ab November 2004, für besonders erfolgskritische Anforderungen Lösungsmodelle konzipiert, prototypisch implementiert und mit ausgewählten Corporate Universities evaluiert werden.

Kapitel:
0. Inhaltsverzeichnis und Vorwort
1. E-Learning-Referenzmodelle oder: Doch ein Kochrezept für die Online-Akademie (Bruns) (16 Seiten)
2. Die Einführung von eLearning managen – Eine aktuelle Aufgabe des Innovationsmanagements von Bildungsträgern (Reglin/Spies/Döring/Haselmann) (10 Seiten)
3. Einsatzkonzept und Geschäftsmodell für das E-Learning der Verbände. Wie Bildungsdienstleister ihre E-Learning-Angebote zugleich attraktiv und wirtschaftlich gestalten können. (Kröpelin/Kiedrowski) (10 Seiten)
4. Einsatzkonzepte für E-Learning zur Integration in nachhaltige Supportstrukturen (Zawacki-Richter) (16 Seiten)
5. Interdisziplinärer Erfahrungsbericht zum Lehren und Lernen mit dLectures (Krüger/Klie/Heinrich/Jobmann) (20 Seiten)
6. E-Learning Geschäftsmodelle für Corporate Management Education (Habermann/Küchler/Schmidt) (8 Seiten)
7. Beiträge des Balanced-Scorecard-Ansatzes zur strategischen Verankerung von E- Learning im Unternehmen (Back/Leithner) (20 Seiten)
8. Finanzwirtschaftliche Bewertung von Geschäftsmodellen im E- Learning: Konzeption, Methoden und Perspektiven (Grob/vom Brocke/Bensberg) (16 Seiten)
9. Nachhaltige Finanzierung von privatwirtschaftlichen E- Learning Leistungen an Universitäten (Gutbrod/Jürgens/Fischer/Jung) (12 Seiten)
10. Vermittlung von „Cultural Studies“ als Blended Learning (Dathe) (14 Seiten)
11. Plattformübergreifende Architekturen in föderativen E- Learning- Umgebungen (Roth/Suhl) (10 Seiten)
12. Geschäftsmodelle für die IWF-Online-Mediathek (Hanisch/Floto) (8 Seiten)
13. Ein Entscheidungsmodell zur Auswahl von Qualitätsansätzen im E- Learning (Pawlowski) (10 Seiten)
14. Partizipative Qualitätsentwicklung im E-Learning: Möglichkeiten einer neuen Lernerorientierung (Ehlers) (8 Seiten)
15. A Glimpse at Business Models and Evaluation Approaches for E- Learning (Breitner/Hoppe) (16 Seiten)
16. E-Learning Geschäftsmodelle: Framework der Strategischen Planung (Sandrock/Grunenberg/Lattemann) (16 Seiten)
17. The Higher Value Chain of eLearning (Wallin/Henningsson/Möller) (8 Seiten)
18. Geschäftsmodelle des e-Learning in Netzwerken für Lebenslanges Lernen. Zielsetzungen und Ergebnisse des BMBF- Programms „ Lernende Regionen – Förderung von Netzwerken“ (Lilienthal) (6 Seiten)
19. E-Learning-Geschäftsmodelle für Hochschulen (Kleimann/Wannemacher) (16 Seiten)
20. Nachhaltige Geschäftsmodelle für e- Bildungsdienstleistungen aus deutschen Hochschulen (Bohl/Höfer/Winand) (14 Seiten)
21. Entwicklung strategischer Einsatzkonzepte für E- Learning in Hochschulen (Hoppe) (18 Seiten)
22. Strategie zur Finanzierung von CommSy als eine bottom- up- entwickelte Lernplattform in der Hochschullehre (Jackewitz/Pape) (14 Seiten)
23. Qualifiziertes eTeaching nachhaltig unterstützen (Frommann/Tan) (14 Seiten)
24. Indirect Revenue Models for E-Learning at Universities – The Case of Learn@ WU (Mendling u.a.) (12 Seiten)
25. Finanzierungsmodelle für Seminaranbieter bei der Einführung von E- Learning in angestammten Weiterbildungsmärkten (Gerz) (10 Seiten)
26. How to Provide One Stop Shop eLearning? A Real World Business Model (Rollett u.a.) (8 Seiten)
27. Process-Oriented Production of Learning Units for Sustainable E- Learning Offerings (Müller/Trier/Herzog) (18 Seiten)
28. Qualitätssicherung einer Blended-Learning gestützten Aus- und Weiterbildungsmaßnahme mit dem DIN Referenzmodell für Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung (Teschler/Pawlowski) (10 Seiten)
29. Computergestützte Lernarrangements – Qualitätssicherung durch ein Gütesiegel (Bruder/Offenbartl/Osswald/Sauer) (12 Seiten)
30. Entwicklung und Monitoring von E-Learning mit der Learning Scorecard (Bungert/Närmann/Sander) (12 Seiten)
31. E-Learning in der Arbeitsprozessorientierten Weiterbildung ( APO) (Mattauch/Schmidt) (12 Seiten)
32. Einsatzkonzepte E-Learning (Graf) (12 Seiten)
33. Marktanforderungen an universitäre Weiterbildung (Knust/Hagenhoff) (16 Seiten)
34. Eine neue Generation von ASP-Lösungen macht den ökonomischen Betrieb von E- Learning möglich (Suter-Seuling/Heinz) (8 Seiten)
35. Adressatenorientierte Adaptivität und Wirtschaftlichkeit im IT- Kompaktkurs (Popp/Herde) (12 Seiten)
36. Interactive M(obile)-Learning with UbiLearn 0.2 (Maske/Bartels/Breitner) (18 Seiten)
37. Marktfähige technologiegestützte Bildungsservices – Eine ökonomische Herausforderung für staatliche und private Bildungsträger (Jung/Gutbrod/Fischer) (10 Seiten)
38. Blended Learning – eine Weiterbildungsalternative für KMU? (Mohr) (8 Seiten)
39. Erfolgreiche Gestaltung von eLearning- Angeboten (Schmidt/Schötz) (14 Seiten)
40. Verwertung von Blended Learning Konzepten in der Lernenden Region Zollernalb (Lohmüller) (14 Seiten)
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