Das Lotusblütenprinzip im Job. - Gelassenheit im Job durch den Abperl-Effekt
Buchausgabe: 19,80€
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(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Thomas Augspurger |
| Verlag: | Haufe Verlag |
| Version: | 1. Auflage, 2009 |
| Umfang: | 193 Seiten |
| Format: | PDF: 2,99MB |
| ISBN: | 3448092797 |
| Bestell-Nr.: | 44809279P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Seien Sie wie die Lotusblüte!
Wie die Lotusblüte Schmutz abweist, kann man Ärger in kritischen Situationen außen vor lassen. Wer gelassen ist, kann souveräner reagieren und so erfolgreicher handeln! Lesen Sie hier, welches Ihre Stressfaktoren sind und wie Sie sie in den Griff bekommen.
Wie Sie von der Natur lernen können: So wie die Lotusblüte Wasser abweist und gegen Verschmutzung immun ist, können Sie im Joballtag Ärger abperlen lassen und in schwierigen Situationen gelassen sein.
Erfahren Sie im ersten Schritt mehr über sich selbst: Welche Antreiber Sie haben, welcher Ärgertyp Sie sind und was Sie auf die Palme bringt.
Lernen Sie im zweiten Schritt, gezielt Techniken und Werkzeuge einzusetzen, um gelassener handeln zu können. Erfahren Sie, wie Sie kritisches Feedback nutzen, mit Konflikten umgehen und ohne Reue verhandeln können.
Nutzen Sie das Lotusblütenprinzip, um souveräner zu reagieren und so erfolgreicher zu agieren. Lassen Sie Ärger einfach an sich abperlen.
Leseprobe:
Welcher Ärger„Typ" sind Sie oder Ihr Gegenüber? (S. 25-26)
Im vorangehenden Kapitel habe ich Bewertungsprozesse als Vorstufe von Emotionen dargestellt. Eine BeWERTung heißt nichts anderes, als dass wir einem Ereignis einen Wert zumessen. Falls eine negative Bewertung vorliegt, bedeutet dies, dass ein für uns wichtiger Wert nicht berücksichtigt oder verletzt wurde und wir die Konsequenz als potentiell schädlich einstufen. Wie wir bereits gesehen haben, muss dieser Einschätzungsprozess möglichst korrekt ablaufen, damit wir wie die Lotusblüte lediglich schädigende Einflüsse daran hindern, unsere Systemgrenze zu überschreiten.
In den allermeisten Fällen jedoch, geschieht diese Bewertung quasi automatisch. Analog zu einem Virenscanner, der bestimmte Dateien in einen Spam-Ordner verschiebt, funktionieren auch in unserem Wahrnehmungsprozess verschiedene Filter. Die Aussage oder Handlung des anderen wird direkt abgeblockt und als „Spam" etikettiert, obwohl eventuell eine wichtige Information enthalten ist.
Sympathie macht hier einen großen Unterschied aus. Wenn Menschen uns sympathisch sind, besteht eine viel größere Chance, dass wir die Information unsere Systemgrenze passieren lassen als im gegenteiligen Fall. Was macht nun Sympathie oder Antipathie aus?
Um diese Frage zu klären, möchte ich Sie nochmals auf ein Gedankenexperiment einladen. Nur einmal angenommen, Sie wären Single und würden an einer mittlerweile so populären Speed-Dating-Veranstaltung teilnehmen, bei der man in sehr kurzer Zeit, viele potentielle Partner kennen lernen kann. Nehmen wir weiter an, Ihre politische Gesinnung wäre „grün", was bedeutet, dass Sie nicht nur die grüne Partei wählen, sondern sich auch bspw. im Ortsverein engagieren.
Ihr Gesprächspartner entspricht exakt Ihrem Beuteschema, was das Äußere angeht (wie dies genau aussieht, überlasse ich Ihrer Phantasie). Außerdem hat er oder sie auch eine sehr angenehme Stimme und Sie stellen ähnliche Interessen fest. Eigentlich möchten Sie bereits ein erneutes Treffen vorschlagen, weil Ihr Gegenüber extrem sympathisch auf Sie wirkt. In diesem Moment schlägt er oder sie Ihnen vor, am Wochenende doch mit auf einen Parteitag der Republikaner zu kommen, sie (oder er) wäre dort politisch engagiert und dies wäre doch eine tolle Gelegenheit, sich noch besser kennen zu lernen.
Ich wette mit Ihnen, dass die anfängliche Sympathie für Ihren Dating- Partner in diesem Moment zumindest leidet. Woran liegt das? Wahrgenommene Ähnlichkeit ist das Geheimnis! Andere Menschen sind uns dann sympathisch, wenn sie uns ähneln. Diese Ähnlichkeit kann sich bspw. äußern in
• Körperhaltung
• Sitzposition
• Sprechgeschwindigkeit
• Lieblingsworten
• Ansichten
• allgemeinen Werten usw.
Wenn uns der andere aus einem oder mehreren Gründen jedoch nicht sympathisch ist, so vermindert sich die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine Information von ihm annehmen, dramatisch. Leider ist damit noch nichts über den Wert der Information ausgesagt. Eventuell ist der unsympathische Kerl der Einzige, der uns offen (und ehrlich) die Meinung sagt, weil er denkt, dass unsere Beziehung sich sowieso nicht mehr verschlechtern kann. Unsere Freunde haben jedoch eventuell aus falsch verstandener Rücksichtnahme bisher den Mund gehalten. Es zeigt sich, dass es einer intelligenten Firewall bedarf. Sie sollten also ein System entwickeln, dass die Bewertung externer Reize optimiert und zwar unabhängig davon, ob Ihnen der Überbringer der Nachricht sympathisch ist oder nicht.
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
Früher: 12,00€
bei uns nur: 4,99€

