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Administrative Lösungen mit Perl

 

43,70€

(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Ulrich Cuber
Verlag: Weka Media
Version: 1. Auflage, 2005
Umfang: 167 Seiten
Format: PDF: 1,09MB
ISBN: 382458316X
Bestell-Nr.: 82458316P
Artikeltyp: E-Book
 

Was VB-Script in der Windows-Welt darstellt, ist PerlScript für den UNIX-Profi. Ulrich Cuber nutzt Perl unter Windows, Linux und Unix seit vielen Jahren und ist daher einer der wenigen Spezialisten, der die umfangreichen Möglichkeiten im Detail kennt. Und er ist in der Lage, sein Wissen so weiterzugeben, dass Sie als Leser sofort jedes Beispiel Schritt für Schritt nachvollziehen können und so direkt von dem Erlernten profitieren.

Was die Skriptsprache gerade unter Windows zu bieten hat, lesen Sie unter anderem in folgenden Kapiteln

- Vorbereitungen

- Perl versus PerlScript

- Programmieren mit Objeken

- Moduleinsatz

- WSH-Objekte

- ADSI

Sie werden schnell feststellen, dass PerlScript in einigen Bereichen dem bekannten VB-Script weit voraus ist. Sie werden Lösungen finden, die sonst nur durch echte Anwendungsprogrammierung zu realisieren sind.  


Leseprobe:

5/1.2.1 Zahlendarstellung (S.54)

Zahlen werden (bezogen auf andere Programmiersprachen) „wie gewohnt" dargestellt. So ist 1234 eine normale Ganzzahl, die in dezimaler Schreibweise abgebildet wird. 47.11 ist eine Fließkommazahl und 4.711e1 eine Fließkommazahl, die in Exponentialschreibweise zur Basis 10 dargestellt wurde.

Bei den Ganzzahlen gibt es die Besonderheit, dass sie sowohl zur Basis 10 (dezimal) als auch zur Basis 8 (oktal) und zur Basis 16 (hexadezimal) dargestellt werden können. Der dezimale Wert 4711 wird oktal als 011147 und hexadezimal als 0x1267 geschrieben. Bei oktaler Schreibweise muss diese mit der vorangestellten Null eingeleitet werden. Gleiches gilt für die hexadezimale Schreibweise, die mit 0x eingeleitet wird.

5/1.2.2 Textdarstellungen

Strings werden in so genannte „Quotes" gesetzt. Solche Quotes sind die einfachen und doppelten Anführungszeichen. Die Quotes können insofern gemischt werden, als innerhalb von einfachen Anführungszeichen die doppelten vorkommen können, wobei diese dann für sich selbst stehen. Die Fluchtsequenzen (Escape-Zeichen), die mit einem -Zeichen eingeleitet werden, heben die Sonderbedeutung der Anführungszeichen auf, bzw. geben einigen Buchstaben eine Sonderbedeutung.

Die beiden wichtigsten Escapesequenzen sind für einen Zeilenumbruch und für einen Tabulatorschritt. Zur Vereinfachung der Anlage von Zeichenketten stehen die Quoting- Operatoren zur Verfügung. Der Quoting-Operator q(Willi) entspricht einem ‚Willi’ (einfache Anführungszeichen) und der Quoting-Operator qq(Willi) einem „Willi" (doppelte Anführungszeichen). Weitere Quoting-Operatoren sind qq und qx, die aber an anderer Stelle erläutert werden.

5/1.3 Datenstrukturen

Perl kennt verschiedene Datenstrukturen, bei denen mehrere Werte auf eine bestimmte Art und Weise im Arbeitsspeicher angeordnet werden. Sie dienen dazu, die Werte aufzunehmen und sind vom gespeicherten Datentyp unabhängig. Wie eine Datenstruktur interpretiert wird, hängt vom Kontext ab. Man spricht bezüglich dieser Kontexte von Einzelwertmodus (Skalarmodus) und Listenmodus.

Listen können in einem Einzelwertmodus ausgewertet werden, stellen dann aber eine andere Information zur Verfügung als im Listenmodus.

5/1.3.1 Skalare

Die einfachen Variablen werden als Skalare bezeichnet. Sie nehmen nur einen Wert auf. Dabei kann es sich um einen Datentyp oder eine Referenz handeln. Perl erkennt einen Skalar am vorangestellten $-Zeichen. Dieses muss immer mit angegeben werden, ansonsten erzeugt Perl eine Fehlermeldung („bareword found").

Ein Skalar kann sowohl auf der linken als auch der rechten Seite einer Zuweisung stehen. Skalare können auch überall dort eingesetzt werden, wo Listen erwartet werden, meist wird der Skalar dann als Liste der Elementgröße 1 betrachtet.

$skalar = Wert;

print $skalar;

In Perl sind viele vordefinierte Variablen, die als Skalar realisiert sind, vorgesehen. Eine davon, $^W, wurde im Zusammenhang mit dem Aktivieren von Interpreter-Warnungen schon eingeführt. Eine weitere, sehr wichtige Variable ist $_. Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn zwar bei einem Konstrukt oder einer Funktion die Angabe eines Skalars möglich wäre, aber nicht vorgenommen wurde.



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