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Beat it! - Der Prüfungscoach für Studium und Karriere
 

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Beat it! - Der Prüfungscoach für Studium und Karriere

 
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Buchausgabe: 15,90€
Download-Version: 13,50€

(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Andreas Böss-Ostendorf, Holger Senft
Verlag: Campus Verlag
Version: 1. Auflage, 2005
Umfang: 248 Seiten
Format: PDF: 2,27MB
Gewicht: 366 g
ISBN: 3593376962
Bestell-Nr.: 59337696P
Artikeltyp: E-Book
 

Von der Schule über Ausbildung und Studium bis ins Berufsleben begleiten uns Prüfungen. Selbst wer nicht unter echter Prüfungsangst leidet, tut sich da oft schwer. Mit dem richtigen Coaching aber kann eine Prüfung sogar Spaß machen - beat it! ist der erste Prüfungs-Coach in Buchform, der professionell durch Vorbereitungszeit und Prüfung begleitet.

Die Autoren

Andreas Böss-Ostendorf ist Theologe, Pädagoge und Gruppenanalytiker. Er arbeitet als Studentenseelsorger im Friedrich Dessauer-Haus in Frankfurt am Main. Seit 1994 bietet er Prüfungscoaching an. Er ist Lehrbeauftragter für Schlüsselqualifikationen an der FH-Frankfurt.

Holger Senft ist Germanist, Werbetexter und Prüfungscoach. Als Autor wurde er unter anderem mit dem Preis des Literaturwettbewerbs »Junges Literaturforum« Hessen-Thüringen (1992) und dem Preis des Literaturwettbewerbs Stockstadt/ Rh. (2000) ausgezeichnet. Er lebt in Offenbach am Main. Die Homepage zum Buch: www.beatyourdraxx.de

Lillian Mousli lebt in Berlin und in Santa Cruz, Kalifornien. Zu ihren Comic-Veröffentlichungen zählen »Das Gruselalphabet « (1994/97), »Liebe in Zeiten der Drachen« (1995/99) und »Stray Cats Nr. 1–4« (1997–1998).


Leseprobe:

Time out: Die Prüfung (S. 18-19)

Das Diplom als Statussymbol

Prüfungen werden immer als existenzielle Situationen erlebt. Sophie stellt sie sich als Kombination von zwei Bildern vor, die beide etwas mit Übergängen zu tun haben: der Durchgang durch eine Tür und das Überqueren eines Flusses. Damit hat sie unbeabsichtigt die zwei wichtigsten gesellschaftlichen Funktionen von Prüfungen genannt: Statusverleihung und Auswahl.

Statusverleihung: Wer geprüft wird, ist nach der Prüfung ein anderer. Bei Abschlussprüfungen verliert er seine Identität als Studierender und wird Jurist, Ingenieur, Magister… Das erklärt den rituellen Charakter der Prüfung, der – bei allen Verschiedenheiten – einen Vergleich mit den Initiationsriten anderer Kulturen zulässt. Die Hauptfunktion dieser Rituale ist der Übergang (Tür) in die Gruppe der Erwachsenen. Anders gesagt: Der Absolvent erfährt die kollektive Anerkennung der veränderten sozialen Beziehungen. Dabei hat das Prüfungsritual eine kulturspezifische Funktion zu erfüllen. Es dokumentiert den Entwicklungsstand des Kandidaten und vollzieht sichtbar den Übergang in eine neue gesellschaftliche Position (Scheer/Zenz 1973, S. 11 ff.).

Ursprünglich waren Rituale Hilfen zur Krisenbewältigung, wenn sich im Leben gerade alles veränderte. Doch nur wenige Initiationsriten haben bis heute überlebt. Der Prüfungsritus ist einer davon. Leider schrecken viele Studierende vor dieser Hürde zurück; unter anderem, weil sie im Umgang mit Ritualen unerfahren sind und ihre hilfreiche Funktion nicht erkennen.

Auswahl: Wer eine anerkannte gesellschaftliche Position einnehmen möchte, muss sich zuvor dafür qualifizieren. Wer schafft es, eine tragfähige Brücke zu bauen und über den Fluss zu kommen? Oder, wie Sophie, die richtigen Trittsteine zu finden, um trocken und sicher das andere Ufer zu erreichen? Prüfungen sind als Rekrutierungs- und Selektionsinstrumente angelegt. Sie sollen möglichst objektiv messbar, zuverlässig und prognostisch zutreffend sein. An einem Auswahlverfahren teilnehmen zu müssen, kann Angst auslösen: Was ist, wenn ich nicht dazu gehöre? Wenn ich nicht gut genug bin? Die Angst davor, eingeordnet und eventuell ausgesondert zu werden, verbindet sich mit einer weiteren Form der Angst: der Angst vor einer ungewissen Zukunft. Um in Sophies Bild zu bleiben: Was ist hinter der Tür? Was wartet jenseits des Flusses auf mich? Neue Situationen haben die Macht, Angst auszulösen. Eine typische Facette von Angst ist die Unsicherheit vor einer neuen, ungewissen Situation, der man sich (noch) nicht gewachsen fühlt (Riemann 1986, S. 9). Prüfungsangst vermischt sich oft mit der Angst vor dem, was nach der Prüfung kommt.

Kapitel:
0. Inhalt und Warum Sie einen Coach brauchen
1. 1 Die Mitspieler: Die Prüfung (16 Seiten)
2. 1 Die Mitspieler: Der Prüfer (14 Seiten)
3. 1 Die Mitspieler: Der Prüfungskandidat (16 Seiten)
4. 1 Die Mitspieler: Der Prüfungsstoff (14 Seiten)
5. 1 Die Mitspieler: Das Umfeld (14 Seiten)
6. 2 Das Training: 1st beat: Anmelden (18 Seiten)
7. 2 Das Training: 2nd beat: Überblicken (14 Seiten)
8. 2 Das Training: 3rd beat: Strukturieren (14 Seiten)
9. 2 Das Training: 4th beat: Bearbeiten (16 Seiten)
10. 2 Das Training: 5th beat: Wiederholen (16 Seiten)
11. 2 Das Training: 6th beat: Präsentieren (16 Seiten)
12. 3 Beat it now!: In der Klausur (14 Seiten)
13. 3 Beat it now!: In der mündlichen Prüfung (20 Seiten)
14. 3 Beat it now!: Bestanden (12 Seiten)
15. 3 Beat it now!: Durchgefallen (14 Seiten)
16. 3 Beat it now!: Abschlussgespräch (8 Seiten)
17. Literatur (2 Seiten)
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