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300 Fragen zum guten Benehmen
 

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300 Fragen zum guten Benehmen

 
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Buchausgabe: 12,90€
Download-Version: 11,00€

(Preis inkl. Mwst. )

Autor(en): Elisabeth Bonneau
Verlag: Gräfe und Unzer Verlag
Version: 2. Auflage, 2005
Umfang: 257 Seiten
Format: PDF: 3,27MB
Gewicht: 296 g
ISBN: 3774287783
Bestell-Nr.: 77428778P
Artikeltyp: E-Book
 

Wer grüßt wen zuerst? Hilft man heutzutage seinen Gästen noch aus dem Mantel? Und gibt es wirklich eine Bestecksprache? Im Alltag begegnen Ihnen viele Fragen rund ums gute Benehmen, hier finden Sie die Antworten.
Die Knigge-Expertin hat zu jeder Frage eine Antwort parat: Elisabeth Bonneau führt Sie in die Welt der Etikette ein und gibt praxiserprobte Tipps zu allen stilrelevanten Themen – von der angemessenen Kleidung, über den Umgang mit Gästen bis hin zu den perfekten Tischmanieren. Doch auch heikle Anlässe, in denen gutes Benehmen gefragt ist, kommen zur Sprache. Mithilfe dieses Ratgebers meistern Sie jede Situation stilsicher und souverän und keine Ihrer Fragen bleibt unbeantwortet!

- Mit Brief- und Telefonetikette
- Mit vielen informativen Illustrationen
- Extra: Gutes Benehmen im Ausland

Die Autorin

Elisabeth Bonneau ist seit zwölf Jahren selbstständige Kommunikationstrainerin. Zu ihren Kunden zählen u.a. die Deutsche und die HypoVereinsbank . Zum Thema gewandtes Auftreten in Beruf und Gesellschaft hat Sie bei GU die Ratgeber »Mini-Knigge« und »Gastgeber-Knigge« veröffentlicht.


Leseprobe:

Im Alltag, beruflich und privat (S. 33-34)

Berufe, Anlässe und Lebensbereiche, in denen aus hygienischen Gründen bestimmte Kleidungsstücke notwendig oder tabu sind, sind Ihnen bekannt. Über alle anderen reden wir hier.

28. Outfit für Berufseinstieg: Als Berufseinsteigerin bin ich unsicher bei der Wahl meines Outfits: Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Haben Sie beim Vorstellungsgespräch als Frau mit Kostüm oder Hosenanzug und als Mann im Anzug immer gute Karten, sind an den ersten Arbeitstagen mehr Fingerspitzengefühl und Detailkenntnis gefragt. Erscheinen Sie »underdressed«, bringt man Ihnen am neuen Arbeitsplatz nicht den nötigen Respekt entgegen, kommen Sie »overdressed«, hält man Sie möglicherweise für anmaßend. Erst wenn Sie Ihrem neuen Umfeld durch Verhalten und Kleidung signalisiert haben, dass Sie sich integrieren wollen, können Sie mutiger und individueller zur Arbeit kommen.

Darum ist es am wichtigsten, sich vor Arbeitsantritt über den – mehr oder weniger ausgesprochenen – Kleidungs-Code der spezifischen Abteilung dieses Unternehmens zu informieren. Sie können die Bilder in Werbematerialien und auf der Homepage des Unternehmens unter dem Aspekt durchforsten, wie Mitarbeiter gekleidet sind. Oder Sie holen Auskunft darüber ein, wie sich Vertreter dieser Branche in anderen Unternehmen präsentieren.Nutzen Sie die Gelegenheit, beim Vorstellungsgespräch offen nach einer Kleiderordnung zu fragen und, während Sie sich innerhalb des Unternehmens bewegen, genau zu beobachten. Erkundigen Sie sich sicherheitshalber nach Dienstantritt, ob Sie die Empfehlungen korrekt verstanden haben. Was man Ihnen auch sagen mag: Verzichten Sie in den ersten Tagen auf ein lässiges und/oder aufreizendes Outfit. Man könnte Ihnen sonst mangelnde Seriosität und Kompetenz unterstellen.

Dressed for success - Machen Kleider wirklich Leute?

Die Regel »no brown after six« – für Herren keine braunen Schuhe nach 18 Uhr – ist Ihnen möglicherweise schon begegnet. Woher sie kommt, weiß niemand so genau. Auf jeden Fall ist sie falsch. Sie heißt korrekt »no brown in town« – nichts Braunes in der Stadt – und ist keinesfalls auf die Schuhe und auch nicht auf Herrenkleidung beschränkt. Sie bedeutet vielmehr: Sobald es um Status geht und es feierlich wird, sind Outfit und Accessoires in kalten Farben passend.

Das mag auf den ersten Blick eigenartig erscheinen, und doch haben Menschen idealtypische Bilder im Kopf, wie sich bestimmte Rollenträger in bestimmten Situationen präsentieren sollten: Stellen Sie sich bitte einmal vor, der die Kommunion austeilende Priester käme in Jeans und gelbem T-Shirt daher. Oder der Richter, der über Freiheit oder Haft entscheidet, spräche Recht im grün karierten Jackett. Oder die Bankerin, die Ihr Vermögen mehren soll, erschiene im roten Minirock und Sandaletten. Selbst wenn diese Kleidung der Ihren ähnlich sähe, würden diese Personen Ihren Erwartungen zuwiderhandeln und könnten darum kaum mit Ihrer Akzeptanz rechnen.

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