30 Minuten Burn-out
8,90€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Frank H. Berndt |
| Verlag: | Gabal Verlag GmbH |
| Version: | 1. Auflage, 2011 |
| Umfang: | 97 Seiten |
| Format: | PDF: 0,66MB |
| ISBN: | 3869362553 |
| Bestell-Nr.: | 86200560P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Lesen Sie:
• an welchen Symptomen man Burn-out erkennt,
• wie Burn-out entsteht,
• warum Stress nicht die Hauptursache ist,
• welche Gegenmaßnahmen es gibt.
Leseprobe:
5. Gegenmaßnahmen (S. 59-60)
Nun stellt sich die Frage: Was kann man tun gegen Burn-out? Zunächst zählt auch hier der Glaubenssatz: „Vorbeugen ist besser als heilen!“ Die Chancen, rechtzeitig etwas gegen einen drohenden Burn-out zu unterneh- men, stehen nicht schlecht. Denn: Niemand brennt über Nacht aus! In den meisten Fällen zeigen sich erste Symptome bereits schon Wochen, Monate, teilweise sogar Jahre bevor der Zustand kritisch wird. Allerdings werden diese weniger vom Betroffenen selbst wahrgenommen als vielmehr von dessen Um- feld.
Nehmen Sie also ernst, was Ihre Angehörigen, Freunde oder Kollegen an Ihnen bemerken! Je früher Sie auf erste Warnsignale reagieren, umso besser! Sie müssen noch nicht gleich in Panik geraten, wenn sich das eine oder andere Symptom bei Ihnen zeigt. Jeder hat einmal eine schlechte Phase. Jeder schiebt mal Frust oder kann nachts nicht schlafen. Allerdings sollten bei Ihnen die Warnglocken anfangen zu läuten, wenn sich die Hinweise auf einen bevorstehenden Burn-out häufen, Sie sich Ihren Zustand nicht mehr mit einer kurzfristig vorüberge- henden Formschwäche erklären können und Ihnen die Dinge zunehmend über den Kopf wachsen! Hier nun einige Interventionsmöglichkeiten. Die Rei- henfolge beschreibt, wenn Sie so wollen, eine Art „Bremsweg“.
Das heißt: Je mehr Reserven Sie noch zur Verfügung vorstehenden Burn-out häufen, Sie sich Ihren Zu- stand nicht mehr mit einer kurzfristig vorüberge- henden Formschwäche erklären können und Ihnen die Dinge zunehmend über den Kopf wachsen! Hier nun einige Interventionsmöglichkeiten. Die Rei- henfolge beschreibt, wenn Sie so wollen, eine Art „Bremsweg“. Das heißt: Je mehr Reserven Sie noch zur Verfügung haben, umso weiter oben können Sie ansetzen.
5.1 Organisatorische Gegenmaßnahmen
Es gibt tatsächlich Rahmenbedingungen, die gerade- zu ideal sind, um darin auszubrennen ( siehe Kap. 3.1 „ Äußere Faktoren“).
So mancher sagt sich: „Wenn …“ „die Arbeitsabläufe besser strukturiert wären,
• …“ „wir ein besseres Arbeitsklima in der Abteilung • hätten, …“ „mein Vorgesetzter nicht so viel Druck ausüben • würde, …“ „ich nicht ständig für alles und jeden zuständig • wäre, …“ „die Erfolgsaussichten besser wären, …“
• „ich mehr positives Feedback bekommen wür de, …“ „… dann, ja dann ...“
Aus diesem Grund ist es wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem das Burn-out-Risiko relativ gering ist. Allerdings brauchen Sie hierfür zwei Dinge: die Macht, etwas verändern zu können die Kraft, etwas verändern zu können.
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
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