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Adobe InDesign CS3 verständlich erklärt - Für Einsteiger sowie Umsteiger von QuarkXPress
 

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Adobe InDesign CS3 verständlich erklärt - Für Einsteiger sowie Umsteiger von QuarkXPress

 
Sie sparen 14% gegenüber der Buchausgabe!
 

Buchausgabe: 34,90€
Download-Version: 29,90€

(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Hans P. Schneeberger, Robert Feix
Verlag: Galileo Press
Version: 3. Auflage, 2007
Umfang: 624 Seiten
Format: PDF: 26,73MB
ISBN: 3836210355
Bestell-Nr.: 83621035P
Artikeltyp: E-Book
 

Dieses Buch richtet sich an professionelle Einsteiger in die Layoutarbeit mit InDesign CS3. Alle Themen, die Sie interessieren, werden leicht verständlich erläutert: Beginnend mit einem Überblick über die Arbeitsoberfläche erlernen Sie dann, wie Sie geschickt Ihr erstes Layout anlegen (mit Mustervorlagen, Rastern und Formaten). Sehen Sie anschließend, wie Sie mit InDesign CS3 ein typografisch überzeugendes Dokument erstellen, mit Photoshop und Illustrator zusammenarbeiten, Tabellen anlegen und ein Buch gestalten.

Ein Schwerpunkt des Buchs liegt auf der korrekten Ausgabe Ihrer Layouts: So vermeiden Sie Fehler z.B. im Bereich der Transparenzen und sparen Zeit und Geld durch perfekte Druckdaten.

Viele Tipps für Quark-Umsteiger, hilfreiche Workshops und unzählige Abbildung machen dieses Buch zu einem unverzichtbaren Begleiter.

Besonderes Plus: Die Autoren verstehen es, ihr Insiderwissen strukturiert und leicht zugänglich zu präsentieren.




Leseprobe:

5 Typografie (S. 246-247)

Nach einem spektakulären Kulturverlust in der Frühzeit des Desktop Publishing ist erfreulicherweise wieder der Trend zu schöner und korrekter Typografie festzustellen. InDesign setzt hier neue Maßstäbe und bietet neben einer Fülle von Standardfunktionen volle OpenType- Unterstützung und viele Spezialfunktionen, um Layouts so zu gestalten, dass Publikationen gerne angesehen und vor allem gerne gelesen werden. Der Begriff der Typografie greift sehr weit – in diesem Kapitel werden wir hauptsächlich die Kernbereiche Schrift, Zeichen und Absatz behandeln.

5.1 Fonttechnologie

Bevor Schrift – hoffentlich korrekt und respektvoll – angewendet wer den kann, ist oft eine technische Hürde zu nehmen: Welche Schriften funktionieren technisch gut, wie unterscheiden sich die diversen Fontformate und welche sind zu bevorzugen? Schaffen wir also zunächst die Basis, um Schriften in der Folge auch richtig anwenden zu können, wobei wir die technischen Details nicht zu sehr übertreiben wollen – sie würden den Rahmen sprengen und auch nicht bei allen Lesern auf Interesse stoßen. Betrachten wir lieber die geschichtlichen Hintergründe, anhand derer die unterschiedlichen Eigenschaften gut dargestellt werden können.

Vorgeschichte

Als Apple Computer 1984 den Macintosh vorstellte, staunte die Fachwelt nicht schlecht – Grafik, Schrift und Bilder wurden so dargestellt, wie sie später auch gedruckt wurden. Auf erschwinglichen Computer systemen war so etwas bislang nicht möglich. Aus heutiger Sicht wirkt diese Leistung etwas mickrig. Die Schriften und Grafiken waren nämlich als 72 dpi-Lineart-Bilder ausgeführt. Jedes gängige Mobil telefon bietet heute auf seinem Display eine bessere Grafikdarstellung.

Das Problem der ersten Generation der digitalen Schriften war, dass die Fläche der einzelnen Glyphen nicht vollständig gefüllt werden konnte. Diese Problematik ist bis heute erhalten geblieben, konnte aber wesentlich entschärft werden.

Sämtliche Ausgaben – egal ob auf dem Monitor oder auf Papier – müssen aus Punkten zusammengesetzt werden. Ist die Auflösung (das Auflösungsvermögen) des Ausgabegeräts gering, sind die Punkte im Verhältnis zur zu füllenden Form relativ groß. Bei höheren Auflösungen tritt das Problem ebenfalls bei kleinen Schriften auf.

Feinheiten in der Formgebung der einzelnen Zeichen gehen so verloren und die Schriften können nicht skaliert werden, weil die Punkte in einer größeren/kleineren Fläche anders verteilt werden müssen. Für jede Schriftgröße muss ein eigener Bitmap-Zeichensatz vorhanden sein. Um die Ergebnisse auf Papier zu bringen, waren Nadeldrucker im Einsatz, die in ihrer Frühzeit gerade einmal die doppelte Bildschirmauflösung erreichten. Somit war klar, dass dieser Zustand nicht auf Dauer durchgehalten werden konnte.

Die Einschränkungen des Bildschirms konnten nicht ohne Weiteres behoben werden, im Druck allerdings konnten Technologien genutzt werden, die eine dramatische Qualitätsverbesserung brachten. Eine kleine Firma, die sich auf 2D-Grafik spezialisiert hatte, trat auf den Plan – Adobe.



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