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C/C++ Referenz
 

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C/C++ Referenz

 
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(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Petra Nootz-Morick, Franz Morick
Verlag: Franzis Verlag
Version: 6. Auflage, 2007
Umfang: 481 Seiten
Format: PDF: 1,91MB
ISBN: 3772360890
Bestell-Nr.: 77232447P
Artikeltyp: E-Book
 

Dieses Buch macht Schluss mit zeitraubender Sucharbeit in verschiedenen Büchern und liefert kompakt und kompetent eine komplette Beschreibung aller Funktionen, Parameter und Typen von C und C++. Alle Sprachelemente von C/C++ werden ausführlich beschrieben und an praxisnahen Beispielen verdeutlicht. Die C/C++-Referenz ist übersichtlich gegliedert, sodass Sie alle Informationen schnell aufrufen können. Die einzelnen Kapitel bauen aufeinander auf - von den C-Grundlagen über die objektorientierte Programmierung bis hin zur Erstellung eigener anspruchsvoller Applikationen. 

Die C/C++-Referenz ist ein unentbehrliches Lehr- und Nachschlagewerk für alle C/C++-Programmierer - vom Einsteiger bis zum Profi. Durch Übungsaufgaben und Lösungen am Ende jedes Kapitels eignet sich das Buch ideal zum Selbststudium. Die Beispiele des Buchs können mit jedem gängigen ANSI-C/C++- Compiler einfach nachvollzogen werden. Das Buch entspricht dem neusten internationalen C++-Standard ISO/IEC 14882-1998.




Leseprobe:

1 Einführung in C/C++ (S. 17-18)

1.1 Übersicht über die Programmiersprachen

Gerade für die NeueinsteigerInnen unter den LeserInnen ist es sicherlich hilfreich zu wissen, welches große Feld im Softwarebereich sie gerade bearbeiten und wie sie Ihre Programmierarbeit darin einzuordnen haben. Hierzu sollen zur Orientierung an dieser Stelle einige Strukturen aufgezeigt werden. Die Strukturen werden dabei jeweils so weit verfeinert, bis wir beim derzeitigen Entwicklungsstand der Programmiersprache C/C++ angelangen. Die Profis unter den LeserInnen können dieses Kapitel getrost überschlagen und mit Verständnis daran denken, dass wir alle einmal ganz bescheiden angefangen haben. Wenn Sie mit diesem Buch gerade vor Ihrem Rechner sitzen, können Sie das vor Ihnen stehende System grob in zwei Bereiche aufteilen.

Diese Aufteilung ist Ihnen sicherlich bekannt. Zur Hardware zählen sichtbare Dinge wie Monitor und Drucker, aber auch der Speicher in Ihrem Rechner. Man könnte sagen, »wenn etwas herunterfällt und kaputt geht, war es Hardware«. Besser ist jedoch folgende Abgrenzung. Die Software zählt zu den leichter (soft) veränderbaren Komponenten eines Rechners. Das ist der Zweig, den wir an dieser Stelle verfolgen wollen: Aber schon wird es ein wenig komplizierter. Wenn Sie an Ihrem Rechner arbeiten wollen, benötigen Sie ein Betriebssystem. Das Betriebssystem (engl. operating system) ist die Bezeichnung für all die Programme, die Ihnen das Betreiben Ihres Rechners erst ermöglichen.

Es sorgt für die Kommunikation zwischen Ihnen und dem Rechner, wird zum Ausführen der Anwenderprogramme benötigt und kontrolliert die Verteilung der Betriebsmittel. Zu den Anwender- oder Dienstprogrammen gehören z.B. Textverarbeitungsprogramme oder auch Spiele – fertige Programme, die Sie anwenden. Manchmal äußern Personen, die an einem Rechner arbeiten, fälschlicherweise, sie würden programmieren – in der Regel wenden sie aber Dienstprogramme an.

Natürlich zählen auch die »Programmiersprachen« zur Anwendersoftware. Wenn Sie in einen Laden gehen und ein Entwicklungspaket zur C-Programmierung kaufen, erwerben Sie ja schließlich auch eine Programmsammlung aus Editor, Compiler usw., die Sie zum Programmieren anwenden. Andererseits sind die Programmiersprachen schon etwas Besonderes. Schließlich müssen Betriebssysteme und Anwendersoftware – aber auch neue Compiler – mit Hilfe einer Programmiersprache erstellt werden. Der Zweig »Programmiersprachen« ist hier aus didaktischen Gründen extra aufgeführt, weil er etwas differenzierter betrachtet werden soll: Beginnen wir unten bei der Maschinensprache. Sie ist die einzige Sprache, die Ihr Computer direkt ausführen kann. Hier liegen die einzelnen Befehle als Folge der Dualziffern »0« und »1« vor. Diese Art der Programmierung ist jedoch sehr fehleranfällig, und die Funktion eines Maschinenprogramms ist für Menschen nur schwer ersichtlich.

Etwas anschaulicher ist die maschinenorientierte Assembler-Sprache. Hier werden für den Menschen leichter verständliche (mnemonische) Symbole verwendet. So addiert z.B. der Befehl addi #12,d0 den konstanten Wert 12 zum Inhalt des Registers d0 in einem 68000er-System. Der Vorteil von Assembler-Programmen gegenüber Hochsprachenprogrammen ist u.a. ihr geringerer Speicherbedarf und die schnellere Ausführungszeit. Beide Vorteile verlieren durch die technische Entwicklung jedoch zunehmend an Bedeutung. Außerdem sind solche, auf die jeweilige Hardware zugeschnittenen Programme nur schwer auf andere Computertypen übertragbar.



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