100 Tipps & Tricks für Pinnwand und Flipchart
Buchausgabe: 14,90€
Download-Version: 13,40€
(Preis inkl. Mwst. )
| Autor(en): | Bernd Weidenmann |
| Verlag: | Beltz |
| Version: | 3. Auflage, 2003 |
| Umfang: | 93 Seiten |
| Format: | PDF: 2,8MB |
| ISBN: | 3407364121 |
| Bestell-Nr.: | 40736412P |
| Artikeltyp: | E-Book |
Pinnwand und Flipchart sind die beliebtesten »Werkzeuge« für Seminare, Workshops, Präsentationen und Besprechungen. Doch anschreiben und annadeln ist nicht alles, was Sie mit diesen genial einfachen Medien machen können.
- Lassen Sie sich überraschen von originellen Ideen: Fadentrick, Knüllwolke, Pinnwandlampe, wandelnde Litfaßsäule, Kartenjogging, Ampelfeedback, Schubladenpinnwand, Schnell-Clustern und vieles mehr.
- Werden Sie professioneller beim Zeichnen, Schreiben, Mindmapping, Moderieren.
- Probieren Sie die lernpsychologischen Tipps, um die Aufmerksamkeit Ihrer Teilnehmer zu fesseln, das Lernen leichter zu machen und das Gelernte spielerisch zu sichern.
Leseprobe:
Schnell-Clustern (S. 35)
Die klassische Kartenabfrage geht bekanntlich so: v Karten zu einem Thema oder Impuls schreiben lassen.
 ,Karten einsammeln.
 ,Erste Karte vorlesen, hochhalten und links oben (unter der Überschrift) anpinnen.
 ,Zweite Karte vorlesen, hochhalten und fragen: »Gehürt die zur ersten Karte oder ist es ein neues Thema?«
 ,Wenn jemand sagt: »Das ist ein neues Thema«, Karte in eine zweite Reihe neben der ersten Karte anpinnen.
 ,Wenn man uneins ist, fragt der Moderator: »Wer hat die Karte geschrieben? «, und lässt diesen entscheiden, wo die Karte hingehört. Bei berzeugenden Argumenten, dass die Karte sowohl hier wie dort hingehört, wird sie ein zweites Mal geschrieben und hier wie dort angepinnt.
 ,Diese Prozedur dauert so lange, bis alle Karten zugeordnet angepinnt sind.
 ,Man schaut noch mal auf die Zuordnungen und hängt vielleicht die eine oder andere Karte um.
 ,Jetzt werden die zusammengehörigen Karten (Cluster oder Klumpen) mit einer Überschrift versehen.
Diese Prozedur dauert sehr lange, wenn man einen großen Kartenstapel unterzubringen hat. Irgendwann ist es auch dem letzten Teilnehmer ziemlich egal, zu welchem Cluster die 54ste Karte gehören soll. Wenn Sie das vermeiden möchten, dann probieren Sie Folgendes:
 ,Wenn alle Teilnehmer ihre Karten geschrieben haben, gehen sie gleichzeitig nach vorne und pinnen sie ungeordnet an. Dies gleichzeitig zu tun ist wichtig, damit nicht einer seine Karten anhängt und die anderen, die noch schreiben, dadurch beeinflusst. Manchmal sind zwei Pinnwände erforderlich. Das gemeinsame Anpinnen geht sehr rasch.
 ,Für den zweiten Schritt wird nun noch eine leere Sortierpinnwand bereitgestellt.
 ,Nach dem Anpinnen schauen alle auf den Karten-Teppich und suchen nach Schubladen mit Etiketten, in denen man mehrere Karten unterbringen kann. Wenn man sich ber die erste Schublade einig ist – auch das geht in der Regel sehr rasch – wird dazu eine Etikettenkarte geschrieben (am besten auf eine weiße elliptische Karte) und an die Sortierpinnwand geheftet.
Dann sucht man alle Karten, die in diese Schublade passen und hängt sie an die Sortierpinnwand um. Dann kommt die zweite Schublade an die Reihe usw., bis alle Karten umgehängt sind. Dieses Verfahren dauert nach meinen Erfahrungen etwa ein Viertel bis ein Fünftel der Zeit wie die klassische Kartenabfrage mit Clustern. Manchmal ist es nicht nötig, alle Karten erst zu clustern, bevor man weiterarbeitet.
Es kann ausreichen, wenn man sagt: »Sie sehen, es gibt zu diesem Thema sehr viele Beiträge. Aus Zeitgrnden können wir jetzt nicht alle bearbeiten. Suchen wir uns drei aus, die wir in den nächsten zwei Stunden anpacken wollen.«
Dann verständigt sich die Gruppe auf nur drei Einzelkarten oder drei Themenbereiche (Cluster) mit mehreren Karten. Diese werden wieder auf eine Sortierpinnwand, hier ist es eher eine Arbeitspinnwand, umgehängt. Die restlichen Karten werden protokolliert, spielen aber aktuell keine Rolle mehr.
Die Auswahl der »aktiven Karten« kann man auch mit Klebepunkten organisieren. Jeder Teilnehmer erhält dazu drei Klebepunkte, die er beliebig auf die Karten verteilen kann. Das bedeutet: Er kann auch alle drei auf eine Karte kleben. Dann zählt man aus, welche Karten die meisten Punkte erhalten haben. Vor der Abstimmung durch Punkten sollten die Mehrfachnennungen weggehängt werden.
Der besondere Tipp
Denken Sie nicht an einen blauen Elefanten!
Anhand verblüffender Experimente und einfacher Übungen lernen Sie, wie unsere Umwelt die Gedanken und die Gedanken unsere Umwelt beeinflussen.
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