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Der nächste Crash kommt bestimmt - So sichern Sie sich als Anleger ab

 
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Buchausgabe: 24,00€
Download-Version: 20,40€

(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Walter Wittmann
Verlag: Orell Füssli
Version: 1. Auflage, 2007
Umfang: 175 Seiten
Format: PDF: 0,83MB
ISBN: 3280052122
Bestell-Nr.: 28005212P
Artikeltyp: E-Book
 

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Der nächste Crash kommt bestimmt. Doch wie vermeidet man ihn? Der Wirtschaftsexperte Walter Wittmann zeigt an den berühmten Kondratieff-Zyklen, wie sich Anlagekrisen ankündigen und wie man den Crash im eigenen Portefeuille verhindert: einfach verständliche Grundlagen für die Beurteilung der Entwicklung an den Finanzmärkten.

Es geht um den laufenden «fünften Kondratieff». Die Geschichte der makroökonomischen Ereignisse bestimmen auch zukünftige Trends. Krisen und Kriege gehören ebenso dazu wie die Frage nach der Schuldenfalle und die Entwicklung im «Finanzcasino». Der nächste Crash ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Um die Anleger nicht im Regen stehen zu lassen, schließt Walter Wittmann mit praktikablen Regeln, die sie vor einem finanziellen Desaster schützen.

Das Buch wird weder private noch institutionelle Anleger unberührt lassen. Mit «Schweiz special»: Ist die Schweiz auch in Bezug auf die Finanzmärkte ein (positiver) Sonderfall, ein sicherer Hafen, der sogar von einem Crash verschont wird?




Leseprobe:

3. Der fünfte Kondratieff 1983… (S. 27-28)

Die Voraussetzungen für den erneuten Aufstieg wurden durch die grundlegenden Erfindungen der Siebziger- und Achtzigerjahre geschaffen: Diese setzten sich rasch als Innovationen mit Marktreife durch. Der entscheidende Faktor ist die Erfindung des Mikroprozessors 1977. Die Mikroelektronik hat Computer (PC 1982), Roboter und Telekommunikation revolutioniert.

Im Zuge dieses Schubs setzte die Software sozusagen zu einem nachhaltigen Sprung an. Neue Werkstoffe und -techniken, wie zum Beispiel Glasfasern und Metalllegierungen, die nicht zuletzt mit der Raumfahrt zusammenhängen, traten den Siegeszug an. Hinzu kam die Umwelttechnik im weitesten Sinne des Wortes mit dem Recycling, mit Verfahren zum sparsamen Einsatz von Rohstoffen und Energie sowie zur Vermeidung und zum Abbau von Umweltschäden. Die Umwelttechnik wurde zu einer Wachstumsbranche par excellence. Gleichzeitig schaffte die Biotechnologie den Durchbruch: Sie reicht von der Gentechnologie über die Landwirtschaft, die Baustoffe und die chemischen Grundprodukte bis hin zu den «Biorobotern ». Revolutioniert wurde auch die Produktionstechnologie unter anderem mit der integrierten, computergesteuerten Erzeugung (CIM) und der Test- und Qualitätskontrolle. Nicht zu vergessen sind die neuen – schnelleren – Verkehrssysteme, insbesondere für den öffentlichen (Massen-)Verkehr.

In den Neunzigerjahren beschleunigte sich der technologische Fortschritt. Im Mittelpunkt steht die Informationstechnologie (IT), die den Durchbruch aber schon zuvor geschaffen hatte. Sie ist inzwischen in früher unvorstellbare Dimensionen vorgestoßen. Daran konnte auch die dramatische, ja katastrophale Baisse bei den Hightech-Aktien von Anfang 2000 bis Frühjahr 2003 so viel wie nichts ändern. Der damalige Einbruch hatte seine Ursachen nicht in den Perspektiven der Technologie, sondern in der völlig überzogenen Bewertung der entsprechenden Aktien.

Ein Ende der laufenden technologischen Revolution ist (noch) nicht abzusehen, sie hat eine Breitenwirkung, die es seit der ersten industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts noch nie – auch annähernd nicht – gegeben hat. Sie erweckt den Eindruck, es handle sich um ein technologisches und innovatorisches «perpetuum mobile». Dabei sollte aber nicht vergessen gehen, dass diese im wörtlichen Sinne merkwürdige Entwicklung nur dank (sehr) günstiger Rahmenbedingungen möglich wurde. Und auch hier eine historische Besonderheit: Diese Rahmenbedingungen haben inzwischen globalen Charakter angenommen, ein Vorgang, den es zuvor ebenfalls nie gab.



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