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Android-Apps  - Programmierung für Einsteiger - Mobile Anwendungen entwickeln mit App Inventor
 

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Android-Apps - Programmierung für Einsteiger - Mobile Anwendungen entwickeln mit App Inventor

 
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(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Jörg H. Kloss
Verlag: Markt +Technik Verlag
Version: 1. Auflage, 2011
Umfang: 176 Seiten
ISBN: 3827246997
Bestell-Nr.: 86325077P
Artikeltyp: E-Book
 

Noch nie zuvor war die Entwicklung von Android-Apps so einfach. Mit dem kostenlosen Entwicklungstool App Inventor von Google kann jeder Apps selbst entwickeln, ob ambitionierter Anwender, Programmiereinsteiger oder erfahrener Umsteiger. Mit verblüffender Einfachheit lassen sich mit App Inventor schnell nützliche Apps visuell zusammenstellen oder auch anspruchsvolle mobile Anwendungen implementieren ohne eine einzige Zeile Java-Code. Dieses Buch nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der App-Entwicklung und führt Sie anhand zahlreicher Beispiele umfassend und praxisorientiert zu Ihren eigenen Apps für Android.




Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Hal Abelson, MIT (Google App Inventor Team).


Fazit:

'Bravo on a great job! The book is looking really good, and the explanations are thorough and careful.'




Leseprobe:

Kapitel 12 (S. 294-295)

Sensoren

Faszinierendes Neuland mit sensorischen Anwendungen


Mit der Integration von Sensoren begeben sich selbst erfahrene Programmierer häufig auf Neuland, da das Auslesen und Verarbeiten sensorischer Daten auf dem Computer bislang vor allem speziellen Anwendungen und Systemprogrammierern vorbehalten war. Im Unterschied zum Thema des vorangegangenen Kapitels, bei dem die kleinen mobilen Endgeräte aufgrund geringer Leistungsreserven bei der Computergrafik und -animation den heutigen Computern noch deutlich unterlegen sind, zeichnet sich bei der Sensorik die gegenteilige Situation ab.

Kaum ein PC bringt von Hause aus Sensoren zum Erfassen der eigenen Geoposition, der aktuellen Ausrichtung oder Bewegungsrichtung mit, wozu auch, da die meisten Computer auch heute und in absehbarer Zeit nur für den stationären und eben nicht den mobilen Gebrauch vorgesehen und einsetzbar sind. Erst mit der Verbreitung von leistungsfähigen Smartphones, und insbesondere solchen mit dem mobilen Betriebssystem Android, ist es schon fast üblich, dass die kleinen technischen Wunderwerke über eine ganze Reihe von Sensoren zur Erfassung eben genau dieser Umgebungsparameter standardmäßig verfügen.

So bringen nahezu alle Android-Smartphones Sensoren zur Erfassung der Geoposition (GPS, Triangulation etc.), der Raumausrichtung (Lagesensor), Himmelsausrichtung (digitaler Kompass) und Bewegung (Beschleunigungsmesser) mit. Mit fortschreitender Miniaturisierung und Leistungssteigerung wird sich dieser Trend weiter fortsetzen und die Verbreitung entsprechend ausgestatteter Smartphones, Tablets oder sonstiger mobiler Endgeräte zunehmen.

Umgebungs- und kontextsensitive Apps

Durch die Erfassung von Umgebungsparametern durch die mobilen Endgeräte und deren Verwertbarkeit in den darauf laufenden Programmen beziehungsweise Apps entstehen ganz neue Arten von Anwendungen jenseits des bisherigen Erfahrungshorizonts des durchschnittlichen PC-Nutzers. Auch wenn die Sinnhaftigkeit so mancher virtuellen Schneekugel, die auf Schütteln reagiert, oder eines virtuellen Glases Bier, das aus dem Smartphone getrunken werden kann, durchaus fraglich ist, sind diese kleinen Demos einzelner Sensoren gänzlich neu und vielleicht gerade deshalb (noch) echte Hingucker.

Daneben gibt es längst ernsthafte Anwendungen, wie das GPS-Tracking beim Geo-Caching, in sozialen Netzwerken, beim Life Logging, verschiedene Varianten der Navigation oder sonstige ortsgebundene Dienste (Location-based Services). Darüber hinaus entstehen neue digitale Paradigmen wie beispielsweise der mobilen Erweiterten Realität (Mobile Augmented Reality). Im Unterschied zur Virtuellen Realität (Virtual Reality), bei der ein Benutzer mit möglichst vielen seiner Sinne immersiv von einer virtuellen 3D-Umgebung eingenommen wird, geht es bei der (mobilen) Erweiterten Realität darum, die reale Umgebung mit virtuellen Inhalten anzureichern, sodass der Benutzer in dieser zusätzliche Informationen zu dem Wahrgenommenen situativ und individuell abgestimmt beispielsweise aus dem Web erhält."

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