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Der richtige Berater

 
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(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Giso Weyand
Verlag: Campus Verlag
Version: 1. Auflage, 2008
Umfang: 204 Seiten
Format: PDF: 0,66MB
ISBN: 3593382636
Bestell-Nr.: 59338263P
Artikeltyp: E-Book
 

Wer die Möglichkeiten des eigenen Unternehmens erkennen und nutzen möchte, braucht Hinweise von außen. Ein externer Berater, Trainer oder Coach kann die richtigen Impulse geben, um das Unternehmen in erfolgreichere Bahnen zu lenken.

Giso Weyand beschreibt, wie man geeignete Berater, Trainer oder Coaches für das eigene Unternehmen aufspürt. Ziel ist es, den passenden Anbieter zu finden, das Risiko zu minimieren und den Return on Investment sicherzustellen. Weyand hat den Mittelstand im Fokus und zeigt, welche praxisbewährten Kriterien für die Auswahl anzulegen sind. Viele Checklisten und Tipps runden das Buch ab und machen es zur unverzichtbaren Hilfe für die Praxis.

Der Autor Giso Weyand arbeitet seit 1997 als Experte für Berater-Marketing. Er kennt viele Beratungsunternehmen aus der Innenperspektive und weiß, wie sich die Spreu vom Weizen trennen lässt. Der Autor publiziert regelmäßig Bücher zum Thema sowie Beiträge in den einschlägigen Fachmagazinen.

Schlagwort-Katalog
Beratung
Coaching
Consultant
Mittelstand
Steuerprüfer
Trainer




Leseprobe:

Trainerauswahl: Sie wollen die Kompetenz Ihrer Mitarbeiter stärken? (S. 94-95)

So finden Sie den besten Trainer für jede Aufgabe Der Bundesverband Deutscher Verkaufsförderer und Trainer (BDVT) schätzt die Zahl der in Deutschland tätigen Business-Trainer auf rund 50 000 – und ihre Zahl hat sich seit der Jahrtausendwende nahezu verdoppelt. Sich auf diesem Markt zurechtzufinden scheint daher schon zahlenmäßig fast unmöglich zu sein. Noch größer freilich ist die Sorge von Unternehmen und Personalern um die Qualität ihrer Partner in Sachen Weiterbildung. Viele fürchten, dass sich neben hoch qualifi zierten und erfahrenen Trainern zu viele »schlechte« Anbieter auf dem Markt tummeln. Eine lange wirtschaftliche Stagnation und damit verbundene Entlassungen haben aus vielen Fach- und Führungskräften oder Inhouse-Trainern großer Unternehmen oft über Nacht Freiberufl er wider Willen gemacht.

Und viele Berufseinsteiger, die in besseren Zeiten feste Jobs in den Personalabteilungen gefunden hätten, wurden in der Krise »regelrecht in die Selbstständigkeit getrieben«, so der BDVT-Präsident Holger Petersen. Doch wie hoch ist das immer wieder beschworene Risiko, an selbst ernannte, schlecht oder falsch qualifi zierte Trainer zu geraten, tatsächlich? Oder gar jenes, den sprichwörtlichen »schwarzen Schafen« auf den Leim zu gehen, also Scharlatanen und Betrügern zum Opfer zu fallen? Meine Antwort ist ebenso schlicht wie undramatisch: Wie auf jedem unübersichtlichen Markt besteht dieses Risiko auch hier. Aber es ist ziemlich gering und wer beim Versuch, seine Mitarbeiter besser zu qualifizieren, einen völligen Reinfall erlebt, der hat das leider fast immer selbst zu verantworten.

Unternehmen, die viel Geld in schlechten, falsch konzipierten oder zu wenig an die Bedürfnisse der Firma und ihrer Mitarbeiter angepassten Trainings versenken, haben ihre Trainer in der Regel nur schlecht vorbereitet. Oft fehlen schon klare Analysen, welche Probleme durch eine Fortbildung gelöst werden sollen. Folglich wird munter am eigentlichen Bedarf vorbeigeplant – wenn überhaupt eine vernünftige inhaltliche und metho dische Planung stattfi ndet. Somit fehlen im nächsten Schritt klare Kriterien für die Beurteilung der Qualität eines Trainings.

Und es ist kein Wunder, wenn am Ende selbst echte Know-how-Gewinne von Mitarbeitern im Arbeitsalltag nicht erfolgreich angewendet werden können. Leider werden Seminare und Kurse in vielen Unternehmen auch immer noch als Topflappen benutzt. Um wirklich heiße Eisen, etwa manifeste Führungsschwächen, mangelnden Informationsfl uss oder Konflikte zwischen Seilschaften in Management und Belegschaft, nicht anpacken zu müssen, werden dann gerne Standardkurse in Rhetorik, Zeitmanagement oder Motivation verordnet. Denn eine Teilnahme an solch »nützlichen« Veranstaltungen verhindert elegant die Analyse echter Defi zite und die Hebung großer Potenziale und Produktivitätsreserven in einer Belegschaft.

Selbst das umgekehrte, nicht minder sinnlose Verfahren ist keineswegs unüblich: Man lässt wahlweise »verdiente« oder »schwache« Mitarbeiter ab und an von Trainern bespaßen. So gibt es harte, kritische Stimmen unter Personalern, denen zufolge drei Viertel bis vier Fünftel aller herkömmlichen Trainings weitgehend überflüssig seien. Oft leiste schon ein halbwegs gutes Buch zum Thema die gleichen Dienste. Versteht sich, dass die zugehörige Geldvernichtung immer nur bei der Konkurrenz stattfindet ...



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